Geistige eigentümlichkeit des tages

Fiepser beim zwitscherchen „klauen“

Der selbst ernannte Poet hatte hundertfach fremde Tweets kopiert und unter eigenem Namen verbreitet. Sogar die Rechtschreibfehler übernahm er. Beklaute, die ihn anschrieben, wurden geblockt

Na, so lange scheißverleger irgendwelche fiepser irgendwelcher zwitscherchennutzer auf papier stempeln lassen, um die bücher an leute zu verkaufen, die noch nicht rausgekriegt haben, was das internetz ist und wie man darin dieses zwitscherchen findet, so lange lohnt sich auch so ein kleines, geldsaugendes vampirgeschäft an der kommunikazjon von menschen. Schon scheiße für die scheißverleger, dass sie so wenig geschäftsmodell haben, dass sie sogar zum internetzausdrucken übergehen… 😀

Geistiges eigentum des tages

Projekt Gutenberg ist aus Deutschland nicht mehr erreichbar

Etwas mehr text gibts bei heise onlein. Und dieser eine kommentar sagt schon, was ich gerade schreiben wollte. Jetzt braucht man tatsächlich schon ein VPN oder einen proxy mit IP-adresse im ausland, um an deutschsprachiges kulturgut zu kommen. Ohne VPN ist das internetz in der BRD nicht benutzbar. Danke Merkel, danke CDUCSPDU! Fickt euch!

Wie wunderbar die „unsichtbare hand des marktes“ doch alles zu erwürgen vermag, wenn ihr von einer korrupten scheißp’litik nur genügend macht verliehen wird (zum beispiel durch ein „urheberrecht“, das die „interessen der urheber“ noch sieben jahrzehnte nach ihrem tod schützt, wo wurm, made und bazillus sich längst sattgefressen und sattgeschlürft haben, ganz im gegensatz zu den unersättlichen vampiren des BRD-verlagswesens). Möge die verantwortlichen beim fischer-verlag der blitz beim scheißen treffen! Möge den mäulern der p’litiker, die für ein solches lobbygesetz verantwortlich sind, ein strick um den hals die luft für ihre scheißlügen nehmen!

Übrigens: bei archive.org sind die bücher weiterhin verfügbar. Leider ist „der untertan“ von Heinrich Mann nicht dabei. Da archive.org als webseit nicht auf deutsch übersetzt ist, kann die abenteuerliche argumenzjon der rechtsverdreher und richterlichen rechtsbre… ähm… rechtsprecher, eine deutschsprachige webseit unterliege dem geltungsbereich der BRD-gesetze, hier nicht problemlos übertragen werden, so dass ich davon ausgehe, dass es dort noch länger verfügbar bleibt. Ich empfehle bei interesse trotzdem einen daunlohd.

Die scheißverleger: reibach aus kriminalität

Wenn jetzt wirklich das große Verlagssterben einsetzte, wäre das eine bemerkenswerte Ironie: Es würde bedeuten, dass das ganze schöne Geschäft über viele Jahre nur funktionierte, weil Verlage rechtswidrig Geld kassierten, das eigentlich den Urhebern zugestanden hätte

Aber keine sorge, die stehen schon in den dunkelkammern des reichstags an, um die gehirne der volxzertreter so lange weichzulabern, bis sie sie auslöffeln können — und am ende wird dann wieder so ein ähnliches unrechtsgesetz stehen wie das „leistungsschutzrecht für presseverleger“.

Und morgen wieder in den kommentaren, hirnfickerzeitungen und p’litischen sonntagsreden: der schutz der urheber und ihrer werke…

Springerverlag des tages

Was passiert einem menschen in der BRD, der einen laden hat und sich weigert, in diesem laden die scheiß-bildzeitung zu verkaufen? Er bekommt überhaupt keine presse mehr geliefert und kann gar keine zeitungen und zeitschriften mehr verkaufen. [Achtung! Link geht zu RT!] Natürlich darf er auch nicht einfach bei einem anderen vertreiber einkaufen, wo kämen wir denn auch hin in der scheiß-BRD, wenns hier eine vertragsfreiheit in pressedingen gäbe!

Was bin ich froh, dass ich den anfang vom ende der scheißpresse erlebe!

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Gefällt mir! Däumchenhoch!

