Die tagesschau macht doch keine fehler!

Ja, ich weiß, es ist schon etwas älter, aber ich schaue da nicht jeden tag rein, und schon gar nicht, wenn bei mir persönlich die scheiße kocht: Stefan Niggemeier hat sich auf übermedien mal die kontinuität von falschmeldungen der ARD-tagesschau und die jornalistische scheißkultur beim umgang mit solchen fehlern angeschaut [archivversjon] und war wenig davon begeistert.

Ich gehe übrigens davon aus, dass die dann auch von scheißp’litikern fortgesetzte zählung von erdbeben- und tsunami-opfern als opfer eines super-GAU kein versehen und keine mangelnde sorgfalt, sondern absicht und genaue propagandistische überlegung ist. Ich habe keinen grund, von etwas anderem auszugehen.

Kwalitätsjornalismus des tages

Der herausgeber der berliner zeitung, Michael Maier, hat sich mal eine neue rede des bummskanzlers auf dem weltwirtschaftsweltkriegsforum von davos gebastelt, indem er einfach ein paar sätze vom letzten jahr mit reinkopiert hat [archivversjon]. Wenn einem kwatschjornalisten an der reklamevermarktungs- und contentrausscheißfront die p’litischen inhalte unter klickbäjht-gesichtspunkten nicht so gefallen, bastelt er sich halt einfach gewünschtere. Auch, wenn es stilistisch manchmal etwas ruckelt:

„Wirklich ausführlich wurde Scholz beim Thema ‚Gesundheitskrise‘, bei dem Deutschland offenbar eine globale Führungsrolle übernehmen will.“

Endlich mal ein ziel mit erfolgsaussicht für scheiß-SPD, scheißgrüne und die scheiß-AFDP!

Zeitgemäße fernsehunterhaltung

Die Scheiße spritzte aus allen Rohren, und sie tat das in solchen Massen und mit einer solchen Ausdauer, dass es schwer zu fassen war […] Es wirkte nicht nur abstoßend, sondern auch ein wenig verzweifelt. Als ob irgendwer in der Redaktion ein bisschen skeptisch auf die Prüfung oder die Quoten geschaut und gesagt hätte: Das reicht noch nicht. Das reicht nicht mehr. Wir brauchen viel mehr Scheiße

[Archivversjon]

Wenigstens Stefan Niggemeier…

…macht den contentindustriellen bullschittauswurf um „freiheit“ als die „floskel des jahres“ nicht mit [archivversjon] und erklärt auch gleich, wie diese „floskel des jahres“ zustandekommt:

Pertsch und Stiehl betreiben zusammen ein Projekt namens „Floskelwolke“, in dem sie Phrasen und fragwürdige Formulierungen in Nachrichtentexten sammeln und kritisieren. Seit 2021 wählen sie außerdem die Begriffe, die im abgelaufenen Jahr „besonders für Stirnrunzeln und Kopfschütteln gesorgt haben“, als „Floskeln des Jahres“ aus – und geben sie am Neujahrstag per Pressemitteilung bekannt. Die wird dann von Medien und Agenturen behandelt, als handele es sich um ein denkwürdiges Ereignis oder um das Ergebnis einer Expertenumfrage oder einer Publikumsabstimmung oder einer wissenschaftlichen Auswertung. Dabei ist es nur das, was Pertsch und Stiehl so finden

Ich bin ja der meinung, dass das bei den scheißjornalisten so gut ankam, weil die scheißjornalisten Freiheit ziemlich scheiße finden. Da konnten die alle gar nicht widerstehen…

Contentindustrie des tages

Ein „Stern“-Reporter, zum Beispiel, interviewte eine Frau, die Teil der #IchBinArmutsbetroffen-Bewegung ist […] Allerdings, Ironie der Geschichte: Die Interviewte wird (erneut) übersehen. Denn ausgerechnet das Interview, in dem die Frau ihre Armut entkleidet, landet hinter der Bezahlschranke. Obendrein bekam sie den Text nicht zugeschickt, was eigentlich üblich ist; doch der zuständige Redakteur war im Urlaub, seine Vertretung hat es offenbar vergessen. Und nun stand die Frau, wie andere von Armut betroffene, also dort vor der Paywall

[Archivversjon]

Seht ihr, leute, und deshalb redet man nicht mit scheißjornalisten, sondern behandelt sie so maximal unfreundlich und unhöflich, wie es gerade noch gesetzlich zulässig ist. Diese arschlöcher sind NIEMALS eure freunde, sondern ganz im gegenteil.

