Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, scheint jetzt einen dauerdschobb beim öffentlich-schrecklichen fernsehen zu haben. Heute hat er für die tagesschau etwas rausgekriegt, das ist so erschütternd und unerwartet, dass sich spontan eine gänsehaut bildet [archivversjon]:

Was Radfahrer mit Abstand am meisten stresst, sind Autos, die sie zu eng überholen […] wurde vor mehr als einem Jahr in der Straßenverkehrsordnung festgeschrieben, dass Autofahrer einen Mindestabstand einhalten müssen, wenn sie Radfahrer überholen wollen. Und zwar innerorts 1,5 Meter und außerorts zwei Meter. Das sollte eigentlich ein ausreichender Abstand sein […] Dazu setzte sein Team Probanden auf selbst entwickelte „Sensorbikes“ und schickte sie zu Alltagsfahrten auf dem Rad durch verschiedene Städte und Gemeinden. Dabei wurden die Konflikte mit anderen im Verkehr mit Kameras dokumentiert und ausgewertet, und es wurde gleich auch noch gemessen, wie der Körper reagiert, wenn es auf dem Rad stressig wird […] „Bei mindestens einem von drei Überholvorgängen unterschritten die Autofahrer die Mindestabstände zu den Radfahrern“, sagt der Verkehrsexperte. In einzelnen Orten wurden sogar bei jeder zweiten Überholung die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten. „Manchmal war es wirklich sehr knapp“, so der Wissenschaftler

Kann ich bestätigen, und zwar völlig ohne irgendwelche kameras, sensoren und händis. Teilweise ist es auch kein wunder, denn die straßen werden ja nicht breiter, wenn man einen überholabstand in die STVO schreibt, so dass ein paar straßen, die niemals etwas anderes als einbahnstraßen hätten sein dürfen, für radfahrer zu gefühlten todesfallen werden. Aber auch da, wo wirklich genug platz ist, wird mit fuffzich zentimetern oder gar noch weniger überholt. Und das ist einfach nur arschloch.

Objektiv gefährlicher sind allerdings so genannte radwege, praktisch immer mit angeordneter benutzungspflicht, die den radfahrer hinter bäumen und geparkten autos unsichtbar machen, so dass jede kreuzung zu einem bisschen russisch ruhlett wird. Und dafür schreiben sich scheißp’litiker (oft von den scheißgrünen) dann auch noch „förderung des radverkehrs“ in ihre narzisstisch verblendete liste von p’litischen erfolgen, und der scheißjornalist schreibts einfach ab. Radfahrer werden natürlich nicht und niemals gefragt.

Digitalbullschitt des jahres

Ja, ich weiß, das jahr ist noch jung. Aber das hier ist so gaga, das wird nicht mehr übertroffen werden:

Telekom will Fußgänger, Radfahrer und Autos vor Kollisionen warnen

Seltsam, ich habe dafür immer augen und ohren benutzt. Und bevor es diese scheißwischofone gab, haben das die meisten menschen so gemacht. Gut, die paar, die es nicht gemacht haben, haben sich leider nicht wirksam genug rausgemendelt. Und dann kam die senkkopfzombifizierung über die welt. Jetzt fahren menschen blind auto, blind und taub fahrrad oder gehen blind als fußgänger durch den straßenverkehr. Und Darwin ist immer noch zu faul bei der natürlichen zuchtwahl.

Was haben sich die telekomiker denn schönes ausgedacht, um mein leben als verkehrsteilnehmer noch besser und sicherer zu machen?

Die Deutsche Telekom und Continental arbeiten an einem System, das sämtliche Teilnehmende am Straßenverkehr vor Kollisionen warnen soll. Sie soll auf GPS, Beschleunigungssensoren, Mobilfunk und Cloud Computing basieren.

Ein Auto beispielsweise übermittelt seine Position und Beschleunigungswerte per Mobilfunk in die Cloud, erläutert Continental. Radfahrer senden diese Informationen von einem Smartphone oder vernetztem Fahrradcomputer ebenfalls dortin. Dort werden die Wege für die nächsten fünf Sekunden berechnet; wer zu kollidieren droht, bekommt eine Warnung zugeschickt. Für eine möglichst schnelle Kommunikation soll immer der Cloud-Rechner angesprochen werden, der am dichtesten am Ort der möglichen Kollision liegt – Multi-Access Edge Computing genannt.

Wenn da jetzt auch noch „blockchain“ drin wäre, hätte ich BINGO gerufen.