Leistungsschutz­recht wirkt: Mehrere Suchmaschinen zeigen Verlagsseiten nicht mehr an

Aber so richtig schön wirds erst, wenn guhgell nachzieht. Schließlich wird das zeugs ja von niemanden vermisst:

GMX, web.de und T-Online weisen ihre Nutzer nicht darauf hin, dass ihnen bestimmte Seiten bei der Suche nicht mehr angezeigt werden. Es scheint bislang auch niemandem groß aufgefallen zu sein

Klar, ist ja auch alles die gleiche mit SEO-spämm hochgetriebene DPA-abschreiberei.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, scheißjornalist, verrecke! Grüß auf deinem grabstein den axel-springer-verlag und den BRD-lobbyismus!

Madsack des tages

»Modern, zukunftsfähig und für ihre Leser attraktiv«, so lautet auch das Ziel der Verlagsgruppe Madsack

Mit weniger menschen zeitungen machen… ist ja kein problem, wenn man die übernahme von agenturmeldungen automatisiert und tolle softwäjhr hat, die gewisse meldungen einfach selbst formuliert. Ich wünsche der journallje auch weiterhin viel spaß beim verrecken — und dem bösen mitmenschen jornalist, der sich bislang für jede niederträchtigkeit hat einspannen lassen, wünsche ich sowieso nix gutes.

Amazon des tages

Oh, gucke mal! Das ist aber böse! „Amazon“ nutzt seine marktbeherrschende stellung, um den buchverlegern tiefere einkaufspreise reinzudrücken, damit „amazon“ noch mehr reibach macht, weil der buchkäufer ja am ende den gleichen preis bezahlt. Die sind doch wirklich böse, kommt, ruft gleich den henker zum netzwerkkabel! Und was für eine böse metode die anwenden: die belügen einfach den kunden und sagen, dass das verfügbare buch nicht verfügbar sei und deshalb ein paar wochen später komme.

Schnell raus die PResseerklärung, die dann die anderen verleger in ihre jornalistischen glanzwerke stempeln, damit auch mal allen klar wird, wie unsagbar pöse dieses „amazon“ ist — zur unterstützung der lobbyarbeit, die demnächst kommen wird.

<sarkasm>
Tja, wenn diese buchverleger jetzt ihre produkte in diesem neumodischen neuland-internet einfach selbst verkaufen würden, dann könnte es bei dieser genialen erpressungsidee amazons glatt sein, dass der kunde immer häufiger einmal gar kein amazon mehr benutzte, weil ihm seine wünsche andernorts halt direkt und ohne ein paar wochen erpressungs-wartezeit erfüllt würden. Echt schade, dass die letzten zwanzig jahre eine viel zu kurze zeit waren, um — vielleicht in zusammenarbeit mit einem logistisch erfahrenen versandhändler aus der nähe — einen vertrieb übers internet aufzubauen. Und so sind sie halt erpressbar, die verleger. Und dieses amazondingens ist voll böse und muss demnächst mit p’litischer gewalt behandelt werden; für die kultur, die bücher, die kunst und die vielfalt! Und in der näxsten sonntagsausgabe: „die kräfte des freien marktes und die wunder, die sie über die menschen bringen“.
</sarkasm>

Ich wünsche auch weiterhin allen viel spaß dabei, sich unnötigerweise in einem dezentralen medium von solchen künstlichen zentralisierern abhängig zu machen — gewerblichen anbietern ebenso wie kunden! Und die verleger können meinethalben allesamt ihre druckerschwärze fressen — niemand wird ihre dienste in zwanzig jahren noch brauchen. Und das ist verdammt gut.

Leistungsschutzrecht: jetzt gehts los!

Eine Allianz von zwölf deutschen Verlagshäusern will das Leistungsschutzrecht gegenüber Internetunternehmen wie Google mit Hilfe der Verwertungsgesellschaft VG Media durchsetzen […] Dies sei ein Beitrag zur Sicherung von publizistischer Qualität und Vielfalt

Publizistische vielfalt bei madsack, evangelischen presseverband norddeutschland, burda und springer; ja, fickt euch doch selbst! Gruß auch an CDU, CSU, SPD und FDP!

Ich hoffe, guhgell macht mal eine schöne, breite deindexierung. Dann lernt der schwanz schon, dass er nicht mit dem hunde wedelt. (Leider werden BRD-p’litiker dann ganz schnell ein gesetz zuwege bringen, dass guhgell zur indexierung der BRD-jornallje verpflichtet. So wird das hier gemacht. Und morgen: digitale gesellschaft und fortschritt. Vorsicht beim überholen auf der datenautobahn.)