Ihr habt es nicht bestellt, also bezahlt es gefälligst!

Wir erweitern Ihr GEO EPOCHE-Abonnement um eine zusätzliche Ausgabe: Sie erhalten das Sonderheft GEO EPOCHE PANORAMA ab sofort 1 x jährlich als Teil Ihres Abonnements zum Vorteilspreis von 12,- € inkl. digitaler Ausgabe statt 18,- € im Einzelverkauf […] Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrer ersten Ausgabe von GEO EPOCHE PANORAMA

[Archivversjon]

Unfassbar, was sich die nach scheiße stinkenden presseverleger für nummern aus dem kästchen der klinkenputzer und trickbetrüger rauszunehmen trauen! Und unfassbar, dass denen die bestempelten bäume weiter abgekauft werden, in diesem fall sogar von leuten, die sich zum hohn aufs hirn auch noch für gebildet halten.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Ihr stinkt jetzt schon nach verwesung.

BRD-parteienstaatsfunk des tages

Die BRD-parteienstaatsfunkanstalt NDR, zur ARD zugehörig, macht rückgra… ähm… rückhaltlose aufkärung und knallharten investigativjornalismus über die korrupzjonsvorfälle bei sich selbst, aber mit knallhartem radiergummi [archivversjon]. Deshalb muss man ja auch immer eine archivversjon anlegen, wenn man die ARD-tagesschau als kwelle verwendet.

Unabhängigkeit des tages

Mit rund 2,3 Millionen Euro wird die Bundesregierung zehn ausgewählte Projekte „zur strukturellen Stärkung des Journalismus“ fördern. Jede Organisation in Deutschland, die sich in irgendeiner Form mit Journalismus beschäftigt und Projekt-Expertise nachweisen kann, konnte sich bis zum 5. Januar 2022 bewerben. In einer Pressemitteilung der Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth (Grüne) heißt es zu der Förderung: „Ein unabhängiger Journalismus ist Pfeiler und Stütze der Demokratie.“

[Archivversjon]

Krass, wenn man da jetzt an genehme jornalisten staatsgeld verschenkt, dann werden die sicherlich bald fast so „unabhängig“ wie der BRD-parteienstaatsfunk. So richtig voll pfeiler und stütze der parteienoligarchie.

Eure rundfunkabgabe bei der arbeit

„Born for this“
Die ARD kauft dem DFB Werbefilme ab – und verkauft sie dem Publikum als Dokumentationen

Die ARD preist „Born for this – mehr als Fußball“ als Doku-Serie über die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen an. Was sie nicht verrät: Das Format wurde vom DFB und seinen Werbepartnern Volkswagen und Adidas bezahlt

[Archivversjon]

Komisch, andere organisazjonen müssen dafür bezahlen, wenn sie ihre beschissenen reklamefilmchen in einem werbeblock der ARD haben wollen. Nur nicht der kernkorrupte DFB, dem wird die gewaltsam eingezogene kwasiwohnungssteuer der BRD-bewohner einfach so in den arsch geblasen. Und alle finden es geil! Und der scheißkanzler, diese nachgeburt Schröders, macht mit!

Verschwörungsteorie des tages

Der Medieninformatiker Florian Gallwitz hält das alles für Unsinn. Social Bots seien selbst eine Verschwörungstheorie, die leider auch große Medien immer wieder verbreiten. Er kritisiert, dass das „Phänomen“ Bots kaum hinterfragt werde. „Wenn ich als Journalist mit so einer Story konfrontiert wäre, würde ich sofort sagen, zeigt mir doch mal ein oder zwei Bots.“

[Archivversjon]

Schön, dass mal diese hirnfickenden verschwörungsmyten aus presse und glotze benannt werden. Dass die feinde von scheißjornalisten mit diesem verschwörungsmytos ihnen missliebige menschliche kommunikazjonsakte — ja, auch noch das treiben des fiesesten und vorsätzlich verletztendsten trolls ist ein menschlicher kommunikazjonsakt — als mechanisch dargebrachte ausgabe eines kompjuterprogramms verunglimpfen können, hat diesem mytos wohl seine bislang außerordentliche kraft und bislang weitgehende faktenresistenz gegeben.

