Vom unfug der tabs

Man hat sich ja an so viel unfug gewöhnt, der durch die vorherrschaft der betriebssysteme von meikrosoft auf alle anderen betriebssysteme abgefärbt hat. Zum beispiel auch daran…

Ein dialogfester mit genau einem tab

…dass man bei meikrosoft irgendwann die tabs in den dialogfenstern so toll fand, dass man sogar dann tabs verwendete, wenn es nur einen einzigen gab, wenn also gar keine auswahlmöglichkeit bestand. (Das hier gezeigte beispiel stammt aus einem windohs CE 2.11 aus dem jahre 1998.) Interessanterweise wird dieser unfug auch auf anderen systemen nachgemacht, als wenn er das ei des kolumbus wäre, obwohl es sich einfach nur um ein völlig überflüssiges steuerelement handelt, das niemand vermisste, wenn es nicht da wäre.

Nur im brauser, da hat meikrosoft die tabs über ein jahrzehnt lang nicht so gut gefunden, obwohl sie dort so nützlich sind, dass man sie nicht mehr missen mag, wenn man sich daran gewöhnt hat… :mrgreen:

Ein cache für integer-werte

Ich habe in meinem leben schon eine menge komischen kohd anderer leute gesehen, und manchmal habe ich auch ein paar zeilen kohd von mir gegeben, die ich selbst niemals würde vorzeigen wollen, aber auf die gnadenlos kranke idee, einen „cache“ für integer-werte anzulegen bin ich noch nie gestoßen oder gekommen. Muss man eigentlich java programmieren, um dermaßen krank in seinem praktischen denken zu werden? Lernt man in dieser sprache erst die ganz komischen optimierungen? Weil eben nicht alles so performant ist, wie es Sun so gern behauptet? Oder ist man schon vorher ein bisschen krank im kopfe, wenn man sich entschließt, ein java-programmierer zu werden?

(Ja, ich weiß, dass es hier um die erzeugung von instanzen der klasse Integer geht, aber dabei wird wohl kein nennenswerter verlust an laufzeit oder speicherplatz entstehen. Das ist nur ein klassenwräpper um einen int, mehr nicht.)