„Geistiges eigentum“ des tages

Mit Hilfe des US-amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA) hat der Adtech-Dienstleister Leven Labs eine seiner Domains erfolgreich von der Blockliste Easylist löschen lassen […] Begründet wurde das mit einer Regelung im DMCA, wonach die Umgehung von Kopierschutzmechanismen untersagt ist

Ich wünsche den psychoterroristischen webreklamefirmen auch weiterhin ganz viel spaß dabei, den leuten mit aller möglichen gewalt zeugs in die augen zu drücken, das die leute nicht in den augen haben wollen. Dass den leuten auch noch die kompjuter über verseuchte äds gepwnt werden, ist diesem gewalttätigen pack ebenfalls scheißegal, wenn die eigene kasse stimmt. Irgendwann kommt der hass, den ihr jeden tag an allen menschen auslebt, zu euch zurück, und zwar zu jedem einzelnem eurer kleinen, asozialen scheißschergen, und dann ist zahltag! Denn frieden ist mit den arschlöchern aus der reklamevermarktung nicht möglich…

Wenn das S/M-geschäftsmodell der vergällung mit reklame wegbricht…

Viele ziehen sich mittlerweile von Snapchat zurück, weil sie nicht mit einer sterbenden Plattform in Verbindung gebracht werden wollen. Einige glauben, dass Snapchat stirbt. Bei Werbeagenturen, auch hier hat CNBC mit einigen gesprochen, besitzt Snapchat mittlerweile keine Priorität mehr

Onlein-reklame des tages

Stell dir mal vor, du sparst als unternehmung über hundert milljonen dollar reklamekosten ein, und diese einsparung hat keine auswirkung auf deinen umsatz

Mal schauen, ob ich doch noch recht behalte. Ich rechne ja selbst kaum noch damit. Bis dahin wünsche ich unternehmen aller art noch weiterhin viel spaß damit, die menschen mit einer völlig unerwünschten belästigung zu nerven.

Scheißpresseverleger des tages

Nur scheißpresseverleger kriegen es hin, unter einnahme großer gesten und abspulen von standardtexten voller etos und freiheitsliebe für in der türkei inhaftierte jornalisten „einzutreten“ und gleichzeitig sich aus der gleichen türkei eine handvoll judasgroschen für den abdruck von imätsch-reklame der türkei bezahlen zu lassen. Gruß auch an die springersche welt, bei der das geld auch nicht stinkt:

Für die Welt stellt sich die Situation noch ganz anders dar. Im März hatte man eine Türkei-Reisebeilage mit dem großen Logo von Global Connection im Blatt. Seit Februar ist der Welt-Korrespondent Deniz Yücel in der Türkei in Haft. Das Blatt und besonders der Chefredakteur bemühen sich glaubhaft um Solidarität und Unterstützung für Deniz Yücel, haben sogar in der Türkei Verfassungsbeschwerde eingelegt. Gleichzeitig verdienen sie daran, Märchen von der schönen Türkei zu verbreiten

Tja, das ist das geschäft der contentindustriellen scheißpresse: ein umfeld für die vermarktung von reklameplätzen zu schaffen. Der rest ist nur geste. Meist sehr schlecht gespielte geste. Und sonntagsreden. Das ist genau das pack, von dem man sich erklären lassen muss, was wörter wie „freiheit“ und „demokratie“ bedeuten: die oligarchie der herrschenden und besitzenden nebst der völligen freiheit für den polizeiknüppel, diesen zustand zu erhalten und jeden widerspruch dagegen zu ersticken.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Fratzenbuch des tages

Na, tschättet hier jemand mit dem fratzenbuch-tschättdingens? Da gibt es jetzt eine richtig gute nachricht, denn das tschätten wird demnächst durch transport von zusatzinhalten deutlich aufgewertet (zumindest fürs fratzenbuch):

Facebook will künftig weltweit Werbung auf der Startseite seiner Messenger-App schalten. Entsprechende Tests in Australien und Thailand seien „vielversprechend“ gewesen, teilte der Kommunikationsdienst am Dienstag mit.

