Deppenstubser des tages

Ich bin nicht dafür verantwortlich, ob jemand seinen Monatslohn oder whatever verzockt

Juhtjuhbber und twitscher „montanablack“, der unter anderem von schleichwerbung für illegale onleinabzockcasinos gut zu leben scheint, die sich zum größten teil an minderjährige richtet. [Archivversjon]

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit irgendwelchen juhtjuhbb-stars!

Hej, werber! Guck mal!

Liest du immer noch hier mit, werber, du loch, du?! Hast du dich schon mal gefragt, wo das geld für die onlein-reklame hingeht? Na, ist doch klar: in die organisierte kriminalität, die den leuten klicktrojaner auf ihre wischofone kackt.

Ein weiteres Unternehmen zur Aufdeckung von Betrug, Pixalate, stellte erstmals im Juni ein Element des Betrugsschemas vor. Damals schätzte man, dass der von einer einzigen mobilen App begangene Betrug jährlich 75 Millionen Dollar an gestohlenen Werbeeinnahmen generieren könnte. Nachdem Pixalate seine Ergebnisse veröffentlicht hatte, erhielten sie eine anonyme E-Mail von einem Insider. Dort wurde angegeben, dass der gestohlene Betrag näher am Zehnfachen dieses Betrags lag

So, scheißwerber, jetzt musst du nur noch aufpassen, dass die leute, die dich für deine scheißwerbung bezahlen, niemals davon erfahren.

Überwachungspatent des tages

Wisst ihr noch, dass euch die verkäufer von abhörmikrofonen — im werbeverseuchten, verlogenen und hirnfickenden jornalistendeutsch meist als „smarte lautsprecher“ oder „smarte assistenten“ bezeichnet — versprochen haben, dass „alexa“ nur „hört“ (also aufnimmt und sendet), wenn man den mielkekasten als „alexa“ anspricht? Demnächst soll das wohl entweder durchbrochen werden, oder man soll vor jedem hüsteln „alexa“ sagen:

Der smarte Assistent Alexa hört an der Stimme seines Benutzers, ob der Schnupfen hat und bestellt gleich ein Mittel dagegen – so sieht es ein Amazon-Patent vor

Und wenn die unentwegt in die privat- und intimsfäre hineinhorchende alexa-STASI von scheißamazon dann mal ein schlüsselwort der jeweils aktuellen terrorparanoia in einem nicht völlig klar harmlosen zusammenhang hört (oder auch nur griffige äußerungen gegen das, was p’litiker als „gesellschaftlichen konsenz“ bezeichen), dann wird die bude halt von einer schnell heranstürmenden antiterroreinheit zum sandkasten gemacht. Genau so wird das enden. Und manchmal wird sogar ein bewohner, freund oder besucher überleben…

An euch freunden dieser scheißsmartdinger sind die menschenrechte echt verschwendet!

Mielke, spiel tanzmusik!

„Träcking und personalisierte reklame muss sein“ des tages

Sein Geld verdient Duckduckgo zwar ebenso wie Google mit Werbeanzeigen – sowie Affiliate-Links. Die Anzeigen werden aber nicht auf die Nutzer und deren Surfverhalten zugeschnitten, sondern einfach passend zum Suchbegriff ausgespielt. Das Ganze scheint sich zu lohnen. Duckduckgo arbeitet eigenen Angaben zufolge seit 2014 profitabel

S/M des tages

Gebt dem fratzenbuch (oder guhgell oder zwitscherchen) eure telefonnummer, haben sie gesagt. Wegen der sicherheit, haben sie gesagt. Denkt nicht an irgendein missbrauchspotenzjal, sondern gebt einfach eure telefonnummer raus:

Zwei-Faktor-Authentifizierung soll eigentlich die Sicherheit der Nutzer erhöhen und missbräuchliche Zugriffe auf Accounts deutlich erschweren. Dazu melden sich Nutzer nicht nur mit einem Passwort sondern mit einem zusätzlichen „zweiten Faktor“ an, also beispielsweise über ihr Smartphone. Wenn Facebook die nur dafür mitgeteilte Telefonnummer benutzt, um seine Werbemaschine zu verfeinern, wird damit einmal mehr Vertrauen von Nutzern verspielt

Wie, dem fratzenbuch vertraut noch jemand? Das ist aber ganz schön doof.

