Leistungsschutzrecht des tages

Leistungsschutzrecht:
VG Media klagt gegen Verbot der Gratislizenz für Google

[…] Das entsprechende Verfahren bei der Staatsaufsicht war im Oktober 2014 von Amts wegen eröffnet worden. Zuvor hatten die in der VG Media organisierten Verlage Google für die Nutzung von Vorschaubildern und Textauszügen in den Suchergebnissen eine widerrufliche Gratiseinwilligung erteilt. Von kleineren Anbietern verlangen die Verlage gemäß dem Leistungsschutzrecht hingegen weiterhin Geld für die Nutzung von Snippets

So langsam, nachdem das in den dunkelkammern des reichstages von presseverlegerarschlöchern und internetzerwürgern durchgesetzte unrechtsgesetz ein paar jährchen alt ist, klärt sich mal vor den gerichten, was es überhaupt bedeutet. Großes kino! Und dabei geht es noch gar nicht um solche in abmahnistan nicht unwesentlichen fragen, was die frase von den „kleinsten textbestandteilen“ meint und ob zum beispiel auch überschriften, die aus SEO-gründen zum bestandteil einer URL geworden sind, dazu gehören.

Die Einschätzung, dass bislang nur Google und etliche Kanzleien vom Leistungsschutzrecht profitieren, wird noch länger ihre Gültigkeit behalten

Was wäre das schön, wenn guhgell die angebote dieses ganzen stinkenden BRD-pressegeschmeißes einfach rausnähme! Sollen die sich doch hinter ihre „paywalls“ zurückziehen und verrecken!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

„Leistungsschutzrecht“-brüllerchen des tages

Es sieht so aus, als würde die von der VG media an guhgell erteilt gratislizenz demnächst als benachteiligung kleinerer wettbewerber gewertet wird. Ich schmeiße mich weg, wenn das unter springers banner mit klandestiner lobbygewalt durch den bummstag geprügelte verlegerprivilegjensicherungsgesetz so vollumfänglich scheitert und am ende nur noch ein gesetz in der BRD übrig bleibt, das rechtsmissbräuchlichen willkürforderungen der presseverleger an blogger, forenbetreiber, schülerzeitungsschreiber, tschätter, S/M-anbieter etc. tür und tor öffnet. Obwohl genau das ja der grund war, weshalb ich einige projekte eingestellt habe, weil ich eine derartige anwendung des vorsätzlich nebulös formulierten gesetzes von anfang an befürchtet habe.

Aber hej: ob die zusammenarbeit diverser scheißpresseverleger mit dem fratzenbuch bei gleichzeitiger lizenzpflicht jedes „kleinsten textbestandteiles“ nicht bei licht betrachtet ebenfalls so eine wettbewerbsverzerrung ist? Wo das fratzenbuch den scheißpresseverlegern doch so ein schönes monetarisierungsdingens angeboten hat… :mrgreen:

Übrigens, scheißjornalist, der du dich von diesen verbrechern aushalten lässt: Laberst immer einen von freiheit und arbeitest genau denen zu, die jede aufkeimende freiheit mit aller gewalt zerstören. Geh verrecken, stinkendes arschloch! Ich hasse dich!

Was würde ich mich freuen, wenn guhgell einfach die ganze BRD-scheißpresse aus dem index wirft. Ich begnüge mich jedenfalls gern mit deutschsprachiger jornallje aus schweiz und österreich, die sogar teilweise was anderes als abgeschriebene, überall gleichlautende DPA-meldungen ins internetz bringt…

Ich verspreche es euch

Wenn die VG media mit ihren hanebüchenen forderungen gegen guhgell (und demnächst auch: andere suchmaschinen, fratzenbuch und zwitscherchen) nicht durchkommt, weil guhgell im zweifelsfall einfach gewisse webseits aus der listung rausnimmt, statt dafür geld zu bezahlen, dass es sie auffindbar macht; ja, wenn auch der letzte idjot unserer gutsherrschaftlichen presseverleger eingesehen hat, was für ein schuss ins eigene knie diese ganze idee war, dann wird nicht etwa das „leistungsschutzrecht für presseverleger“ wieder abgeschafft, sondern es wird gegen alles und jeden in posizjon gebracht, um aus vielen vielen kleinen beträgen einen großen reibach für jene zu machen, deren nach reklamescheiße und offener propaganda stinkende produkte mit gutem grund schon lange immer weniger menschen bezahlen wollen.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Leistungsschutzrecht des tages

Dies ist sicherlich nicht in Ihrem Sinne und daher bitte ich Sie ebenfalls um die Einräumung einer „widerruflichen Gratiseinwilligung“ […] Ein Gratisnutzungsrecht für einen milliardenschweren Konzern bei gleichzeitiger Zahlungsverpflichtung für privat betriebene, nichtkommerzielle, wissenschaftliche Internetseiten würde dem Gesetz ganz klar widersprechen

