Und nun zu den schreibtischhenkern in der verkehrsplanung

In scheißberlin hat wieder einmal einer dieser schreibtischhenker aus der verkehrsplanung einen radfahrer umgebracht, indem er ihn als geradeaus fahrenden verkehr mit straßenmarkierungen und bußgelddrohungen dazu genötigt hat, rechts von rechtsabbiegendem verkehr mit vierzig tonnen schweren menschenkwetschern zu fahren [archivversjon].

Das sind keine „schutzstreifen“. Die nennen das nur so, damit die dümmeren und leichter manipulierbaren menschen glauben, die seien harmloser als sie aussehen. Das sind verdammte und vorsätzlich aufgebaute todesfallen für radfahrer.

Warum man in der BRD ein „mountainbike“ braucht?

Weil BRD-verkehrsplaner den radfahrern vorhandene gute straßen grundlos verbieten und sie stattdessen über irgendwelche schotter-, matsch- und schlaglochpfade lenken, die natürlich zu allem überdruss und überfluss auch noch kilometerweite umwege sind. Das hält fitt und härtet ab (aber besser kleidung zum wexeln mitnehmen und nicht zu schnell fahren). Und nächsten sonntag in der sonntagsrede des BRD-scheißp’litikers: wir müssen das klima schützen und die treibhausgase reduzieren, sonst geht der ganze planet vor die hunde! Applaus! Und drei minuten in der aktuellen kamera! Hurra!

Geh zu fuß! Deine regierung wünscht es!

Nachdem die scheißstadtplaner pferdefickende jahrzehnte lang erst von den fußwegen platz weggeknuspert haben, damit parkbuchten für autos und folglich breitere fahrspuren für autos entstehen, und danach auf den fußwegen linjen gemalt oder andersfarbige pflastersteine verwendet haben, um damit benutzungspflichtige radwege von den fußwegen abzuknabbern, damit die radfahrer nicht den rase rase autoverkehr „behindern“, also nach dieser ganzen, durch jahrzehnte scheibchenweise immer schlimmer getriebenen scheiße, die an einigen stellen für die fußgänger einen bereich mit der breite eines handtuches übriggelassen hat, fordert euer unweltbummsamt im klimapanikmodus von euch, dass ihr mehr zu fuß gehen sollt und dass man deshalb irgendwie mal etwas für die fußgänger tun sollte. Die nach scheiße stinkenden scheißbonzen, die sich solche scheißideen einfallen lassen, lassen sich sicherlich lieber in vom schofför in ihrer gepanzerten, übermotorisierten ludenschleuder durch die stadt fahren — und ihre dieselabgase in den lungen der fußgänger filtern.

Also ich fordere vom unweltbummsamt ja, dass es mich am arsch lecken soll! (Und meiner meinung nach könnten als erstes diese planerisch total verkackten, von fußwegen weggenommenen radwege verschwinden, auf denen man doch nicht von den fußgängern getrennt ist und zudem für den autoverkehr so unsichtbar wird, dass mich so ein scheißweg — wer ihn nicht benutzt, zahlt dreißig øre ordnungsgeld — irgendwann einmal umbringen wird.)