Zwanzig stundenkilometer sind langsam und ungefährlich

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 19-Jähriger gegen 23:45 Uhr mit einem E-Scooter entlang der Lister Meile unterwegs. Dabei stand seine jugendliche Begleiterin verbotswidrig als Sozia auf dem Fahrzeug. Im Bereich der Sedanstraße fuhr er zwischen zwei Pfosten durch. Dabei prallt die 17-Jährige mit dem rechten Bein gegen eines der Hindernisse. Ein Rettungswagen brachte sie mit einer Oberschenkelfraktur zur stationären Aufnahme in eine Klinik

Aua! Ich wünsche gute besserung — und eine lebenslang vorhaltende und immer wieder kommunizierte einsicht, dass selbst bei diesen so langsam erscheinenden 20 km/h viel mehr wumms drinsteckt, als man in seiner kontrollillusjon während der fahrt glauben möchte. 😉

Hannöverscher autovollidjot des tages

Eine rollstuhlfahrerin anfahren und dann eine unfallflucht hinlegen, um die verletzte frau da unbeachtet an der straße rumliegen zu lassen. 🤮

Ich kenne die südstadt übrigens gut genug, um zu wissen, warum es dort so wenig menschen im rollstuhl gibt. Dort wird dermaßen asozjal geparkt, dass ein rollstuhlfahrer an sehr vielen stellen keine schangse hat, sich noch auf die andere straßenseite bewegen zu können. Und nein, darum kümmert sich kein ordnungsamt und keine polizei. Seit mindestens anderthalb jahrzehnten nicht. (Nur jetzt wieder, zum maschseefest, da werden sie wieder ein bisschen abzocken… aber eben nur in maschseenähe, nicht da, wo auch menschen leben, die davon behindert werden und wo radfahrer durch die asozjal zugeparkten straßen fahren.)

Was für manche autofahrer*innen eben wichtig und weniger wichtig ist… 😦

Unfälle passieren bei uns nicht…

Nur verschwörungsteoretiker behaupten, dass immer wieder mit gewissem aufwand dinge systematisch vertuscht werden, so etwas gibt es in wirklichkeit doch gar nicht, oder:

Um zu verhindern, dass jemand Fotos von dem Havaristen macht, wurden laut dem Bericht sämtliche Reinigungsarbeiten in den Bahnhöfen entlang der Überführungsstrecke eingestellt. An diversen Nachtbaustellen entlang der Strecke wurden zudem „Fremdfirmen ebenfalls zurückgehalten“, heißt es in dem Papier weiter

Wenn schon bei der vertuschung von solchen banalitäten wie einem unfall einer u-bahn an einer wendeanlage (ohne fahrgäste) derartiger aufwand betrieben wird, stellt sich ein richtiger verschwörungsteoretiker nur noch vor, mit welchem aufwand wohl vertuscht werden wird, wenn es mal drauf ankommt.