Was man in Scheuers „verkehrswende“ braucht…

Fahrschulkurse für fahrer von motorgetriebenen kinderrollern für erwaxene. Ja, echt. Denn sonst bleiben blinde und körperbehinderte menschen, alte menschen und kinder auf der strecke, weil die elektromotorrollerfahrer nicht mehr die geringste empatie aufbringen können. Ob sich das wohl ändert, wenn sie einen kurs besucht haben? :mrgreen:

Was Scheuers „verkehrswende“ für tolle dschobbs schafft

Obendrein muss noch der große Energiehunger der Geräte mitbedacht werden. Sieben Stunden muss ein Scooter der Firma Lime am Netz hängen, um wieder voll geladen und für den nächsten Tag einsatztüchtig zu sein. Besorgt wird diese Arbeit von einem eigens geschaffenen Prekariat: so genannte „Juicer“ müssen des Nachts, zu widrigen Uhrzeiten und Arbeitsbedingungen, verselbstständigt und ohne irgendeine gewerkschaftliche Organisation oder Versicherung, die Scooter (zumeist mit ölbetriebenen Autos) einsammeln, ans eigene Stromnetz hängen und frühmorgens pünktlich – sonst droht ein Lohnabzug! – an vorgesehenen Punkten wieder abliefern. Lime zahlt für diesen Dienst pro Scooter 4 Euro, wobei Strom-, Versicherungs-, Benzin- und Autokosten gänzlich von der ausgebeuteten Arbeitskraft aufgewandt werden müssen.

[Originalkwelle]