Toxische weiblichkeit des tages

Kennt ihr so genannte „frauenzeitschriften“? Diese dinger voller adels- und promigerüchterstattung, von denen sich ein fühlender und denkender mensch ganz von alleine abwendet, weil uninteressant, verlogen, dumm und menschenverachtend gleichzeitig? Diese Drecksblätter, die man nur an frauen verkaufen kann und bei denen die gerüchterstattung auch immer schön an die bedürfnisse der eiskalten frauenpsyche angepasst wird [archivversjon]?

Neues aus abmahnistan

Damals: irgendwelche abmahnanwälte pressen aus privatleuten mit webseit mal eben ein paar tausend øre wegen bullschitt raus und machen daraus ein geschäftsmodell.

Heute: irgendwelche bräunlinge pressen aus jornalisten mal eben ein paar tausend øre mit bullshit raus und betreiben damit p’litische nachzensur:

Für die Journalistin hat die Abmahnwelle auch eine finanzielle Dimension. Ein großer Teil der Abmahnungen erreichte zwar den Verlag, mehrere seien jedoch auch an sie privat adressiert gewesen. „Was mich schockiert: Wie einfach es ist, uns horrende Kosten aufzubürden, auch wenn wir gar keinen Fehler gemacht haben“, sagt sie. „Denn jedes Mal, wenn eine Abmahnung bei mir ankommt, muss ich einen Anwalt beauftragen, der dagegen vorgeht und eine Schutzschrift schreibt. Das kostet jeweils fast 2000 Euro.“ […] Teilweise sei es nicht einmal um die Inhalte selbst gegangen, sondern auch „um reine Formalitäten, wie das Impressum unserer Website zum Buch“

So lange ich webseits mache, werte scheißjornalisten, so lange weiß ich darum, wie webseits mit existenzbedrohend teuren abmahnungen aus dem web gekegelt werden. 🎳

Es war euch immer scheißegal. Die „meinungsfreiheit“ ist euch immer genau so scheißegal wie das erste und bislang einzige partizipative (und damit auch: demokratische) massenmedium gewesen. Es ist euch bis heute scheißegal. Niemals war es für euch ein tema, dass das schlichte betreiben einer privaten webseit in der BRD ein möglicherweise existenzvernichtend teures wagnis voller juristischer unwägbarkeiten ist. Insbesondere das BRD-typische, mit leichtigkeit rechtsmissbräuchlich einzusetzende mittel der abmahnung für korintenkackerei und minderwichtige formale fehler, das einen abgemahnten privatmenschen unabhängig davon, ob er einen fehler gemacht hat oder nicht, leicht ein verdammtes jahresgehalt kosten kann, spielt in diesen rechtsmissbräuchen eine sehr unrühmliche rolle, und zwar bis heute. Wenn man einen text schreibt, kann er noch so gut rescherschiert und noch so wahr und sogar ausgewogen sein, die angst sitzt mit an der tastatur — denn es hat keinerlei folgen für den abmahner, wenn er sich die vorgeschobenen gründe für seine abmahnung einfach aus den fingern saugt und eine kostennote beifügt. Die rechtskosten und die probleme liegen erstmal beim abgemahnten. Es war und ist euch scheißegal. Weil euch die freiheit der meinungsäußerung immer scheißegal war und bis heute ist, so lange es nicht eure eigene ist, werte scheißjornalisten. Das ging bis zu dem von euch mitgetragenen und teilweise hochgejubelten so genannten „leistungsschutzrecht“; ein standesrecht, das belegte reschersche vorsätzlich verhindern soll, indem zitate unmöglich gemacht werden. 🤮

Kein wunder, dass menschen lieber so einen scheißdreck wie das fratzenbuch nutzen, wenn sie etwas mitteilen wollen. Es ist sicherer. Und wer das nicht will, schreibt eben mit angst und zensurschere im kopf, oder wandert virtuell ins ausland aus und sieht zu, nicht ganz so leicht identifizierbar zu sein. Es sind die zustände, die auch ihr vor augen habt, werte scheißjornalisten, und gegen die ihr niemals etwas hattet. Ganz im gegenteil.