Nein, scheißwerber, du arschloch!

Von der Gönna appellierte an die Branche, mehr den normalen Nutzer in den Blick zu nehmen, der von der Werbeflut und Techniken wie dem Retargeting mittlerweile nachhaltig verstört sei. Nun gelte es, das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen, damit diese auch einer verantwortlichen Datenverarbeitung zu Werbezwecken zustimmen könnten

Hast du arschloch wieder zu viel koks gezogen? Hast du mal wieder probleme, die wirklichkeit von deinen allmachtsfantasien zu unterscheiden? Du kannst da nix zurückgewinnen. Ich habe dir niemals vertraut, du verlogenes, manipulatives und überwachendes loch! Geh sterben, und zwar qualvoll, einsam und langwierig, du feind, du! Kannst ja deine scheiß-reklamelügen, deine STASI-skripten und die von dir ausglieferte schadsoftwäjhr mit ins grab nehmen, damit du dich nicht einsam fühlen musst, du ekelhafte fäkalmade, du!

Fratzenbuch des tages

Ihr zeigt hier nur noch Müll. Wen interessiert diese Scheiße?

Tja, werte fratzenbuchnutzer, wenn ihr irgendwelchen clickbait-idjoten mit „unnützem wissen“ und dergleichen folgt, dann kriegt ihr eben irgendwelche grenzspämmige clickbait. Das wird geliefert wie bestellt. Schade, dass es im äppstohr kein gehirn gibt!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der umtriebige forscher an allen fronten der wisschenschaft, hat sich für das ehemalige nachrichtenmagazin „der spiegel“ die produkt-, arzt- und händlerbewertungen auf irgendwelchen webseits mal genauer angeguckt und rausgekriegt, dass da eine menge in manipulativer absicht gefälscht wird. Niemand hätte jemals damit rechnen können, dass leute für eine handvoll øre vom scheißwerber alles mögliche klicken!!!1! Vor baffen erstaunen kriegt das sommerloch den mund gar nicht mehr zu.

Morgen macht prof. dr. Offensichtlich aber mal eine wohlverdiente pause und widmet sich seiner sammlung ganz alter hüte.

Der reklamewahnsinn krönt sich selbst

Bald würden Tools die Veränderungen erfolgreicher Anzeigen analysieren und Hinweise für andere Kampagnen liefern, glaubt Lars Budde. Eine mögliche Reaktion der Betroffenen sieht so aus: „Ich flute quasi dieses Anzeigenarchiv mit Werbeanzeigen, die mit wenig Budget oder vielleicht auch mit wenigen Impressionen ausgeliefert werden. Ich erstelle Anzeigen, um Wettbewerber hinters Licht zu führen, damit der nicht erkennen kann, welche Anzeigen bei mir die erfolgreichen sind“, sagt Social-Media-Werbeexperte Florian Litterst. Das Nachrichtenportal BusinessInsider, beispielsweise, hat 2300 aktive Anzeigen

Kannstedirnichtselbstausdenkensowas! Scheißwerber machen scheißwerbung nicht für irgendwelche kunden, sondern für andere scheißwerber. Hej, scheißwerber, spar dir doch den umweg über äds, S/M und das offene web, spämm einfach die ganzen anderen scheißwerber mit deiner scheißwerbung zu! Wenn ihr nichts weiter macht, als euch gegenseitig eure beschränkte lebenszeit damit wegzufressen, dass ihr einander zuspämmt, kann ich damit leben, ihr professjonellen scheißlügner- und hirnficker-arschlöcher!

Glückwunsch!

Ich gratuliere dem bildblog dazu, dass es reklamefrei werden kann und werden wird. Eine sehr begrüßenswerte und gute entwicklung. Gruß auch an die vielen jornalisten und presseverleger, die sich regelmäßig über die „kostenlosmentalität“ im internetz beklagen, nachdem sie ihre inhalte kostenlos ins internetz gestellt haben.

