„Waste economy“ des tages

Könnt ihr euch noch erinnern, damals. Da haben sie ein dosenpfand in der BRD eingeführt, damit nicht so viel blechmüll entsteht. Und ein paar jahre später haben die dummen deutschen es zu schwierig gefunden, kaffee zuzubereiten, und dann haben die dummen deutschen damit angefangen, kaffee in kleinen aludosen zu kaufen, die man nach dem aufbrühen des kaffees wegwirft — und sich überhaupt nicht dran gestört, dass das pfund kaffee in dieser darreichungsform dreißig verdammte øre kostet. Ich sags ja, das sind die dummen deutschen. Die, bei denen das bolzenschussgerät leicht das ziel verfehlen könnte.

Warum ich das schreibe. Nun, es gibt ja auch ein paar dumme deutsche, die gar keinen kaffee trinken, denen man aber auch geld aus der tasche ziehen könnte, weil sie so dumme deutsche sind. Die können jetzt von „nestlé“ ganz teure tee-einwegkapseln zum wegwerfen nach dem aufbrühen kaufen… eine weitere „first world problem solution“, auf die ein ganzes heer von medial-reklametechnisch lobotomierten hirnruinen nur so gewartet hat.

Oh, gucke mal, es ist brüllball-WM…

Oh, gucke mal, es ist brüllball-WM und trotzdem kaufen die leute nicht wie die bescheuerten neue glotzen, sondern bleiben bei der glotze, die sie schon rumstehen haben. Oder genau so schlimm: sie kaufen jetzt ihre neue glotze, aber dann zu weihnachten keine neue glotze mehr. Aber keine sorge, der müllwirtschaftliche elektrolyt-kondensator am schaltnetzteil, der zum austrocknen in die heiße luft gelötet wurde, wird das kleine problem der müllberg-produzenten eben auf andere weise fixen…