Wahr ist übrigens, dass immer mehr jornalistische textformung von kompjuterprogrammen erstellt wird. Ohne, dass es besonders auffällt, wenn man dort menschen durch automaten ersetzt. Aber an dieser stelle spricht kein scheißjornalist von bots, das wort gilt eben nur für meinungen und äußerungen missliebiger menschen… 😁️

Wer keine lust hat, sich den podcast anzuhören: der am ende des textes verlinkte tagesspiegel-artikel, der vorsätzlich vom contentindustriellen gewürm aus der verlegerhölle unarchivierbar gemacht wurde und deshalb nicht als kwelle taugt, dürfte die wesentlichen informazjonen enthalten. Nur für den unwahrscheinlichen fall, dass diesem durch gängelei und technikverhinderung vorsätzlich nicht kwellenfähigen link etwas zustoßen sollte, habe ich hier noch ein bildschirmfoto. Tut mir jetzt ein bisschen leid für blinde und schwer körperbehinderte menschen, aber die dürften auch öfter mal an der gesamtheit der tagesspiegel-gängelung scheitern¹.

Leute, die ihr für solche drexpublikazjonen schreibt: ihr seid solche helden!

¹Wer meint, dass meine hier gepflegte rechte gutschreibung — die keine gute rechtschreibung sein will — ja auch probleme verursacht: ich weiß, wie diese mit den hilfsmitteln für blinde menschen klingt. Sie ist praktisch so verständlich wie dudenrechtschreibung, weil ich recht fonetisch vorgehe. Nur die gelegentlichen ausflüge in mundart und rotwelsch können probleme bereiten, aber diese probleme sind von der rechtschreibung unabhängig. Das genaue gegenteil von dieser feststellung gilt übrigens für den löcherlichen genderneusprech linkstümelnder höherer töchter mit universitätshintergrund und seiner vielzahl von sonderzeichys. Vermutlich haben diese autorys nie erlebt, wie ihre psychjatrisch wertvollen schreibneurosen klingen, wenn sie ein blinder mensch vom kompjuter vorgelesen kriegt.

Wo kommen nur immer diese ganzen fäjhknjuhs her?

So berichtete es MSN.com, das Online-Portal von Microsoft mit riesiger Reichweite. Der Artikel und ein Tweet sind inzwischen gelöscht, die Meldung ist dementiert, aber die Frage, wie diese falsche Geschichte in die Welt kam, ist faszinierend und typisch – und führt, um das schon mal vorwegzunehmen, zu den größten Spezialisten für erfundene Geschichten: der deutschen Regenbogenpresse

[Archivversjon]

So schade, dass diese fiesen fäjhknjuhs immer nur im internetz bekämpft werden sollen, aber niemals bei der scheißpresse. Insbesondere die so genannten „frauenzeitschriften“ sind voller lügen, lügen, lügen in ihrer ganzen adelsgerüchterstattung, und sie werden verkauft, verkauft und verkauft — und ihre märchen tauchen als von werbebannern umgebene njuhs in allen möglichen anderen kwellen auf, so dass sie an glaubwürdigkeit gewinnen. Immer schön mit irreführenden bildern, die entweder in fotoschopp zusammengesetzt oder aus ihrem früheren kontext gerissen werden.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, scheißjornalist, verrecke!

Bildzeitung des tages

Das lügenblatt hat ein ganz exklusives exklusivfoto davon gehabt, wie „unsere“ luftwaffe den russenflieger abgefangen hat [archivversjon]:

Eine simple, kurze Bilderrückwärtssuche, die ich den „really absolutely everything“-Factcheckern bei Axel Springer beim nächsten Verwenden von „exklusivem“ Material ans Herz legen möchte, zeigt nämlich: Das Foto ist alles andere als aktuell

Aber das ist dem lügenblatt im propagandamodus scheißegal. Bild nimmt alles, ungeprüft, und bringt es als nachricht — und wenn das scheißlügenblatt dabei erwischt wird, dann werden rasch so intransparent wie nur möglich die spuren verwischt.