Klatsch, schon wieder eine Ohrfeige

Das Bundeskartellamt will im Streit um die Veröffentlichung von Pressetexten nicht zugunsten der deutschen Verlage Partei ergreifen. Aus dem Kartellrecht lasse sich keine Verpflichtung ableiten, dass Betreiber von Suchmaschinen Textausschnitte entgeltlich erwerben müssten, sagte Andreas Mundt, der Chef der Behörde

Erpressung des tages

Eine herrliche zusammenfassung von Stefan Niggemeier, der es übrigens immer wieder schafft, dass ich ihn zitiere und verlinke, obwohl ich ihn eigentlich eher ein kleines bisschen eklig in seinem webjournalismusgemache beim bloggen finde:

Die Verlage haben sich zuerst darüber beklagt, dass Google ihre Inhalte (angeblich) rechtswidrig nutzt. Nun beklagen sie sich darüber, dass Google ihre Inhalte nicht mehr rechtswidrig nutzt

Bwahahaha! 😀

(Ich würde mir ja so wünschen, dass dieses scheiß-leistungsschutzrecht wieder verschwindet oder durch ein paar grundlegende urteile aus der vorsätzlichen nebligkeit herausgeführt würde, so dass ich wieder das bloggende hannover und das blahblog leidlich rechtssicher von neuem aufmachen kann…)

Klatsch! Oh, eine ohrfeige!

Das Kartellamt sieht das anders. Die Beschwerde der VG Media sei nicht schlüssig und nicht substantiiert. Welches Ziel die Verleger hätten, sei nicht erkennbar. Google sei jedenfalls nicht dazu verpflichtet, den Verlagen ihre Auszüge abzukaufen. Die Artikel der Verlage müssten nicht mit so langen Auszügen gezeigt werden, dass dafür Geld fällig wird

Hej, guckt mal, ihr stinkenden scheißpresseverleger! Hier ist niemand verpflichtet, auch zu kaufen, was von euch kostenpflichtig angeboten wird… hättet ihr jetzt nicht gedacht in eurer kryptostalinistischen parallelwelt, was?! Na, dann ist ja gut, dass euch das mal jemand erklärt. Echt, sowas wir ihr arschlöcher läuft frei rum, und Gustl Mollath saß sieben jahre in der klapsmühle!

Stirb, scheißpresse, stirb!

(Die näxste runde wäre ein in der dunkelkammer des reichstages durchkorrumpiertes gesetzchen, das guhgell und vergleichbare anbieter zum kostenpflichtigen auflisten der BRD-scheißpresseangebote verpflichtet. Ich bin mir sicher, dass jetzt über solche möglichkeiten zum erreichen eines bedingungslosen grundeinkommens für milljardärsbetriebe in bückgeistiger propagandahaltung nachgedacht wird, wenn nicht gar schon konkreter daran gearbeitet wird. Und morgen im wirtschaftsteil der menschen- und freiheitsverachtenden milljardärspresse und in den sonntagsreden der arschlöcher von p’litikern: die großartige und völlig alternativlose kraft des freien marktes, durch die es jeden, jeden, jeden immer besser geht, lasst uns also die sozjalsysteme weiter zerstören!)

Schnell noch nachgereicht: geht doch nach drüben, wenns euch hier nicht gefällt!

Nachtrag 23:30 uhr: gruß auch an den scheiß-madsack-verlag aus hannover mit seiner lächerlichen FUD-propaganda gegen guhgell.

Leistungsschutzrecht des tages

Und jetzt mal bei Stefan Niggemeier lesen, wie presseverleger systematisch und vorsätzlich unwahres behaupten („lügen“ nennt der volxmund diese tätigkeit), um ihre interessen manipulativ in den dunkelkammern des reichstags gegen die interessen der mehrheit der menschen in der BRD durchzusetzen. Und danach hoffentlich nie, nie, nie wieder auch nur einen verdammten zehntelcent in die richtung dieser wie verschwörer handelndenen gäng von intelligenzverachtenden arschlöchern fließen lassen! Es gibt ja schließlich keinen grund, anzunehmen, dass die „informazjonsarbeit“ dieser schamlosen lügner in anderen kontexten — zum beispiel in den auf papier gedruckten meldungen der zeitungsredakzjonen — auch nur eine spur seriöser und der wirklichkeit verpflichteter ist…

Guhgell, sei bitte so nett und nimm die gesamte BRD-verlagspresse aus deinem suchindex raus!

Stirb, presse, stirb! (Und du stinkender jornalist, der du diese scheiße erst ermöglichst und dich dafür nicht einmal gut bezahlen lässt, verreck gleich mit, aber kwalvoll!)

Offener kurzbrief an guhgell

Werte mitmenschen bei guhgell, ärgert euch nicht so lange mit diesen juratrollen rum, sondern „depubliziert“ einfach die gesamte BRD-jornallje aus eurem aggregator und aus euren suchergebnissen! Es wäre das beste, was ihr bei guhgell jemals getan hättet…

Mit winke winke
Eine irrelevante stimme aus der BRD