Und jetzt trifft es mal ein paar jornalisten, und die texte werden lang und der empörte aufschrei wird groß. DIE NAZIS WERFEN UNS KNÜPPEL ZWISCHEN DIE BEINE!!!1!!1!elf! DIE MAHNEN UNS AB!!!111!

Kommt, jornalisten, geht kacken! 🚽

Und nun zum wetter

Das wusste ich auch noch nicht [archivversjon]:

Auf der Webseite des rbb findet man zudem „aktuelle Temperaturen“ und Angaben zur Witterung aus vielen Orten in Berlin und Brandenburg […] Kachelmanns Kritik ist, dass es sich bei den Informationen auf der rbb-Webseite gar nicht um echte Messwerte handle, sie würden lediglich berechnet […] Auch der Deutsche Wetterdienst hält es „für bedenklich, dass Wetterbeobachtungen durch Interpolation generiert werden“

Ich habe wirklich geglaubt, dass die contentindustriell gemeldeten „aktuellen temperaturen“ auf messwerten basieren, vor allem, weil da häufig noch die uhrzeit der „messung“ deutlich dran steht oder dazu genannt wird. 🌡️

Egal, wohin man im nach scheiße stinkenden scheißjornalismus schaut, es ist alles nur irreführung, blenderei und gezieltes erwecken falscher eindrücke. Claas Relotius ist überall. Eine wahrheitspresse (oder eine wahrheitsglotze) ist es nicht und niemals gewesen.

Stirb, jornalist, stirb! Nimm das scheiß-leistungsschutzrecht für deinen scheißverleger mit in dein würmerloch!

Jornalismus des tages

Claas Relotius ist überall! Auch beim rundfunkzwangsgebührenfinanzierten deutschlandfunk nimmt es nicht jeder jornalist so wichtig, wenn zuhörer mal subtil belogen und eher emozjonal-unterschwellig manipuliert werden [archivversjon]:

Er soll im vergangenen halben Jahr O-Töne verwendet haben, die nicht aus von ihm selbst geführten Interviews stammten. Mehr noch: Der Journalist hat mit atmosphärischen Elementen in seinen vermeintlichen Reportagen sogar den Eindruck erweckt, er sei persönlich vor Ort gewesen. War er aber nicht.

Wartet erst mal ab, wenn diepfäjhks besser werden! Das wird eine ganz große blütezeit des jornalismus, voll überzeugender bilder und stimmen, und alles ist kwalität und wahr! Genau so wahr wie die „atmosfärischen elemente“, mit denen vorsätzl… ähm… versehentlich und ohne böse absicht ein falscher eindruck erweckt werden sollte. 🤥

Ach ja: auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der wohnungsabgabe für die diversen p’litmüllalimentierungsanstalten der BRD.

Ehemaliges nachrichtenmagazin des tages

Der „Spiegel“ hat nach über fünf Jahren erstmals eingeräumt, dass er keinen Beweis für Behauptungen hat, die er 2014 über mögliche Schiebereien bei der Fußball-WM in Brasilien aufgestellt hat […] Der „Spiegel“ wusste vor der Veröffentlichung des Artikels, dass er die Behauptungen über Perumals angebliche Prognose nicht belegen kann

[Archivversjon]

Eine wahrheitspresse ist es nicht, und Class Relotius ist überall, wenn es darum geht, den content zu produzieren, mit dem man reklameplätze vermarktet. Eventuelle belege sind dann halt mal auf einem wischofon mit bildschirmfotos aus einem fratzenbuch-tschätt, das leider leider in eine pfütze gefallen ist. 😂

Aber hej, der rest ist ganz sorgfältiger kwalitätsjornalismus, da müsst ihr für bezahlen und da müsst ihr eure adblocker für abschalten, sonst verhungern die guten jornalisten noch! Das ist die zeit, in der das wünschen wieder hilft! 🐑

Zitat des tages

Journalisten würden von Klimaforschern als „willfährige Sekretäre betrachtet, die aufschreiben und massentauglich zu drucken haben“, hat ein Ethnologe beobachtet, der die Klimadebatte seit langem analysiert. Auf Widerstand stoßen Wissenschaftler selten, sie gelten unter den meisten Journalisten als sakrosankt, nehmen die unangreifbare Position ein, die früher Ärzte oder Priester innehatten