Wer hat hier versagt?

Nur ein kurzes linkchen zu übermedien [archivversjon]:

Wer hat hier versagt? Wie Medienleute auf zwei Jahre Corona-Journalismus zurückblicken

Seitdem wird heftig gestritten – über die geeigneten Mittel und das richtige Maß im Kampf gegen die Pandemie. Und auch über die Rolle der Medien.

Die dänische Boulevardzeitung „Ekstra Bladet“ hat vor einigen Wochen weltweit Aufsehen erregt, weil sie sich bei ihren Leser:innen für ihre Corona-Berichterstattung entschuldigt hat: „Wir haben versagt“, schrieb sie, weil sie die Angaben der Regierung nicht genug hinterfragt habe.

Gäbe es auch in Deutschland Grund für Medien, sich beim Publikum zu entschuldigen? Wurden Journalistinnen und Journalisten ihrer Verantwortung gerecht, wie hat sich ihre Rolle, ihre Arbeit verändert?

Rund zwei Jahre nach dem ersten Lockdown haben wir Medienleute danach gefragt. Einige, darunter „Bild“-Chefredakteur Johannes Boie, „Welt“-Corona-Zähler Olaf Gersemann und ZDF-Talker Markus Lanz, wollten nicht persönlich an dieser Umfrage teilnehmen. Hier sind Auszüge aus den Antworten, die wir bekommen haben

Lest selbst weiter. Die bezahlmauer ist abgerissen¹. Dahinter ein schöner einblick in das selbstverständnis einiger jornalisten mit ganz großen und viel zitierten namen. Kurze zusammenfassung: die schauen zurück und haben alles richtig gemacht. Und Jan Fleischhauer zeigt mal so richtig schön mit einer vermeidung jeder fragebeantwortung, was für ein ganz großer er ist. Aber der focus ist ja auch nur so eine bildzeitung mit schlips.

¹Scheißjornalist, wenn dich das stört, geht einfach sterben. Oder bitte deinen scheißverleger darum, sich ein tragfähiges geschäftsmodell auszudenken, statt mit lesergängelung und breit gestreuter S/M-spämm professjoneller bezahlmauerverlinker irgendwelche leute zum bezahlen zu nötigen.

Ja, krankheitsminister Kallelaut lügt manchmal…

…aber er lügt bei weitem nicht so übel, wie das scheißlügenblatt namens „bildzeitung“ lügt [archivversjon]. Aber die bildzeitung war ja schon immer das deutsche fachmagazin für fäjhknjuhs und häjhtspietsch.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, lügenblatt, verrecke!

Der WDR erläutert euch das infekzjonsgeschehen

Leichte abweichungen von der realität sind zwar möglich und zahlen ziehen wir uns einfach aus dem arsch [archivversjon], aber hej, leute, wir brauchen die gröbstmöglichen maßnahmen. Schaut doch auf die zahlen! Und schaut auf die kurven! Und hört auf die wi-wa-wissenschaft!

Im Juli war Schneider sogar von bis zu 1,2 Millionen täglichen Neuinfektionen im Dezember ausgegangen, selbst mit einem „Lockdown Light“ ab Oktober (den es bekanntlich nicht gab) berechnete Schneider für den Jahreswechsel um die 400.000 neue Fälle pro Tag – allein mit Delta. Weder Schneider selbst, noch diverse Medien hindert dies allerdings daran, immer wieder neue Berechnungen zu publizieren – ohne die Abweichungen der Vergangenheit intensiv zu diskutieren […] Der für ein Wissenschaftsmagazin merkwürdig appellativ-fordernde Tonfall ist in den Social-Media-Auftritten von „Quarks“ beim Thema Corona allerdings üblich: Insbesondere, wenn es um härtere Maßnahmen und Lockdowns geht, entwickelt die Redaktion einen Hang zur Wertung jenseits unmittelbarer wissenschaftlicher Evidenz

Wenn ihr wissenschaft wollt, seid ihr bei diesem „quarks“-kwark vom WDR falsch. Da gibts leider nur scheinwissenschaft und bestupsungsjornalismus mit fäjhknjuhs-modellen.