So so, „vielversprechend“ ist das…

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit einem börsennotierten unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell (jenseits der vergällung menschlicher kommunikazjon mit reklame). Demnächst werdet ihr sogar mit der reklame „tschätten“ können… :mrgreen:

Übrigens, heise

Inhaltsverzeichnis -- 1. 10.000 Dollar für 'termination': Wikileaks setzt Kopfgeld auf Journalisten aus -- 2. Journalist mit Vorgeschichte -- Auf einer Seite lesen

Ich weiß nicht, ob das bei euch in der reklamevermarktungsredakzjon in den lichtlosen kellern der karl-wiechert-allee schon jeder mitgekriegt hat, aber eine webseit ist keine zeitschrift. Da gibt es keine papierseiten, auf denen man nur eine begrenzte textmenge unterbringen kann. Da muss man nicht umblättern. Da ist es nicht nötig, eine geschlossene informazjonseinheit wie einen artikel auf mehrere seiten zu setzen und ein navigazjonselement für den zugriff auf die einzelnen seiten zu kohden. Das kann man einfach auf einen rutsch in einem HTTP-rekwest ausliefern. Diese webbrauser haben nämlich seit dem seligen mosaic aus den frühen neunziger jahren einen so genannten rollbalken (neudeutsch: „scrollbar“), der es ermöglicht, beliebig lange texte so in einem fenster darzustellen, dass ein menschlicher leser damit gut, intuitiv und bekwem klarkommen kann. Da braucht ihr nicht so eine sinnlose blätterfunkzjon künstlich dranzuflanschen, die den zugang zum text nicht vereinfacht, sondern erschwert. Das wirkt übrigens auch sehr doof und leserverachtend.

Ach, ihr werdet für eure von jedem leser völlig unerwünschte scheißreklame nach „page impressions“ abgerechnet, und deshalb habt ihr diese scheiße verbaut? Na, dann ist ja alles gut. Dann verachtet weiter eure leser. Was kann dabei schon schiefgehen, wenn man die leser verachtet… :mrgreen:

Träcking des tages

Um zu beweisen, dass die Google-Online-Werbung kausal mit dem Kauf einer Ware in einem bestimmten Geschäft verbunden ist, kombiniert Google das Online-Verhalten und die Käufe in Geschäften mit der Auswertung der Bewegungsprofile, mit denen der Konzern schon länger erfasst, in welche Geschäfte Nutzer gehen, u.a. um ihnen Werbung auf die Smartphones aufzuspielen

Auch weiterhin viel spaß mit euren überwachungswanzen, die ihr selbst kauft und deren batterien ihr auf eigene kosten aufladet. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen, ihr idjoten, an denen die menschenrechte einfach nur verschwendet sind!

Hej, und immer schön mit der karte (oder demnächst: mit dem scheiß-wischofon) bezahlen!

So gab Google an, in den USA über Partner Zugang zu 70 Prozent aller Kredit- und Bankkarten-Transaktionen zu haben. Wenn also in der Folge einem Anwender auf seinem Smartphone mehrfach von Googles Werbeprogramm Anzeigen für ein bestimmtes Produkt gezeigt werden und dieser dann mit seinem Android-Mobiltelefon in einem Geschäft eben dieses Produkt kauft, kann man davon ausgehen, dass die Google-Werbung erfolgreich war

Telekomiker des tages

[…] die Telekom versteht unter dem „Anschluss der Zukunft“ keine erhöhte Geschwindigkeit – sondern eine signifikant NIEDRIGERE

Die sehr nette und sehr höfliche Mitarbeiterin am Telefon war selbst „geschockt“. Durch die Umstellung auf IP-Telefonie wird es der Deutschen Telekom nämlich nicht mehr möglich sein, unserem Haus eine VDSL-Anbindung zu gewähren. Somit sinkt die maximale Geschwindigkeit von derzeit 25 Mbit auf 16 Mbit

Na, da freut man sich doch gleich doppelt, wenn man dazu auch noch mehr oder weniger gezwungen wird. Auch weiterhin viel spaß mit den datenautobahnen in der BRD, die ähnlich marode schleichwege wie viele straßen sind. Gruß auch an Alexander Doofrindt!

Das ist nicht der postilljon… überwachung des tages

Achtung, keine getränke im mund! Die hervorhebung ist von mir.

Microsofts Video Indexer durchsucht Videos automatisch nach Personen, Sprache und Inhalten. Der Service lässt sich kinderleicht von jedem nutzen. Microsoft sieht ihn als Beitrag zur Demokratisierung der Überwachungswerkzeuge

Überwachung ist für alle da, voll „demokratisiert“, aber nur auf dem überwachungsdingens der meikrosoften STASI. Erich Mielke würde vor neid erblassen!

via Capt’nChaos

Ich beiße mich heute ein bisschen an heise fest…

Habt ihr sicher auch alle gesehen, dass das heise-magazin c’t von der nutzung von „cloud“-diensten aus den vereinigten staaten eines teils von nordamerika abrät.