Es ist schon schön, wenn mein händi nochmal piep sagt, kurz bevor der vierzigtonner mich und mein rad ins grab schiebt. Vorausgesetzt, der vierzigtonner hat auch dieses tolle telekom-continental-system an bord.

Aber bevor ich gerade noch meinen rant darüber runterschreiben wollte, dass heise jetzt wirklich jeden irrazjonalen PResseerklärungsmüll abschreibt, den sich ein werber im lackrausch aus seinem gehirn geschissen hat, habe ich wenigstens diesen einen heiteren absatz noch gelesen, und der rettet den ganzen artikel:

Aus der Mitteilung geht nicht hervor, ob Fußgänger gewarnt werden, bevor sie mit anderen Fußgängern kollidieren oder ob das technisch ausgeschlossen wird. Anfragen dazu konnte die Telekom bisher fronleichnamsbedingt nicht beantworten

Bwahahahahaha! 🤣️

Ich habe wirklich einen moment lang geglaubt, dass die schreiber in der karl-wiechert-allee gar nix mehr merkten.

ODER war das etwa eine ernstgemeinte frage? BITTE sag mir jemand, dass der heise-schreiberling diese frage nach der verhinderung von fußgängerkollisjonen nur gestellt hat, damit ich etwas zum lachen habe! 😨️

Ja, heise, so tief bist du gesunken. Ich zweifle dran.

Hier noch ein etwas ernsterer inhaltlicher kommentar zu dieser absurden heise-meldung. Ich hätte dabei ja nicht ernst bleiben können.

Ich glaube übrigens, das tolle neue wort für das, was man früher als Mobile Edge Computing bezeichnet hat, benutze ich hier mal besser als häschtägg. Ich glaube, da kommt noch ein bisschen was hinterher. Schließlich haben sie die lösung ohne problem namens 5G hier in der BRD eingeführt und müssen jetzt ganz dringend die probleme finden, die mit 5G überhaupt gelöst werden¹. Aber dass die bei diesen überlegungen in ihren konferenzen so viele lackeimer leersaufen! Niemals hätte ich das gedacht. Die telekomiker! Und die weltbekannte informazjonstechnik-spitzenunternehmung continental!

¹Es gibt keinen mir bekannten anwendungsfall, der 5G erforderlich macht. Ein solcher anwendungsfall ist nach meinen kenntnissen auch in den näxsten fünf jahren nicht abzusehen. Die manchmal als letzter argumentativer strohhalm an den haaren herbeigezogenen industriellen anwendungen lassen sich genau so gut mit WLAN oder gar netzwerkkabeln abdecken, weil ja alle vorgänge ortsfest sind, und damit ist die latenz im netzwerk gering genug. Mögliche anwendungen mit der latenz von 5G wären tatsächlich systeme im straßenverkehr. Wie absurd die vorstellung derartiger anwendungen ist und auch in absehbarer zeit noch sein wird, wird aus dem heise-text hoffentlich deutlich genug. 5G ist eine lösung ohne problem. Weder für ein problem mit der latenz, noch für ein problem mit der datenrate. 4G mit voller datenrate (ein gigabit pro sekunde) würde für das striehming eines filmes in kinokwalität ausreichen — und da wäre noch bandbreite übrig, und zwar mehr, als die meisten BRD-bewohner mit ihrem festnetzanschluss haben. Übrigens wurde in der BRD bis jetzt bei keinem mobilfunkanbieter auch nur die mögliche datenrate von 4G ausgeschöpft. Und sie scheint auch nicht vermisst zu werden. Bis das gigabit pro sekunde nicht mehr ausreicht, muss schon jemand holodeck-versjonen von kinofilmen übertragen wollen.

Nicht überraschend

Es ist gar nicht überraschend, dass die menschen während einer umlaufenden scheißseuche keine so große lust auf den öffentlichen nahverkehr und seine virenschleudern haben, so dass beinahe jeder, der sich kein auto leisten kann, aber körperlich zum radfahren imstande ist, ein fahrrad für seine wege nimmt. Subjektiv würde ich sagen, dass sich die fahrraddichte in hannover ungefähr vervierfacht hat (tendenzjell ein bisschen drunter), und das selbst noch in stadtteilen, in denen sie schon vorher hoch war. Genauer kann man es aber nur mit verkehrszählungen rauskriegen.

Und ja, da sind viele ehemalige sonntagsfahrer dabei, die zumindest anfangs keinen verkehr gewohnt waren und… ach!

