Bildzeitung des tages

Ist es nicht bewegend, dieses tiefe, triefende, höchst innig aufgeführte öffentliche selbstmitleid der professjonellen lügner und serjenrufmörder von der bildzeitung über den hass, der ihnen entgegenschlägt [archivversjon]…

Hoffentlich wird das bald mal was mit dem pressesterben!

Da wäxt zusammen, was zusammen gehört…

Der mit der wohnkwasikopfsteuer vergütungsmäßig reich gepämperte ARD- und WDR-obermotz Tom Buhrow schreibt nebenbei honorarfrei artikel zur veröffentlichung im führenden BRD-fachmagazin für fäjhknjuhs und häjhtspietsch, der bildzeitung [archivversjon]. Fürwahr, da wäxt zusammen, was zusammen gehört! Und vor allem: da sind eure rundfunkabgaben mal so richtig bei der arbeit!

Contentindustrie des tages

Auch weiterhin viel spaß mit der kwalitätsjornalistischen contentindustrie, die einfach den redakzjonellen teil ihrer medienmachwerke mit PResseerklärungen irgendwelcher unternehmen flutet [archvivversjon]. Unrelativiert, schleichwerbend, einfach aus der zwischenablage ins redakzjonssystem und dem leser als eigene leistung präsentiert:

Besonders frappierend die Beiträge der „Welt“ und der „FAZ“, die mit AutorInnenbildern ihrer KorrespondentInnen eine Eigenleistung suggerierten, die schlicht nicht gegeben ist

Ihr könnt davon ausgehen, dass ihr jedesmal, wenn euch ein kwantitätsjornalist etwas aus wissenschaft und forschung erklärt, obwohl er selbst keinen schimmer ahnung hat, nichts anderes als schleichwerbung durch absgeschriebene PResseerklärungen vor euch habt. Und dafür sollt ihr auch noch eure werbeblocker abschalten und irgendwelchen grenzkriminellen stalker-banden die kohdausführung im webbrauser gestatten, damit ihr diese gnade überhaupt lesen könnt!

Wirklich schade, dass dieses pressesterben so langsam geht!

BRD-amtliche fäjhknjuhs ihrer geliebten bummsregierung

Wenn irgendetwas „Fake News“ ist – dann der Tweet des Gesundheitsministeriums von Samstag. Wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im ZDF-„heute Spezial“ freimütig zugibt, plante die Regierung die nun beschlossenen Maßnahmen offenbar schon Tage vorher

[Archivversjon]

Ich wünsche den BRD-bewohnern auch weiterhin viel spaß beim schamlosen belogenwerden — flankiert von rufen aus der zweiten reihe, dass man jeden verbreiter von fäjhknjuhs bestrafen sollte und das internetz chinesisch durchzensieren müsse!

Und, und jetzt wieder brav staatsfernsehen gucken und euch die lügen als wahrheit auftischen lassen. Gern auch von kwasibeamteten „faktenfindern“. So ists brav, liebes staatsschaf, so weitermachen! 🐑

Warum gefallen sich deutsche Medien in ihrer Mehrheit darin, eilig die jeweils aktuellen Maßnahmen zu verkünden und implizit wie explizit immer noch härtere zu fordern, anstatt exakt diese Diskussion zu führen?

Ganz einfach, werter herr Reisin: weil BRD-jornalisten nur PResseerklärungen abschreiben und diese fade kost mit ein paar ergreifenden Claas-Relotius-märchen würzen und alles darüber hinausgehende als fäjhknjuhs, russische bots, propaganda, pfui und nazi beschimpfen. Das aufgeblähte parteienstaatsfernsehen mit seinen jornalismus- und unterhaltungsbeamten ist eh staatsfromm bis zur versteinerung in rautenform; und die privatwirtschaftlichen medien verstehen sich ausschließlich als reklameplatzvermarkter, damit die lüge der reklame auch ja ihren gutbezahlten platz im aufmerksamkeitsförderndem umfeld habe. Eigentlich sollte ein jornalist ja wissen, was sein dschobb ist, werter herr Reisin, und sich nicht ständig mit seinen träumen und visjonen von seinem dschobb beschäftigen. Vor allem, wenn er an so einem blog mit ganz viel meta-jornalismus mitschreibt… 😦

Ich wünsche ihnen, dass sie das näxste mal mehr glück beim denken haben! 🍀

Claas Relotius des tages

Ein aufgeblasener jornallje-märchenonkel braucht immer auch eine redakzjon, die solche geschichten abfeiert und publiziert und einen verleger, der sich über die tollen möglichkeiten der reklameplatzvermarktung so sehr freut, dass alles andere egal ist, und so war die bildzei… ähm… der spiegel mit offenem ohr direkt am puls des zeitgeschehens [archivversjon]:

Inzwischen ist dieser Absatz gelöscht. Stattdessen steht eine „Anmerkung der Redaktion“ unter dem Text, die ganz ohne das Wort „Korrektur“ auskommt […] Der „Spiegel“ konnte vermutlich nicht ahnen, dass die Linken-Chefin auf einen Fake-Anruf hereingefallen war. Aber er hat den Eindruck erweckt, dass er genau wusste, was in jener Nacht passiert ist – als wäre er dabei gewesen […] Der „Spiegel“-Mitarbeiter hat formuliert, als wäre er dabei gewesen, als Kemmerich zum Hörer griff; als wüsste er aus erster Hand, wie und warum Kemmerich handelte und was genau seine Absicht war. Er schilderte die Szene im Indikativ und ohne jedes „soll“ oder „offenbar“

Warum sollte ein scheißjornalist auch „korrektur“ schreiben, wenn er sich korrigiert. Der macht vielleicht mal eine kleine ergänzung. Der hält sich doch für vollkommen. (Und führt sich im persönlichen umgang übrigens auch gern so auf, damit man auch bemerke, was für ein arschloch er ist.)

Auch weiterhin viel spaß dabei, euch von kwalitätsjornalisten die p’litische meinung geigen… ähm… bilden zu lassen! Immer schön offen sein für rein emozjonale manipulazjonen! Dürft ihr nicht lügenpresse zu sagen, auch wenns keine wahrheitspresse ist, denn sonst seid ihr pfui und nazi!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Klaut des tages

Gut lesen!

Die Grundverwaltung von Identitäten und Gruppen erfolgt über ein Azure Active Directory pro Schule

[Archivversjon]

Ja, richtig gelesen: hier sollen schülerdaten in die meikrosoft-klaut hochgeladen werden. Wo das hier ist? In baden-württemberg. Es handelt sich um die daten von 1,1 milljonen schülern, die einfach so von BRD-p’litikern an ein privatwirtschaftliches unternehmen aus den USA überantwortet werden sollen, obwohl die USA ein überwachungs- und folterstaat sind. Einmal ganz davon abgesehen, dass festplatten nicht so teuer sind und die datenspeicherung in der klaut deshalb nicht nötig wäre…

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und konsekwenzenlos versprochenen datenschutz! Erst lasst ihr euch für dumm verkaufen, und dann lasst ihr euch verkaufen! Oder eure kinder!

Es gibt keine klaut. Es gibt nur die kompjuter anderer leute.

Neusprech des tages

Burda — bekannt durch die in komplizenschaft mit der mozilla foundation durchgeführte umwandlung des beliebten feierfox-webbrausers in eine distribuzjonsplattform für addon-spämm und schadsoftwäjhr — hat ein tolles wort anstelle von „kwaltitätsjornalismus“ erfunden: „verlagsjornalismus“ [archivversjon]. Müsst ihr verstehen, propagandaopfer: jornalismus ist nur toll, wenn er von unternehmen kommt, die papier bestempeln. Und alles andere…

Print macht unsere Gesellschaft stark. Print macht unsere Demokratie stark. Das Wort Print steht in diesem Fall für den Journalismus der Verlage, also für hochwertige, glaubwürdige Inhalte, egal ob sie über gedruckte Medien oder über digitale Kanäle zu den Menschen kommen.

…ist minderwertig und unglaubwürdig. Mit bekenntnis des werten herrn grüßaugus… ähm… bummspräsidenten und anderer p’lit- und medienprominenten aus glotze und „freizeit revue“ (diese industrielle gerüchterstattung ist ebenfalls ein burda-blatt). 👑

Ich bin mal gespannt, ob der scheißburdaverlach jetzt seine webseits „chip online“ und „focus online“ einstellt, um auch nichts minderwertiges und unglaubwürdiges mehr zu verantworten. :mrgreen:

Schade, dass das pressesterben so langsam geht!

Stirb, verleger, stirb! Verrecke, burdaverlach, verrecke!

Toxische weiblichkeit des tages

Kennt ihr so genannte „frauenzeitschriften“? Diese dinger voller adels- und promigerüchterstattung, von denen sich ein fühlender und denkender mensch ganz von alleine abwendet, weil uninteressant, verlogen, dumm und menschenverachtend gleichzeitig? Diese Drecksblätter, die man nur an frauen verkaufen kann und bei denen die gerüchterstattung auch immer schön an die bedürfnisse der eiskalten frauenpsyche angepasst wird [archivversjon]?