Wenn jetzt noch die träckende „feedburner“-kacke für den RSS-fiehd wegfallen würde, wäre ich völlig zufrieden. Ja, ich weiß: immer nur am meckern… 😉

Die SPD ist gerettet!!!1!elf!!!

Unabhängig von den Planungen für einen möglichen Wahlkampf will die SPD eine neue Agentur unter Vertrag nehmen, um ihr Außenbild zu verbessern

Das wirds bringen!!!!1!! Eine neue gewerbsmäßige lügenunternehmung (werbeklitsche) statt eines entschröderten vorstandes, einer aufrichtigen abkehr von der ganzen hartz-IV-scheiße und wirklichen erneuerungsbemühungen: das ist eine ganz großartige idee! Ich freue mich schon auf die überall plakatierte hackfresse von A. Nahles — zitat: „hartz IV war im kern richtig“ — mit neuen farben (schwärzeres oder brauneres rot) und schriftarten (helvetica statt thesis hatten wir aber schon beim letzten mal) und auf die wohlverdienten elf prozent für den verdammten scheißladen. Oder auch noch weniger. Die flüchtlinge, für die ihr SPD-arschlöcher so wehement eintretet, sind ja nicht wahlberechtigt; verarmte und selbst noch unter den bedingungen der vollzeitarbeit von armut (mindestens in der form der altersarmut) bedrohte menschen mit BRD-ausweis hingegen sehr wohl — und angesichts der wohnungsnot dünstelt eine mögliche obdachlosigkeit sogar in die städtische mittelschicht hinein. Gegen all das hilft ja bessere p’litische reklame… weia!

Grüßt mir die fünf-prozent-hürde, stinkende genossen! Ihr dürft mich dabei auch gern einen nazi schimpfen, ihr menschenfeinde.

Alle elf minuten

Ihr wisst schon, der aufdringlich in plakat, presse und glotze werbende fleischmarkt, wo sich im elfminütigem abstand irgendwelche leute „verlieben“. Vanessa von „draußen nur kännchen“ hat sich dort (für eine beachtliche menge geldes) auch zu verlieben versucht und mal etwas drüber geschrieben. Herzallerliebst und gut das zwerchfell massierend auch so mancher kommentar dort.

Weil es gerade so gut passt: alle elf minuten teilt dir eine plakatreklame mit, dass deine intelligenz offen verachtet wird. Und es nimmt und nimmt kein ende mit der nervigen reklame.

„Bis zu“ achtzig prozent…

„Bis zu“ achtzig prozent der leute, die irgendwann man irgendwelchen njuhsletter — also legalisierte spämm — von irgendwelchen presseprodukten abonniert haben und jetzt das postfach mit diesem reklamevergällten infomüll zugekachelt kriegen, sind zu doof oder zu bekwem, die drei, vier klicke-di-klicke-di-klicks zu machen, um diese njuhsletter wieder loszuwerden, aber wenn die scheißverleger jetzt eine erneute zustimmung nach der DSVGO einholen, dann werden sie diese „leser“ verlieren.

Moment, was?

Denn statistische Erhebungen bestätigten „eine durchschnittliche Öffnungsrate von 20 bis 30 Prozent“. Er könne sich gut vorstellen, „dass ein Großteil der Empfänger diese E-Mails einfach unbestätigt löscht“

Bwahahahahaha!

Ich ahnte ja immer schon, dass die leute, die sich solche njuhsletter von irgendwelchen presseklitschen voller stinkender reklame freiwillig antun, nicht zu den hellsten des landes gehören können. Das hindert die scheißpresseverleger und vergleichbar unseriöse klitschen aber ganz sicher nicht an der stolzen und für ihre werbekunden teuren angabe ihrer „reichweite“. :mrgreen:

Hej, unternehmen, schmeißt schön euer geld in den scheißjornalismus, um dort eure reklame zu machen! Ihr könnt es auch gleich verbrennen. Oder besser: irgendwem schenken und laut darüber reden, das hat vermutlich mehr werbewirksamkeit… 😉