[Archivversjon]

Claas Relotius ist überall…

…und natürlich auch weiterhin beim ehemaligen nachrichtenmagazin „der spiegel“ [archivversjon]:

Ich habe in den vergangenen Wochen mit vielen Kollegen Buschmanns über das Thema gesprochen. Keiner konnte mir erklären, warum der „Spiegel“ diese Geschichte seit fünf Jahren verteidigt, obwohl alles dafür spricht, dass sie falsch ist. Keiner konnte mir erklären, warum der „Spiegel“ ihren Autor zum Investigativchef machen will, obwohl eine Reihe von Redakteuren, die mit ihm zusammengearbeitet haben, seine Arbeitsweise problematisch finden und einige, so sieht es zumindest aus, lieber das Team verlassen, als unter ihm zu arbeiten […] Was hat der „Spiegel“ zu verbergen? Die ganzen Vorgänge wären zu jedem Zeitpunkt zweifelhaft gewesen, aber wie kann der „Spiegel“ auch nach dem Relotius-Skandal noch glauben, mit einer solchen Vernebelungstaktik durchzukommen?

Dürft ihr aber nicht „lügenpresse“ nennen, wenn gelogen wird, denn das ist pfui und nazi.

Fäjhknjuhs des tages

Contentindustrielle kwalitätsjornalisten (also stinkende, mit scheiße verschmierte arschlöcher, die ein umfeld für die vermarktung von reklameplätzen herstellen) erzählen im widerlichen leichenzerfleddermodus heiter geschichten über einen Daniel Küblböck, der jetzt sicherlich nicht mehr widersprechen wird [archivversjon].

Aber hauptsache, das internetz wird wegen der gefährlichen fäjhknjuhs chinesisch durchzensiert…

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, scheißpresse, verrecke!

CDU des tages

Die gleiche CDU, die das urheberrecht mit (in meinen augen grundgesetzwidrigen) vorzensur-hochladefiltern durchsetzt, scheißt auf das urheberrecht, wenns um ihren eigenen juhtjuhbb-auftritt geht [archivversjon]:

Seit der Youtuber Rezo seinen Rant mit dem Titel „Die Zerstörung der CDU“ ausgestoßen hat, sind alle ganz aufgeregt, verwirrt und vor allem: planlos. Regie führen andere. Und wo es gerade eh so gut läuft, musste die Partei nun auch noch etliche Clips aus ihrem Youtube-Kanal löschen. Weil sie ihr nicht gehören […]

„Durch einen Hinweis auf Twitter wurden wir darauf aufmerksam, dass die Videos irrtümlich auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht worden waren […] Auf YouTube wurden die Ausschnitte irrtümlich und ohne selbstständige Ausführungen eingestellt.“

Müsst ihr verstehen, das war alles nur ein bedauerliches versehen. Die videos haben sich vermutlich von allein hochgeladen. Nicht, dass noch jemand denkt, dass die scheiß-CDU ein rechtsfreier raum sei, so aus leuten bestehend, die über ihren eigenen scheißgesetzen stehen! :mrgreen:

Contentindustrie des tages

Ein unauffälliger, mit den üblichen frasen des spochtjornalismus gespickter und von träckender und überwachender scheißreklame „verzierter“ müllartikel (zum beispiel auf der webseit des fischblattes „welt“, aber auch an vielen anderen kwalitätsjornalistischen und leistungsschutzrechtgeschützten stellen) über ein fußballspiel, das gar nicht stattgefunden hat [archivversjon].

Der Wuppertaler SV trennte sich an diesem Mittwoch von der Zweitvertretung von Borussia Dortmund mit 0:0. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit der beiden Mannschaften zeigte sich letztlich im Endergebnis. (…) Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende. Nach torloser erster Halbzeit gab es auch nach Wiederanpfiff keine Treffer zu bewundern. Die Teams trennten sich am Ende mit einer Nullnummer voneinander

Tja, scheißjornalist, man braucht dich bald gar nicht mehr so richtig. Diese kleinen glitches wird es auch irgendwann nicht mehr geben, sie sind ja im grunde einfach zu vermeiden. Und da, wo es auf den inhalt eh nicht mehr ankommt — also im spocht und für die börse — läuft der jornalismus schon längst als vollautomatisches textbaustein-lego. 😀

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt euer nach scheiße stinkendes leistungsschutzrecht mit in die verwesung!

via @benediktg5@twitter.com

Burda des tages

Das burda-käseblatt „focus money“ hat ein auf seiner titelseite ganz groß gedrucktes zitat von Alan Greenspan erfunden und war auch noch der meinung, dass das jornalistisch voll legitim ist [archivversjon].