Neues aus abmahnistan

Damals: irgendwelche abmahnanwälte pressen aus privatleuten mit webseit mal eben ein paar tausend øre wegen bullschitt raus und machen daraus ein geschäftsmodell.

Heute: irgendwelche bräunlinge pressen aus jornalisten mal eben ein paar tausend øre mit bullshit raus und betreiben damit p’litische nachzensur:

Für die Journalistin hat die Abmahnwelle auch eine finanzielle Dimension. Ein großer Teil der Abmahnungen erreichte zwar den Verlag, mehrere seien jedoch auch an sie privat adressiert gewesen. „Was mich schockiert: Wie einfach es ist, uns horrende Kosten aufzubürden, auch wenn wir gar keinen Fehler gemacht haben“, sagt sie. „Denn jedes Mal, wenn eine Abmahnung bei mir ankommt, muss ich einen Anwalt beauftragen, der dagegen vorgeht und eine Schutzschrift schreibt. Das kostet jeweils fast 2000 Euro.“ […] Teilweise sei es nicht einmal um die Inhalte selbst gegangen, sondern auch „um reine Formalitäten, wie das Impressum unserer Website zum Buch“

So lange ich webseits mache, werte scheißjornalisten, so lange weiß ich darum, wie webseits mit existenzbedrohend teuren abmahnungen aus dem web gekegelt werden. 🎳

Es war euch immer scheißegal. Die „meinungsfreiheit“ ist euch immer genau so scheißegal wie das erste und bislang einzige partizipative (und damit auch: demokratische) massenmedium gewesen. Es ist euch bis heute scheißegal. Niemals war es für euch ein tema, dass das schlichte betreiben einer privaten webseit in der BRD ein möglicherweise existenzvernichtend teures wagnis voller juristischer unwägbarkeiten ist. Insbesondere das BRD-typische, mit leichtigkeit rechtsmissbräuchlich einzusetzende mittel der abmahnung für korintenkackerei und minderwichtige formale fehler, das einen abgemahnten privatmenschen unabhängig davon, ob er einen fehler gemacht hat oder nicht, leicht ein verdammtes jahresgehalt kosten kann, spielt in diesen rechtsmissbräuchen eine sehr unrühmliche rolle, und zwar bis heute. Wenn man einen text schreibt, kann er noch so gut rescherschiert und noch so wahr und sogar ausgewogen sein, die angst sitzt mit an der tastatur — denn es hat keinerlei folgen für den abmahner, wenn er sich die vorgeschobenen gründe für seine abmahnung einfach aus den fingern saugt und eine kostennote beifügt. Die rechtskosten und die probleme liegen erstmal beim abgemahnten. Es war und ist euch scheißegal. Weil euch die freiheit der meinungsäußerung immer scheißegal war und bis heute ist, so lange es nicht eure eigene ist, werte scheißjornalisten. Das ging bis zu dem von euch mitgetragenen und teilweise hochgejubelten so genannten „leistungsschutzrecht“; ein standesrecht, das belegte reschersche vorsätzlich verhindern soll, indem zitate unmöglich gemacht werden. 🤮

Kein wunder, dass menschen lieber so einen scheißdreck wie das fratzenbuch nutzen, wenn sie etwas mitteilen wollen. Es ist sicherer. Und wer das nicht will, schreibt eben mit angst und zensurschere im kopf, oder wandert virtuell ins ausland aus und sieht zu, nicht ganz so leicht identifizierbar zu sein. Es sind die zustände, die auch ihr vor augen habt, werte scheißjornalisten, und gegen die ihr niemals etwas hattet. Ganz im gegenteil.

Und jetzt trifft es mal ein paar jornalisten, und die texte werden lang und der empörte aufschrei wird groß. DIE NAZIS WERFEN UNS KNÜPPEL ZWISCHEN DIE BEINE!!!1!!1!elf! DIE MAHNEN UNS AB!!!111!