Natürlich ist die fahrradinfrastruktur nicht mit dem höheren aufkommen mitgewaxen, und natürlich hat auch keiner daran gedacht, mit guten provisorien für abhilfe zu sorgen. Und so ist es gar nicht überraschend, was die polizei in ihrer unfallstatistik verlautbart:

Ein erheblicher Rückgang der Verkehrsunfallzahlen, die Anzahl der Verkehrstoten stagniert auf dem historisch niedrigen Niveau des Vorjahres, ein Rückgang der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen; dies sind die positiven Entwicklungen der Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2020 der Polizeidirektion Hannover. Dem gegenüber steht eine steigende Anzahl von Verkehrsunfällen im Radverkehr […] Im Jahr 2020 verunfallten 2.217 Radfahrende und wurden dabei verletzt oder getötet (2019: 1.782). Die Anzahl der Leichtverletzten belief sich auf 1.948 (2019: 1.571), die der Schwerverletzten auf 261 (2019: 204). Acht Radfahrende kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben (2019: 7). Im Fünfjahresvergleich ist ein Anstieg von 29,6 % (+506) an verunglückten Radfahrenden zu verzeichnen. Insgesamt 329 (2019: 205) Pedelecfahrende, die im Rahmen der Verkehrsstatistik zum Radverkehr gezählt werden, verunglückten im vergangenen Jahr. Vier Pedelecfahrende wurden 2020 bei Verkehrsunfällen getötet (2019: 1), 56 wurden schwer (2019: 33) und 269 leicht verletzt (2019: 171). Die Anzahl der verunglückten Pedelecfahrenden stieg in den vergangenen fünf Jahren um 321,8 % (+251). Dies resultiert aus einer deutlich höheren Teilnahme von Radfahrenden am Straßenverkehr

Verkehrszählungen hat die hannöversche polizei aber leider nur aus berlin, münchen und paris, nicht aus hannover. In hannover müssen polizei und stadtverwaltung die zunahme des radverkehrs genau so schätzen, wie ich das muss. Scheiß auf daten. Und nein, dass man hektoliterweise rote farbe auf die straßen kippt, wo vorher eine einfache linje gereicht hat, schafft eben so wenig fahradinfrastruktur wie lustige und nichts sagende markierungen derjenigen wege, auf denen nicht nur ich immer schon mit dem rad gefahren bin, als so genannte „veloroute“. Grüße auch an den hannöverschen oberwürgermeister Belit Onay von den scheißgrünen. Vielleicht lässt der demnächst mit ein paar komplizen aus dem verkehrsausschuss noch ein paar schilder radschnellweg an den straßen aufstellen, das wirds bringen… 😦

Mehr artenvielfalt im deutschen Schilderwald

Es gehen weder Gebote, noch Verbote vom Verkehrszeichen „Radschnellweg“ aus

Moment, könnte man das verkehrszeichen dann nicht einfach weglassen? Ach nee, geht nicht, man braucht so eine scheiße ja für die p’litische simulazjon einer „verkehrswende“. Jedes mal, wenn ich einen kleinen einblick in die geistige Welt von Andy „ins feuer mit dem geld“ Scheuer bekomme, bin ich über meinen großen betrachtungsabstand froh.

Mittelalter 2.0 des tages

In Wiesbaden will eine Bürgerinitiative unbedingt eine neue Straßenbahn verhindern. Sie glaubt an eine neue Technologie für Autos, die mit dem Energieerhaltungssatz brechen kann

Hej, leute! Hört einfach damit auf, treibstoff in eure autos zu füllen und lasst sie von engeln schieben. Das ist genau so realistisch wie eine technik, die dem energieerhaltungssatz widerspricht.

Dumme, abergläubische idjoten! Wird man eigentlich vom autofahren so blöde, oder schon in der schule¹, oder braucht man dafür einen fernseher mit super-RTL-empfang und jeden abend unterstützend fünf flaschen bier (ist kein brokkolisaft), oder seid ihr so blöd geboren worden? Nein, niemand, der gesund ist, wurde blöd geboren. Jedenfalls nicht so blöd. So blöd wird man gemacht, und daran arbeitet man aktiv selbst mit, sonst hat die verdummung bei weitem nicht so einen durchschlagenden riesenerfolg. Dumme, abergläubische idjoten! Tut was für eure mitmenschen, mendelt euch aus der menschheit raus!