Der Presserat hat Pöpsel in doppelter Hinsicht widersprochen. Er hat seiner Auffassung widersprochen, dass man zwischen zwei Anführungszeichen einfach Wörter setzen darf, die inhaltlich ähnlich dem sind, was der scheinbar Zitierte gesagt hat. Und er hat der Behauptung widersprochen, dass Greenspan überhaupt sinngemäß das gesagt hat, was Pöpsel ihm unterstellt

Fakten, fakten, fakten! Gut, dass es diese gefährlichen fäjhknjuhs, mit denen menschen ins gehirn gefickt werden, um sie zu manipulieren und zu irgendwelchen taten anzutreiben, nur in diesem unbedingt zensur- und verbotswürdigen internetz gibt und niemals in der BRD-scheißpresse!

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, burdaverlag, verrecke!

Kwantitätsjornalismus des tages

Habt ihr auch alle irgendwo gelesen, wie sich diverse contentindustrielle medien darüber gefreut haben, dass die meisten messerstecher michael mit vornamen hießen? Habt ihr auch alle diese häme über eine AFD gesehen, deren ausländerfeindlichkeit in der antwort auf die frage nach den vornamen von messerstechern entlarvt wurde? Allein mir ist das gefühlt zwei tage lang auf allen möglichen kanälen vor augen gestellt worden, und zwar immer mit einem ordentlichen schuss spott auf die AFD. Das kleine problemchen bei spott und häme: so ganz stimmt die geschichte nicht, wie sie euch viele jornalisten (und noch mehr ihrer S/M-nachplapperer) erzählt haben [archivversjon gegen das vergessen im internetz].

Nicht der postilljon

Kann man sich wieder gar nicht selbst ausdenken, sowas [Archivversjon]:

Goldene Kamera für Greta Thunberg! Die Funke Mediengruppe hat die Umwelt-Aktivistin am Samstagabend für ihr Engagement ausgezeichnet. Sponsor der Veranstaltung: der Abgaskonzern VW – der auch gleich ein Mini-SUV an eine Schauspielerin verschenkte, live übertragen im ZDF

Auch weiterhin viel spaß mit dem ganzen massenmedial und p’litsch zum gebrüll verstärkten klimagefasel in einer gesellschaft, die fest dazu entschlossen ist, alles brennbare auf diesem planeten auch anzuzünden, damit es lichterloh brenne! Ihr könnt bestimmt bald alle ablasszettel kau… ähm… sondersteuern zahlen. Damit das gewissen wieder stimmt. Und richtig das gaspedal durchtreten; oh, was für geile autos aus einer organisierten kriminalität, die in der bananenrepublik täuschland keinerlei strafverfolgung zu befürchten hat. 💩

Aber hej, diese wunderschöne bananenRD-kommerzkulturinszenierung mit angeflanschter schleichwerbung für die organisierte kriminalität der bananenRD-autoindustrie im zweiten bananenRD-fernsehen war eh nicht so der bringer:

2,36 Mio. Menschen interessierten sich am Samstagabend also für die Goldene Kamera im ZDF. Der Marktanteil lag bei schwachen 8,9%. Eindeutig zu wenig für eine solch aufwändige Gala. Allein im Vergleich zum Vorjahr gingen damit 780.000 Zuschauer verloren, rund ein Viertel der damaligen 3,14 Mio

Tja, wer will sich denn die industriell hergestellte glotzscheiße mit ZDF-kwalitätssiegel auch noch in seiner beschränkten lebenszeit angucken?! Da wäre ja ein testbild interessanter. Auch viel spaß beim bezahlen der rundfunkgebühr (die als kwasisteuer aufs wohnen erhoben wird)!