Kommt, jornalisten, geht kacken! 🚽

Und nun zum wetter

Das wusste ich auch noch nicht [archivversjon]:

Auf der Webseite des rbb findet man zudem „aktuelle Temperaturen“ und Angaben zur Witterung aus vielen Orten in Berlin und Brandenburg […] Kachelmanns Kritik ist, dass es sich bei den Informationen auf der rbb-Webseite gar nicht um echte Messwerte handle, sie würden lediglich berechnet […] Auch der Deutsche Wetterdienst hält es „für bedenklich, dass Wetterbeobachtungen durch Interpolation generiert werden“

Ich habe wirklich geglaubt, dass die contentindustriell gemeldeten „aktuellen temperaturen“ auf messwerten basieren, vor allem, weil da häufig noch die uhrzeit der „messung“ deutlich dran steht oder dazu genannt wird. 🌡️

Egal, wohin man im nach scheiße stinkenden scheißjornalismus schaut, es ist alles nur irreführung, blenderei und gezieltes erwecken falscher eindrücke. Claas Relotius ist überall. Eine wahrheitspresse (oder eine wahrheitsglotze) ist es nicht und niemals gewesen.

Stirb, jornalist, stirb! Nimm das scheiß-leistungsschutzrecht für deinen scheißverleger mit in dein würmerloch!

Jornalismus des tages

Claas Relotius ist überall! Auch beim rundfunkzwangsgebührenfinanzierten deutschlandfunk nimmt es nicht jeder jornalist so wichtig, wenn zuhörer mal subtil belogen und eher emozjonal-unterschwellig manipuliert werden [archivversjon]:

Er soll im vergangenen halben Jahr O-Töne verwendet haben, die nicht aus von ihm selbst geführten Interviews stammten. Mehr noch: Der Journalist hat mit atmosphärischen Elementen in seinen vermeintlichen Reportagen sogar den Eindruck erweckt, er sei persönlich vor Ort gewesen. War er aber nicht.

Wartet erst mal ab, wenn diepfäjhks besser werden! Das wird eine ganz große blütezeit des jornalismus, voll überzeugender bilder und stimmen, und alles ist kwalität und wahr! Genau so wahr wie die „atmosfärischen elemente“, mit denen vorsätzl… ähm… versehentlich und ohne böse absicht ein falscher eindruck erweckt werden sollte. 🤥

Ach ja: auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der wohnungsabgabe für die diversen p’litmüllalimentierungsanstalten der BRD.

Ehemaliges nachrichtenmagazin des tages

Der „Spiegel“ hat nach über fünf Jahren erstmals eingeräumt, dass er keinen Beweis für Behauptungen hat, die er 2014 über mögliche Schiebereien bei der Fußball-WM in Brasilien aufgestellt hat […] Der „Spiegel“ wusste vor der Veröffentlichung des Artikels, dass er die Behauptungen über Perumals angebliche Prognose nicht belegen kann

[Archivversjon]

Eine wahrheitspresse ist es nicht, und Class Relotius ist überall, wenn es darum geht, den content zu produzieren, mit dem man reklameplätze vermarktet. Eventuelle belege sind dann halt mal auf einem wischofon mit bildschirmfotos aus einem fratzenbuch-tschätt, das leider leider in eine pfütze gefallen ist. 😂

Aber hej, der rest ist ganz sorgfältiger kwalitätsjornalismus, da müsst ihr für bezahlen und da müsst ihr eure adblocker für abschalten, sonst verhungern die guten jornalisten noch! Das ist die zeit, in der das wünschen wieder hilft! 🐑

Zitat des tages

Journalisten würden von Klimaforschern als „willfährige Sekretäre betrachtet, die aufschreiben und massentauglich zu drucken haben“, hat ein Ethnologe beobachtet, der die Klimadebatte seit langem analysiert. Auf Widerstand stoßen Wissenschaftler selten, sie gelten unter den meisten Journalisten als sakrosankt, nehmen die unangreifbare Position ein, die früher Ärzte oder Priester innehatten

[Archivversjon]

Claas Relotius ist überall…

…und natürlich auch weiterhin beim ehemaligen nachrichtenmagazin „der spiegel“ [archivversjon]:

Ich habe in den vergangenen Wochen mit vielen Kollegen Buschmanns über das Thema gesprochen. Keiner konnte mir erklären, warum der „Spiegel“ diese Geschichte seit fünf Jahren verteidigt, obwohl alles dafür spricht, dass sie falsch ist. Keiner konnte mir erklären, warum der „Spiegel“ ihren Autor zum Investigativchef machen will, obwohl eine Reihe von Redakteuren, die mit ihm zusammengearbeitet haben, seine Arbeitsweise problematisch finden und einige, so sieht es zumindest aus, lieber das Team verlassen, als unter ihm zu arbeiten […] Was hat der „Spiegel“ zu verbergen? Die ganzen Vorgänge wären zu jedem Zeitpunkt zweifelhaft gewesen, aber wie kann der „Spiegel“ auch nach dem Relotius-Skandal noch glauben, mit einer solchen Vernebelungstaktik durchzukommen?

Dürft ihr aber nicht „lügenpresse“ nennen, wenn gelogen wird, denn das ist pfui und nazi.

Fäjhknjuhs des tages

Contentindustrielle kwalitätsjornalisten (also stinkende, mit scheiße verschmierte arschlöcher, die ein umfeld für die vermarktung von reklameplätzen herstellen) erzählen im widerlichen leichenzerfleddermodus heiter geschichten über einen Daniel Küblböck, der jetzt sicherlich nicht mehr widersprechen wird [archivversjon].

Aber hauptsache, das internetz wird wegen der gefährlichen fäjhknjuhs chinesisch durchzensiert…

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, scheißpresse, verrecke!

CDU des tages

Die gleiche CDU, die das urheberrecht mit (in meinen augen grundgesetzwidrigen) vorzensur-hochladefiltern durchsetzt, scheißt auf das urheberrecht, wenns um ihren eigenen juhtjuhbb-auftritt geht [archivversjon]:

Seit der Youtuber Rezo seinen Rant mit dem Titel „Die Zerstörung der CDU“ ausgestoßen hat, sind alle ganz aufgeregt, verwirrt und vor allem: planlos. Regie führen andere. Und wo es gerade eh so gut läuft, musste die Partei nun auch noch etliche Clips aus ihrem Youtube-Kanal löschen. Weil sie ihr nicht gehören […]

„Durch einen Hinweis auf Twitter wurden wir darauf aufmerksam, dass die Videos irrtümlich auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht worden waren […] Auf YouTube wurden die Ausschnitte irrtümlich und ohne selbstständige Ausführungen eingestellt.“

Müsst ihr verstehen, das war alles nur ein bedauerliches versehen. Die videos haben sich vermutlich von allein hochgeladen. Nicht, dass noch jemand denkt, dass die scheiß-CDU ein rechtsfreier raum sei, so aus leuten bestehend, die über ihren eigenen scheißgesetzen stehen! :mrgreen:

Contentindustrie des tages

Ein unauffälliger, mit den üblichen frasen des spochtjornalismus gespickter und von träckender und überwachender scheißreklame „verzierter“ müllartikel (zum beispiel auf der webseit des fischblattes „welt“, aber auch an vielen anderen kwalitätsjornalistischen und leistungsschutzrechtgeschützten stellen) über ein fußballspiel, das gar nicht stattgefunden hat [archivversjon].

Der Wuppertaler SV trennte sich an diesem Mittwoch von der Zweitvertretung von Borussia Dortmund mit 0:0. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit der beiden Mannschaften zeigte sich letztlich im Endergebnis. (…) Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende. Nach torloser erster Halbzeit gab es auch nach Wiederanpfiff keine Treffer zu bewundern. Die Teams trennten sich am Ende mit einer Nullnummer voneinander

Tja, scheißjornalist, man braucht dich bald gar nicht mehr so richtig. Diese kleinen glitches wird es auch irgendwann nicht mehr geben, sie sind ja im grunde einfach zu vermeiden. Und da, wo es auf den inhalt eh nicht mehr ankommt — also im spocht und für die börse — läuft der jornalismus schon längst als vollautomatisches textbaustein-lego. 😀

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt euer nach scheiße stinkendes leistungsschutzrecht mit in die verwesung!

via @benediktg5@twitter.com

Burda des tages

Das burda-käseblatt „focus money“ hat ein auf seiner titelseite ganz groß gedrucktes zitat von Alan Greenspan erfunden und war auch noch der meinung, dass das jornalistisch voll legitim ist [archivversjon].

Der Presserat hat Pöpsel in doppelter Hinsicht widersprochen. Er hat seiner Auffassung widersprochen, dass man zwischen zwei Anführungszeichen einfach Wörter setzen darf, die inhaltlich ähnlich dem sind, was der scheinbar Zitierte gesagt hat. Und er hat der Behauptung widersprochen, dass Greenspan überhaupt sinngemäß das gesagt hat, was Pöpsel ihm unterstellt

Fakten, fakten, fakten! Gut, dass es diese gefährlichen fäjhknjuhs, mit denen menschen ins gehirn gefickt werden, um sie zu manipulieren und zu irgendwelchen taten anzutreiben, nur in diesem unbedingt zensur- und verbotswürdigen internetz gibt und niemals in der BRD-scheißpresse!

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, burdaverlag, verrecke!