Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass trotz des ganzen gefasels von „künstlicher intelligenz“ ein kompjuter immer noch nicht einen text in einer menschlichen sprache verstehen kann, so dass kompjuterübersetzungen oft nicht besonders gut sind. Niemand hätte damit rechnen können!

Ich lese ja gern meine spam, und da sind so viele kompjuterübersetzte texte drin. Jeder dieser humpelsprechtexte hält alles, was Kurt Schwitters nur versprechen konnte.

S/M des tages

Vielleicht sollte denen beim zwitscherchen mal jemand erklären, was ein vertrag ist und wo man einen einigermaßen kompetenten dolmetscher findet, der den lesern seiner hingepatzten übelsetzung nicht sagt, dass das zwitscherchen „vermeintlich rechtswidrige inhalte“ weglöschen kann und wird:mrgreen:

Tatsächlich dürfte das ding juristisch ungültig sein. Aber S/M-klitschen wie das zwitscherchen machen das im zweifelsfall eh alles nach gutsherrenart.

Guhgell will telefonate dolmetschen…

Ich finde es ja ganz „toll“, dass guhgell demnächst eine softwäjhr für händis auf den markt schleudern will, die sprache in echtzeit übersetzen kann. Wenn ich nur daran denke, dass die kwalität dieser übersetzungen ungefähr so hoch sein wird, wie es die guhgell-übersetzung heute im internetz ist. Bevor man sich mit diesem gestammel herumschlägt, sollte man doch besser endlich einmal auf die idee kommen, eine gut entworfene und alltagstaugliche plansprache auf der ganzen welt zu lehren — an stelle des jetzigen englischen. Esperanto war schon ein schritt in die richtige richtung, ist aber leider in der gegenwärtigen form zu europa-zentriert in seinem fonehm-vorrat.

Ach, und übrigens: Was es bedeutet, wenn eine guhgell-softwäjhr ein telefongespräch so richtig unmittelbar in eine andere sprache überträgt, das wisst ihr ja. Es bedeutet, dass die klänge der sprache irgendwo bei guhgell zwischendurch in leicht verarbeitbarer textform vorliegen und möglicherweise (ja, beinahe sicher) langfristig dort gespeichert werden. Wer diesen scheiß benutzt, kann sich auch gleich eine wanze ins telefon bauen. Der nächste schritt zur totalen orwellness des internet wird vorbereitet.

Wie gesagt, esperanto war ein schritt in die richtige richtung.