Märchenbuch des tages

Ein Prinz verliebt sich in einen Prinzen, Aschenputtel ist lesbisch, eine trans Person tötet Drachen, und eine Prinzessin möchte lieber die Welt sehen, statt zu heiraten. So passiert es in den Geschichten des ungarischen Buchs „Märchenland für alle“

Aber hauptsache, das n-wort wird aus pipi langstrumpf radiert!

EU des tages

Stellen Sie sich ein europäisches Land vor, in dem eine Person die Richter auswählen kann. Und sie effektiv entlassen oder an andere Gerichte versetzen kann … Nun stellen Sie sich vor, dass diese Person gerade eine neunjährige Amtszeit erhalten hat. Und dass diese enorm mächtige Person auch nach Ablauf dieser Amtszeit einfach im Amt bleiben wird, es sei denn, ein Nachfolger verfügt über eine Zweidrittelmehrheit im Parlament des Landes. Wie würden Sie ein solches Land nennen? Die Antwort lautet natürlich Ungarn

Auch weiterhin viel spaß mit dem zusammenschluss antidemokratischer staaten zur europäischen unjon! Noch ein paar jährchen, dann ist auch die türkei dabei…

EU des tages

Der EU-mitgliedsstaat ungarn ist jetzt — unter der begründung eines zeitlich unbefristeten notstandes — in eine offene diktatur umgewandelt worden [archivversjon].

Das Parlament ist bis auf weiteres entmachtet, die Opposition kalt gestellt, und wer als Journalist Kritik wagt, muss ab sofort mit bis zu fünf Jahren Gefängnis rechnen […] Mit der Corona-Krise als Vorwand hat Regierungschef Orban sich einen Blankoscheck ausstellen lassen. Er kann jetzt praktisch ohne das Parlament regieren. Das hat er in eine Zwangspause geschickt, damit er Politik ab sofort allein machen kann. Einfach mit Verordnungen

Auch weiterhin viel spaß mit den p’litischen und jornalistischen sonntagsreden zur europäischen unjon, die einen von der wertegemeinschaft der demokratie, der freiheit und der menschenrechte blahfaseln.

Ungarn zeigt uns die zukunft des internetzes

Wir haben uns ja in der BRD schon daran gewöhnt, dass auf einmal in der ganzen scheißjornallje von „datenverbrauch“ die rede war, als die drosselkom die verträge ihrer kunden in volumenverträge umwandeln wollte. Da ist es doch nur folgerichtig, den näxsten schritt zu gehen:

Für den Datenverkehr im Internet soll´s in Ungarn bald eine Steuer geben. Zahlen sollen die Abgabe die Internetanbieter – und zwar ab dem nächsten Jahr. Dem Haushaltsentwurf zufolge sind knapp 50 Cent pro Gigabyte geplant

Bitte ganz schnell ausweiten! Es wird einfach noch nicht genug fürs internetz bezahlt! Und wenn die zugangsproweider erstmal träffick neben ihrem einkauf zusätzlich als steuer blechen müssen, dann wirds auch schnell gewichtige stimmen geben, die laut sagen, dass die megabyteweise von unternehmern ohne seriöses geschäftsmodell (wie z.B. presseverlegern) im web verabreichte reklame und die allgemeine aufblähung von webseits genau so scheiße sind wie der verkauf von unfertiger strokel-softwäjhr, die in der folge regelmäßig zu ein paar milljonen daunlohds von vielen vielen megabyte gepätsche führt. Es kann alles nur besser werden durch die großen koalizjonen in komischen staaten wie ungarn oder der BRD!!!1!elf!! :mrgreen: