Was es nicht alles gibt (und was bezahlt wird)…

Die Rumpologie (engl. rumpology, „butt reading“) ist eine Wahrsage-Methode an Hand anatomischer Eigenarten des menschlichen Gesäßes […] Die beiden Gesäßhälften repräsentieren demnach Vergangenheit und Zukunft, die Spalte die Trennung der beiden Gehirnhälften. Stallone erstellt für 125 Dollar Gutachten auf Grund per Email eingesandter Fotos des eigenen Gesäßes

Da musste ich doch gleich wieder an die hohe mantische kunstfertigkeit der frau Olschewski denken… 😀

Transgender weitergedacht

Transager„. Ich habe ebenfalls beschlossen, mich diesem trend anzuschließen. Mein alter ist mir allerdings vollkommen wumpe, ich feiere nicht meinen schleichenden sterbeprozess als jährlichen geburtstag. Allerdings möchte ich „transintelligentler“ sein. Ich empfinde meinen intelligenzkwozjenten als benachteiligung und eigentlich fühle ich mir eher, als hätte ich einen IQ in der umgebung von 165. :mrgreen:

Kennt ihr den schon?

Frage: was ist es, wenn man nacktfotos von sich selbst in die klaut hochlädt?

Die antwort gibt Jennifer Lawrence, preisgekürter contentindustrie-mietkörper für miese filme:

Die Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence, die neben anderen bekannten US-Schauspielerinnen wie Kirsten Dunst zu den Celebgate-Opfern gehört, bezeichnete die Veröffentlichung gestohlener Nacktfotos 2014 als sexuellen Missbrauch, es handele sich nicht um einen Skandal, „sondern ein Sexverbrechen“

Und morgen im gleichen kino: ich wurde sexuell belästigt, denn ich wurde angeguckt, als ich mich nackt auf die straße stellte. Warum tut denn keiner was gegen diese ganzen kwasivergewaltigungen?!!!!! Schwanz ab!!!!!1!!1!

Darauf hat die welt gewartet

Eine schriftart, die beinahe wie „times new roman“ aussieht, aber deren propotionen so verändert wurden, dass sie rd. ein sechstel mehr papier verbraucht. Ideal für textlängenorientierte wisschenschaftliche arbeiten in schwafelfächern.

Übrigens: richtige wissenschaftliche arbeiten, die nicht so viel mit ideologie, aber dafür etwas mit metode und erkenntnisgewinn zu tun haben, werden auch weiterhin ganz altmodisch in LaTeX gesetzt, und „times new roman“ wird dabei aus ästetischen gründen eher weniger benutzt.

Sexismus des tages

Wusstet ihr schon, dass es nicht nur sexistische schweine (so etwas ähnliches wie jeder nicht-kastrierte heterosexuelle mann mitteleuropäischer herkunft), sondern darüber hinaus auch noch sexistische sparschweine gibt?

Die Schweine aus ihrem Geschenkartikelladen waren in verschiedenen Größen erhältlich und hießen „Papa“, „Mama“ und „Baby“. „Mama“ hatte allerdings ein wesentlich kleineres Fassungsvermögen als „Papa“. Dieser Umstand fachte eine Debatte über Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen an

Nicht der postilljon

Lesbische frauen blockierten eine demonstratzjon für die rechte von transsexuellen, weil die transsexuellenbewegung lesbische frauen dazu zwinge, sex mit männern zu haben, was eine form der vergewaltätigung sei [der link geht auf einen englischsprachigen text].

Da kriegste ja echt sehnsucht nach der „razjonalität“ fundamentalistischer kristlicher sektierer! Es kann nicht mehr so lange dauern, bis die felder mit isotonischen getränken gedüngt werden! Die idiocracy schreitet unaufhaltsam und mit riesenschritten voran.

Damals und heute

Damals machte man sägespäne und ähnliche abfälle ins mehl, weil die ernten der vorindustriellen zeit nicht immer für den hunger der menschen ausreichten. Heute ist alles viel besser. Heute tut man kohle ins mehl, weil das angeblich den körper „entgiftet“, als ob er vergiftet wäre. Und außerdem wissen wir doch alle, dass schwarzes essen viel gesünder ist, und toll aussehen tuts auch noch. Hauptsache, es sind nur natürliche zutaten!!!1!

