Was man dummen verkaufen kann…

Der Waschmagnet, im Internet auch bekannt als „Wash-Disk“, war eine kleine, mit Magnetteilchen gefüllte Scheibe. Sie fand in Esoterikerkreisen mitunter Beachtung, war letztlich aber ein wirtschaftlicher Flop. Laut Gebrauchsanleitung gibt man sie als Ersatz für Waschmittel in die Wäsche (Hand- oder Maschinenwäsche), wo sie durch ihre magnetische Wirkung den Schmutz aus der Kleidung ziehen soll

Szenen aus der nicht rassistischen BRD…

Beim „queerzinefest“ sitzt jemand am Eingang und kontrolliert Frisuren und Hautfarbe der Gäste

Tja, wenn man versucht, immer das gegenteil des faschisten zu sein, wird man eben nicht zu einem antifaschisten, sondern zu einem spiegelbild des faschisten. (Siehe auch hier…)

Und nun zum spocht…

Na, mit was für ideen beschäftigt man sich in der klapsmühle des als content und werbeplatzattraktivimacher vermarkteten profisports? Halt mit ideen, die wie ideen aus einer klapsmühle klingen. Achtung, dieser artikel ist nicht vom ersten april [dauerhaft verfügbare archivversjon]:

Der neue Adidas-Chef Kasper Rorstedt, vorher für weiße Wäsche bei Henkel verantwortlich, kann sich sehr gut vorstellen, dass das DFB-Pokalfinale nicht mehr in dem total öden Berlin, sondern künftig im total schicken Shanghai ausgetragen wird

Ich wäre ja für eine austragung auf dem mond, und zwar am besten für jedes profibrüllballspiel.

„Geistiges eigentum“ des tages

Aber dass mir jetzt keiner äpfel mit birnen vergleicht:mrgreen:

Apple begründete seinen Einspruch damit, dass die Silhouette einer Birne bei Kunden zu Verwechslungsgefahr mit dem Apple-Logo führen könnte […] Pear wies darauf hin, dass zu der Markeneintragung auch der Schriftzug Pear Technologies gehöre, der unter der Birnensilhouette zu sehen sei. Während das Apple-Logo angebissen sei, habe die Birne keine Bissspuren. Beides beeindruckte die Behörde nicht. In ihrer Begründung heißt es, dass „eine Birne ganz klar kein Apfel“ sei. Dennoch habe das Pear-Logo zu viel Ähnlichkeit mit dem Apple-Logo und orientiere sich bezüglich der Gestaltung zu stark daran.

Nein, das ist nicht der postilljon, das ist golem. Dort gibts übrigens auch eine abbildung des äppel-logos und der birne, die sich bezüglich der gestaltung zu stark daran orientiert hat.

Am besten, wenn ihr ein produkt im bereich der kompjutertechnik habt, gar nicht erst irgendein obst verwenden. Eine banane sieht, wenn man sie nur durch die brille der geistig immer etwas eigentümlichen markenrechtsjuristen bei der verteidigung des wertvollen „geistigen eigentumes“ betrachtet, doch auch ganz ähnlich wie ein apfel aus.

Den bewohnern der europäischen unjon wünsche ich auch weiterhin viel spaß dabei, sich vollumfänglich von irgendwelchen geistigen eigentümern enteignen zu lassen — ob es die farbe magenta, die abbildung einer frucht oder auf „book“ endende wörter sind, alles kann zu für normale menschen und unternehmer existenzbedrohenden rechtsstreits führen. Dafür haben unsere vorfahren den feudalisten keine köpfe abgehackt, dass solche zustände zurückkommen! Ach, das waren ja die vorfahren der franzosen, die deutschen haben unterdessen immer noch ihre bahnsteigtickets gelöst, und als sie endlich alle das ticket hatten, kam Hitler. Egal! Der moderne feudalismus, der sich wie ein fressendes krebsgeschwür auf die immer mehr zur verfügungsmasse werdenden „freiheiten“ stürzt, muss beseitigt werden!

Illegales spionahschegerät des tages

Die smarte puppe „my friend cayla„:

Das Rechtsgutachten legte Hessel auch bei der Bundesnetzagentur vor. Diese teilt die Auffassung Hessels und hat die Puppe ebenfalls als verbotene Sendeanlage eingestuft […] Die Puppe erfülle alle Kriterien eines verbotenen Spionagegerätes

Wenns internetz in der puppe ist, ist die privatsfäre im arsch.

Ich wünsche allen kaufkräftigen smartdinger-idjoten auch weiterhin viel spaß dabei, ihre kinder vom säuglingsalter beginnend an die totalüberwachung ihres ganzen lebens durch irgendwelche anonymen big brothers und sisters zu gewöhnen, die ihnen immer sagen, was wichtig ist und was sie wissen müssen! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen! Und die menschenrechte sind an euch verschwendet, und ihr tut alles dafür, dass sie auch an euren kindern verschwendet sind. Arschlöcher!

Wo der kwalitätsjornalist seine informazjonen rescherschiert

Es ist auch niemandem aufgefallen, denn das neue Lied lief bereits fast eine Woche, als Hahn die Geschichte bei einer Büttenrede als scherzhafte Anekdote erwähnte

Hej, aber die geschichte hat doch klicks und werbegeld gebracht, und das ist erstmal alles, worauf es so einem arschloch von jornalisten (neben der vom verleger eingeforderten täglichen hirnfickerei bei den lesern) ankommt. Klickvieh einsammeln, das ist der ganze dschobb des jornalisten.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

„First world problem solution“ des tages

Berliner Wissenschaftlerin Nicola Swietkowiak will, dass Meeressäuger in Gefangenschaft mit den Artgenossen in Freiheit kommunizieren – via Internet

Nun, man könnte die tümmler auch einfach mal freilassen, wenn man sich nicht mehr mitanschauen kann, wie sie unter ihrer gefangenschaft leiden…

Dschobb 4.0 des tages

Na, sucht hier jemand ganz dringend arbeit und ist kwalifiziert als dolmetscher für emojis?

In the absence of any native speakers, the successful candidate should be able to demonstrate a passion for emojis, combined with cutting-edge knowledge and awareness of areas of confusion and cultural/international differences

Auch weiterhin viel spaß mit der bilderschrift des dummheitszeitalters!