Ich will mal kurz vergessen, dass jornalisten erstaunlich viele jahre gebraucht haben, um zur einsicht zu gelangen, dass eine datenspeicherung und datenverarbeitung in einem totalüberwachungsstaat (mit folterknästen, staatlichen auftragsmorden, aufgehobenen menschenrechten für nicht-staatsbürger etc.) dumm ist und diese einsicht deutlich zu formulieren.

Denen, die eine gedruckte c’t gekauft haben, von deren titelseite einem ein Trump in the Box entgegensproingt, kommt diese empfehlung mit einer bemerkenswerten ergänzung daher: So sieht die erste doppelseite nach dem editorial aus. :mrgreen:

Foto der c’t-reklame: @benediktg@gnusocial.de

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass diese ganzen „smarten“ dinger, die sich idjoten in die bude stellen, gar nicht so smart sind, sondern sich mit sehr dummen und einfachen angriffen von jedem reklameheini übernehmen lassen.

Auch weiterhin viel spaß mit euren smartdummen assistenten, ihr hirnstummel! Mein leben kommt jedenfalls (noch) prächtig ohne assistenz aus — und eine abhörwanze ist so ziemlich das letzte, was ich meinem dasein freiwillig hinzufüge.

Biometrie des tages

Kunden, die eine der Testfilialen betreten, erfahren offenbar nicht, wie die Post gerade ihre Kundenzufriedenheit erhöht

Übrigens: herrschende, besitzende und sonstige arschlöcher, die „werbung erhöht die kundenzufriedenheit“ gekauft haben, interessierten sich auch für „wenn sie kein brot haben, sollen sie doch kuchen essen“.

Und noch so ein S/M des tages

Habt ihr mal von diesem „instagram“ gehört, wo ganz viele klitschen nach beratung durch ganz tolle S/M-berater ganz viel geld reinballern, damits auch schöne bildchen dort beim lieblingsdienst der überwiegend dummen, überwiegend weiblichen, überwiegend an glücksgefühle durch geldausgeben gläubigen idioten gibt? Da scheinen ja tolle geschäfte zu laufen:

Wenn man Influencer frage, wie sie ihre Reichweite aufgebaut hätten, würden sie in der Regel antworten, weil sie guten Content hätten, mit ihren Follower interagierten oder weil sie von großen Accounts gefeatured worden seien. Die Wahrheit sehe oft anders aus. „Es wird immer gängiger, dass Leute Follower kaufen, um sich für Firmen attraktiver zu machen. Und der Kauf von Followern geht meist mit dem Kauf von Likes einher, damit es so aussieht, als ob die Menschen den Content mögen. Manche kaufen sogar Kommentare“

Na, das ist doch wunderbar gerecht und sowohl realsatirisch als auch karmisch erfreulich, wenn professjonelle lügner — das sind so genannte „werber“ — auf professjonell vorgetragene lügen irgendwelcher S/M-hochstapler mit ganz viel gekauften folglingen, daumenhochklicklingen und kommentierlingen reinfallen und die mit ordentlich zaster zu beachtlicher größe aufpumpen. Da wäxt zusammen, was zusammen gehört! Und jetzt klebt bitte schön eng zusammen und behelligt einfach den rest der welt nicht mehr mit eurer verlogenen, intelligenzverachtenden scheiße!

Ich gebe der werbung im web ja nicht einmal mehr ein jahr und freue mich über jede derartige meldung. Schon jetzt sind es eigentlich nur noch vollidjoten, die für die ganze reklame im web — die der zielgruppe meist in sehr nerviger und intelligenzverachtender form begegnet und die immer häufiger vor allem von irgendwelchen bots beklickt wird — geld aus dem fenster werfen. Irgendwelche S/M-schrottdienste ohne seriöses geschäftsmodell, die einfach alles menschliche miteinander im web mit scheißreklame vergällen wollen, um daraus profit zu schlürfen, brechen dann gleich mit zusammen.

Scheißreklame und scheißjornalismus des tages

Na, benutzt hier jefrud die äpp der frauenzeitschrift „brigitte“?

Ist es nicht schön, wie sich der scheißwerber und sein hässlicher, stinkender bruder, der scheißjornalist, immer wieder zum psychisch-manipulativen angriff auf die menschen bereitfinden? Mögen sie bald schon als vogelfutter vereint sein!

Ich konnte leider nicht die kwelle verlinken, sondern nur eine archivversjon, weil „übermedien“ von dummen jornalisten gemacht wird, die ihre inhalte nach einigen tagen aus dem freien internetz entfernen und hinter einer gib-geld-aufforderung verstecken. Wer sich selbst als kwelle unbenutzbar macht, zeigt damit auch nicht gerade über elementare reflexe wie gier hinausgehende geistige tätigkeit.