Unweltschutz des tages #ProtectAntarctic

Fiepser von greenpeace E.V., @greenpeace_de vom 30. mai 2018, 11:10 uhr -- Selfie posten - Antarktis schützen! Tourstart war in Lübeck, morgen gehts nach #Hannover, am 1.6. nach #Muenster und am 2.6. nach #Dortmund. Unter dem Hashtag #ProtectAntarctic sammeln wir eure Fotos und eure Unterschriften hier: https://www.greenpeace.de/antarktis-schuetzen …

Ob die emsigen spendeneinsammler und ablasshandelanbieter von „greenpeace“ für diese tollwütig tolle akzjon wohl mit fahrrädern durch die BRD tuhren, um die polkappen noch ein bisschen besser vor dem abschmelzen zu schützen? Und was für eine tolle idee: „selfie pohsten, antarktis schützen!“. Da muss man erstmal drauf kommen! Mit normaler kiffe kommt man jedenfalls nicht auf solche ideen, die noch unter dem niewoh von „burn a book, save a tree!“ liegen — ein spruch, den ich in seiner satirischen zuspitzung für nicht mehr unterbietbar gehalten habe¹.

Ob wohl mal jemand bei „greenpeace“ abgeschätzt hat, wie hoch die weltweiten treibhausgasemissjonen waren, die nur auf den dummen selfie-wahnsinn der letzten jahre zurückgehen? :mrgreen:

Ich habe ja zunehmend den verdacht, dass sich bei den menschen der jetztzeit eine menge mikroplastik in den gehirnchen abgesetzt hat.

¹Wer mal postal 2 gespielt hat, kennt diesen auf die klamotten gestempelten spruch der dortigen umweltschützer. Wer es noch nicht gespielt hat, kann sich ja mal das letspläjh von !MetalLord! auf juhtjuhbb anschauen.

Weltknall des tages

Gegenüber dem TV-Sender ABC sprach Carson über ihr Verständnis von Konsens, der bereits im Kleinkind-Alter etabliert werden müsste: „Es geht darum, wie man zuhause eine Kultur des gegenseitigen Einverständnisses aufbaut.“ Kurz darauf machte sie einen Vorschlag, wie genau Eltern die Einwilligung zum Wickeln einholen sollten. „Etwa: ‚Ich werde nun deine Windeln wechseln. Ist das in Ordnung?'“

Ach, und wenn der ziemlich hilflose wurm noch nicht weiß, wie man die sprache parst, den kontext versteht und zustimmung signalisiert, was macht man dann? Lässt man dann sein kind im eigenen saft schmoren, damit es schneller verstehen und sprechen lernt? Mitnichten:

Dass ein Säugling darauf kaum eingehen wird, ist für Carson irrelevant: „Natürlich kann ein Baby nicht antworten: ‚Ja, Mama, das ist super. Ich möchte gerne, dass du mir die Windeln wechselst.‘ Wenn man ihm aber etwas Raum lässt, Augenkontakt herstellt und auf die Körpersprache achtet, lässt man das Kind wissen, dass seine Antwort eine Rolle spielt.“

Aber unabhängig von der „antwort“ macht man dann einfach, was man für nötig und richtig hält. 😀

Das wirds bringen! Das ist die neue kultur des einverständnisses, die in alle menschlichen beziehungen hineinreicht und nachhaltig vergewaltigungen und sexuelle belästigungen verhindert! Einfach nur genial! :mrgreen:

Und jetzt noch ein schöner abschluss:

Schliesslich wendet sie sich direkt an ihre Hater: „Trollt mich so viel ihr wollt. Damit leugnet ihr aber die Aussagen aller Überlebenden von sexuellem Missbrauch.“

Wer über die lächerlichkeit lächerlicher lachnummern lacht, ist ein gehilfe von widerlichen gewaltverbrechern!!!1!elf!!1! Fühlt euch schuldig!

„First world problem“ des tages

Spiele wie Far Cry 5 dürfen in Deutschland nicht mehr auf den Markt kommen, fordert die Tierschutzorganisation PETA. Der Grund: Man kann darin angeln […] Die „Jagd auf Fische“ sei „unethisch und gewaltverherrlichend“, schreibt PETA in einem Statement vom 18. April

Dass man im spiel (und in sehr vielen weiteren spielen) natürlich auch leute abknallen kann, stört die tierrechtler von PeTA nicht so sehr. Schließlich ist die liebe zu den tieren nur eine fadenscheinige maske für den menschenhass. :mrgreen:

Lieber schwerbehinderte mitmenschen…

Liebe schwerbehinderte mitmenschen,

die frakzjon der „alternative für deutschland“ im deutschen bundestage möchte mal kurz wissen, ob eure eltern miteinander verwandt sind. Denn gemäß neuesten wisschenschaftlichen erkenntnissen der AFD-frakzjon entsteht schwerbehinderung durch inzucht, und zwar vor allem durch inzucht von „menschen mit migrazjonshintergrund“ — dies ist das wegen der formulierung der förmlichen anfrage leider erforderliche, formaldeutsche wort für „nichtarier“.

Nur für den unwahrscheinlichen fall, dass diese perle des parlamentarismus in der BRD verloren gehen sollte, habe ich hier auch noch eine lokale kopie der kleinen anfrage der AFD-frakzjon.