Contentindustrie des tages

Auch weiterhin viel spaß mit der ungekennzeichneiten schleichreklame im redakzjonellen teil von FAZ, dem deutschen national geographic, focus onlein und konsorten [archivversjon]. Da freut man sich als genießer der intellgenz- und leserverachtenden scheiße ja gleich doppelt, dass die macher dieser elaborate jetzt gerade erst zu lasten des gesamten internetzes ein neues europäisches standesrecht bekommen haben und kleinste textbestandteile ihres industriell erstellten contentdurchfalls für zwei jahre spezjell und übers urheberrecht hinausgehend geschützt sind!

Immer schön daran denken, den werbeblocker abzuschalten, weil diese kwalitätsjornalisten es mit einer vorschaltseite erzwingen! Immer schön daran denken, javascript zu erlauben, weil diese kwalitätsjornalisten es mit einer vorschaltseite erzwingen! Immer schön die ein bis zwei dutzend träcker aus dem ganzen internetz im webbrauser rumschnüffeln lassen, weil diese kwalitätsjornalisten es mit einer vorschaltseite erzwingen! Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

DPA des tages

Die DPA, die deutsche propaganda-agentur, erklärt uns mal kurz und mit den üblichen lügen, warum die europäischen internetzvorzensurfilterideen eine total tolle sache sind. [Archivversjon gegen das vergessen im internetz.]

Aber sprecht ja nicht von einer lügenpresse, wenn gelogen wird. Das ist pfui und nazi. Gruß auch an dr. Axel Lobbyistenvotz!

Solidarität des tages

Unter jornalisten und presseverlegern gibt es scheinbar zweierlei arten von solidarität und lautstarkem einsatz für die pi-pa-pressefreiheit, wenn mal ein jornalist von irgendeinem autokraten in irgendein loch geworfen wird, in das menschen eigentlich nicht reingehören — es gibt die großtönende und jedes vergessen vermeidende solidarität mit leuten wie Deniz Yücel in der türkei, vielen noch aus seiner vor-springer-zeit von der taz her bekannt, und es gibt die fehlende solidarität mit Billy Six in venezuela, dessen verknastung mindestens genau so fragwürdig ist. Worin der unterschied besteht?

„Ich will nicht ausschließen“, sagt ROG-Geschäftsführer Mihr, „dass manche Personen, zum Teil auch Medien, eher zurückhaltend sind aufgrund der politischen Ausrichtung von Herrn Six bzw. seinen Auftraggebern.“ Denn Billy Six arbeitet ausschließlich für rechte Medien

Keine weiteren fragen…

[Archivversjon des übermedien-textes, falls das original mal wieder hinter einer bezahlmauer verschanzt und damit aus dem frei zugänglichen internetz entfernt wird…]

Scheißjornalismus des tages

So so, die kwelle ist also das zwitscherchen:

Es ist ein bemerkenswerte Form perfekt organisierter Verantwortungslosigkeit: Der „Bild“-Reporter veröffentlicht etwas, löscht es dann wieder, verlinkt auf den Artikel seiner Kollegen, den er ausgelöst hat, der ihn aber nicht nennt, und sagt auf Nachfrage, dass er damit ja nichts zu tun habe, dass er da nicht genannt werde

Grüße auch an den scheiß-focus des burdaverlachs, der ebenfalls nicht einem privaten video von ausgelassenen polizeischülerinnen widerstehen konnte und sein anschließendes fiepser-löschen wegen eines klaren, polizeilich unmissverständlich mitgeteilten verstoßes gegen das urheberrecht und gegen das grundrecht auf privatsfäre wie einen akt der höchstgnädig gewährten kulanz darstellte. Das sind die gestalten, von denen ihr euch jeden tag erzählen lassen müsst, was gut, was wahr und was richtig ist!

[Archivversjon des übermedien-artikels, weil die spezjalexperten von übermedien immer noch zu glauben scheinen, dass es eine gute idee ist, seine inhalte nach einiger zeit aus dem frei zugänglichen internetz zu entfernen und deshalb nicht zitierfähig zu sein. Sind halt jornalisten, da denkt man irgendwann ganz komisch.]