¹Hier in niedersaxen haben die schüler an der siebten klasse der hauptschule gelernt, dass energie nicht verschwinden und nicht aus dem nichts entstehen kann, sondern nur umgewandelt werden kann. An der hauptschule! Meine fresse!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal im auftrag einer lobbyorganisazjon fürs autofahren eine umfrage unter autofahrern gemacht, was im straßenverkehr am meisten nervt, und hat dabei zum baffen erstaunen der ganzen nazjon rausgekriegt, dass vor allem autofahrer nerven, gefährden und den verkehr aufhalten. Niemand hätte das jemals erwarten können!

Als nichtautofahrer, der meist auf dem fahrrad am verkehr teilnimmt, kann ich das jedenfalls nur bestätigen — obwohl einige radfahrer sich wirklich dumm und asozjal verhalten und offenbar nicht begreifen wollen, dass sie nur das kanonenfutter des straßenverkehrs sind.

Security des tages

Jedes Jahr präsentieren auf der Hackerkonferenz Defcon Experten zahllose neue Sicherheitslücken. Der von Rik van Duijn und Wesley Neelen jetzt gehaltene Vortrag ist in vielen Rathäusern Europas mit großem Interesse per Videokonferenz verfolgt worden. Was dort zu sehen war, macht amtlichen Verkehrsplanern Sorge: Wie können wir unsere Verkehrsleitsysteme vor Ampel-Hacking absichern?

Das kann man weltweit von jedem Ort aus machen, man braucht nur einen Internet-Anschluss

[Archivversjon]

Diese eine und sehr einfache frage beantworte ich dem scheiß-ZDF und den verkehrtplanern in den „vielen rathäusern europas“ mit dem allergrößten vergnügen: INDEM IHR DIE VERKEHRSSTEUERUNG NICHT AN DAS SCHEIẞ-INTERNET HÄNGT, IHR VOLLIDJOTEN! UND SCHON GAR NICHT MIT IRGENDWELCHEN VERKEHRSLEITSYSTEMSTEUERNDEN DRECKSDATEN IN EINER SCHEIẞ-KLAUT!

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Das hauptproblem ist nicht die miese autentifizierung, wie es der ahnungslose onkel scheißjornalist beim ZDF erzählt, das hauptproblem ist, dass man solche infrastruktur einfach ans internetz hängt. Das ist dumm, unnötig, gefährlich und grob fahrlässig.

Meine fresse! Cyberwehr, bitte sofort übernehmen und die gefährlichen irren gleich mal standrechtlich erschießen, die mit ihrer selbstverschuldeten scheißdummheit eine einladung für alle destruktiven karatere und spielkinder dieser welt ausgesprochen haben! Wer solche knallköppe in seiner verwaltung hat, der braucht gar keine russen und chinesen mehr, die ein bisschen rumcybern. Aber zielt aufs herz, kameraden, zielt aufs herz. Wenn ihr auf den kopf zielt, könntet ihr das ziel verfehlen.

Aber hej, ich kriege gerade eine vorstellung, warum einige ampeln in hannover schalten, als hätte sie ein hirnloser programmiert.

Neues von der BRD-verkehrswende

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am Mittwoch in Berlin den Aktionsplan der Bundesregierung für „unbemannte Luftfahrtsysteme und innovative Luftfahrtkonzepte“ mitsamt Rechtsrahmen vorgestellt. Damit sollten „auch Flugtaxis reguläre Verkehrsträger werden“, erklärte der CSU-Politiker. Es gelte, deren „gesellschaftliche Akzeptanz in den Vordergrund“ zu stellen […] „Wir warten nicht darauf, bis die Entwickler fertig haben“, betonte er

Hach, die straßen sind ja so schön frei

Die Beamten haben an vier Standorten, darunter am Bremer Damm, an der Vahrenwalder Straße, auf den Bundesautobahnen (BAB) 2 und 7 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. 257 von 550 Verkehrsteilnehmern hielten sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit und waren mit mehr als 25 km/h über dem jeweils erlaubten Limit außerorts unterwegs […] ein Verkehrsteilnehmer auf der BAB 7 bei Burgwedel mit 217 km/h (bei erlaubten 100 km/h) […] ein Autofahrer auf dem Bremer Damm in Hannover mit 138 km/h (bei erlaubten 60 km/h) […] Fahrzeugführer, der mit 104 km/h innerorts (bei erlaubten 50 km/h) unterwegs war

Ich spreche da ja von autofahrertypischem verhalten…

Der unterschied zwischen der tschechischen republik und der BRD

In der tschechischen republik werden inkompetente oder korrupte verkehrsminister einfach mal von ihrem ministerposten entlassen:

In Tschechien haben am Wochenende rund 60 Programmierer im Rahmen eines Hackathons einen E-Shop für die Regierung erstellt. Damit protestierten sie auch gegen einen mutmaßlich überteuerten Staatsauftrag, berichtet Radio Prague: Der inzwischen entlassene Verkehrsminister Vladimír Kremlík hatte für die Entwicklung der digitalen Autobahnvignette 400 Millionen Kronen (rund 16 Millionen Euro) ausgeschrieben und war dafür heftig in die Kritik geraten. Das nun erstellte System „Faire Vignette“ soll sie dagegen kostenfrei erhalten, erklärte der Organisator des Hackathons, Tomáš Vondráček

In der bananigen BRD droht Andreas Scheuer nicht, dass er für ein bisschen geldverschleuderei im bummsregierungsmaßstab von Angela Merkel entlassen wird. Warum denn auch, wenn er doch genau den richtlinjen der p’litik dieser bleiernen raute folgt: das blut der armen den tigern injizieren, damit sie kräftiger werden! Vermutlich hat sich aber auch noch nichts gefunden, wo man ihn „nachp’litisch“ einen gut alimentierten dschobb zuschieben kann. Der posten bei der deutschen bank ist ja gerade weg, herzlichen glückwunsch, herr Gabriel! 🤮

Und nun die verkehrsmeldungen

Auch in hannover kam es verbreitet zu verkehrsbehinderungen durch landwirtschaftliche nutzfahrzeuge im stadtgebiet [archivversjon gegen die depublikazjon]. Gefällt mir. 👍 Aber ich bin auch ziemlich froh, dass ich es nicht eilig hatte und nicht mit dem auto irgendwo hinmusste, sondern auf einem viel flexibleren fahrrad saß, denn mit dem auto ging es heute nur sehr zäh. Und diese dieselmotoren waren auch nicht besonders sauber. 😉

Übrigens finde ich, dass die trecker genau das richtige tempo für die straßen der stadt haben. Wenn alle dieses tempo hätten, wäre der verkehr viel sicherer. Aber von der energieverbrauchsbilanz gibt es leider so einiges, was dagegen spräche. 😉

Elektromotorisierter kinderroller für erwaxene des tages

[…] nach drei Monaten mit E-Scootern auf deutschen Straßen ist die Bilanz in jeder Hinsicht ernüchternd

[Archivversjon]

Wartet erstmal den nassen herbst und den kalten winter ab, wenn dieser fabrikneue elektroschrott nur noch im wege steht und liegt! Und dann bedankt euch bei Andreas Scheuer, den bummsminister für rasestraßen, datenfeldwege und simulierter klimaschutzp’litik von der CSU, das beste vom besten vom besten aus bayerischen landen, fast so gammlig hirnreif wie sein vorgänger Doofrindt!

Die komischen klitschen, die gerade ihr risikokapital mit freundlicher unterstützung eines CSU-ministers verbrennen, werden zum glück früh genug den insolvenzverwalter grüßen.

Einen ersten Zwischenbericht zur Verkehrssicherheit will das Ministerium erst bis Ende 2020 vorlegen

Darwin, greif zu! 🛴☠️⚰️

Andreas Bescheuer des tages

Endlich tut der würdige nachfolger von Doofrindt, Andreas Bescheuer (CSU), etwas wirksames für die unwelt und ganz nebenbei auch für die entlastung der rentenkassen. Denn nur ein toter verkehrsteilnehmer ist ein unweltfreundlicher verkehrsteilnehmer [archivversjon]:

Experten erwarten unisono, dass nach der Änderung mehr Menschen bei Motorradunfällen getötet oder verletzt werden würden […] Österreich hat die Regeln bereits liberalisiert – die Erfahrungen sind laut Bast-Analyse nicht gut. Die Regelung habe „zu einer deutlich erkennbaren Verschlechterung der Verkehrssicherheit beigetragen“

Ist doch prima! Es gibt eh zu viele menschen für diesen planeten. Und außerdem freue ich mich auf den ersten batteriegetriebenen kinderroller, der von einem unkontrolliert herumschleudernden motorrad vom fahrradweg gewischt und zusammen mit dem motorradfahrer ins grab geschubst wird. Da hat Andreas Bescheuer dann zwei punkte mit einem unfall gemacht. Das ist die neue effizjenz! :mrgreen: