Vodafone-idjotenreklame des tages

Ich zitiere mal, was die reklamelügner im auftrag von vodafone unter das video geschrieben haben:

45 Jahre nach der letzten Mondlandung im Rahmen des Apollo 17-Programmes wagt Vodafone ein ambitioniertes Projekt. Im Rahmen der „Mission to the Moon“ wird LTE-Technologie ins All geschickt. Einen Vorgeschmack auf eine Mondreise hat bereits der glückliche Gewinner des Parabelfluges bekommen. Seine erste Begegnung mit der Schwerelosigkeit kannst Du Dir im Video weiter unten anschauen.

Erstmal eine kleine korinte: jemand, der in seiner textvorlage „lucky winner“ liest und daraus „glücklicher gewinner“ eindeutscht, als sei das ein sinnvoller und üblicher deutscher sprachgebrauch, hat sein sprachgefühl viel zu hastig verabreicht bekommen. Solche formulierungen aus der tiefsten guhgell-tränsläjht-gruft gibt es sonst nur noch in der spämm.

Ich würde vodafone ja mal ein ambizjoniertes projekt hienieden auf erden nahelegen: die einigermaßen robuste auslieferung von internetzzugängen an ihre kunden. Und zwar nicht so wie beim vodafone-eigenen „kabel deutschland“, wo mit schöner regelmäßigkeit die übertragungsraten auf lächerliche werte einbrechen, wenn nur eine größere anzahl menschen gleichzeitig damit beginnt, ihr internetz auch für alles das zu benutzen, wofür sie es jeden verdammten monat bezahlt. Ist schon scheiße, wenn die von vodafone vorgesehenen kapazitäten vorne und hinten nicht reichen und sich dieser zustand jahrelang nicht bessert, sondern gefühlt eher noch verschlechtert. Aber hej, das ist vodafon halt egal, es wird ja trotzdem bezahlt, und zwar in voller höhe. Oder ein anderes ambizjoniertes projekt aus dem kernbereich des eigentlichen vodafone-geschäftes: vielleicht mal dafür sorgen, dass das mit der zuweisung einer IP-adresse nach erfolgreichem verbindungsaufbau zuverlässig funkzjoniert. Das klappt öfter mal ein paar stündchen am stück nicht. ADSL-verbindung wird hergestellt, und dann gibts keine IP, bis schließlich der timeout zum nächsten verbindungsversuch führt. Diese ganze dysfunkzjonale krüppelscheiße auf funkzjonierenden zustand zu bringen und damit den vertrag mit den kunden zu erfüllen, das wäre ein ambizjoniertes projekt, für das ich volles verständnis hätte. Und nicht irgendwelche peinlichen reklamevideos von parabelflügen und wirrseliges gefasel von mondmissjonen, um LTE auf die sterilen steinwüsten der mondoberfläche zu tragen, als ob die steine noch steifer würden, wenn sie keck youporn glotzen könnten. Mit solchen dumm brummenden hirnfürzen kann sich meinetwegen ganz vodafone zum mond schießen lassen, aber ohne rückkehr!

Stirb, scheißwerber, stirb! Verrecke, BRD-telekomunternehmer, verrecke! Vor allem, wenn du auf die netzneutralität scheißt und damit klar machst, dass du jeglichen datenverkehr aufwändig analysierst (also: abhörst), um deine gaga-pässe verkaufen zu können.

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Internetzreklame des tages

Google
Werbebetrüger kassierten 1,27 Milliarden Dollar pro Jahr

Auch weiterhin wünsche ich allen unternehmen viel spaß dabei, geld für internetzreklame auszugeben, die leicht kriminell manipulierbar und bei den menschen ungefähr so beliebt wie eine schwere krebserkrankung ist. Ist ja nur geld. Ab in den ofen damit! Und wenn die heizkraft zu gering ist, dann wird eben die organisierte kriminalität damit gemästet. Eine tolle investizjon! :mrgreen:

Ach übrigens: etwas anders betrachet bedeutet das, dass jeder mensch, der ohne adblocker im web unterwegs ist, damit mindestens die organisierte kriminalität, möglicherweise sogar die terrorismusfinanzierung unterstützt. Denkt mal drüber nach! Ein verzicht auf werbeblocker könnte menschen umbringen…

Deshalb macht man das doch mit der schleichwerbung…

Jugendliche können kaum zwischen redaktionellen Inhalten und Journalismus-ähnlichen Werbeformaten wie Native Advertising unterscheiden

Ich bin übrigens nicht mehr ganz so jugendlich, und ich kann auch oft nicht mehr zwischen redakzjonellen inhalten und abgeschriebener PResseerklärung unterscheiden, die reine reklamezwecke erfüllt — ohne, dass da „sponsored content“ drüberstünde. Der jornalist ist eben nichts anderes als der hässliche bruder des werbers, eines leserfeindes, intelligenzverachters und professjonellen lügners.

Hadmut Danisch des tages

Hadmut Danisch hat entdeckt, dass über eingeblendete reklame aus drittkwellen schadsoftware und kriminelle überrumpelungen transportiert werden.

Ich habe gestern längere Zeit versucht, ebenfalls diese Werbeeinblendung zu sehen, habe sie aber nie bekommen […] Wie ich inzwischen anhand von Berichten (s.u.) herausgefunden habe, betrifft das iPhones und in seltenen Fällen Android-Geräte mit Firefox-Browser […] Damit ist es vermutlich eine Sicherheitslücke im Browser von Apple (Safari) oder deren Libraries. Eigentlich müsste man sich bei Apple und nicht beim mir beschweren

Tja, deshalb ist man ja auch niemals, niemals, niemals ohne adblocker im web unterwegs. Auch, wenns bitter für jene ist, die sich über reklameeinblendungen „finanzieren“ wollen. (In anderen texten hat sich Hadmut Danisch heute ausführlicher darüber ausgelassen.)

Übrigens, scheiß spiegel-onlein…

…ich habe dich eben gerade ohne adblocker genießen dürfen. Und ich verspreche dir, dass mir das nie, nie, nie wieder passieren wird, denn du lieferst wirklich jede menschenverachtende scheißreklame aus.

Danke, dass du mir dabei geholfen hast, jemanden anders von den vorzügen eines adblockers zu überzeugen.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

S/M des tages

Stell dir mal vor, du gibst geld für reklame aus, arbeitest mir irgendwelchen S/M-stars zusammen, die ganz viele „follower“ haben und es stellt sich raus, dass ein viertel bis ein drittel dieser „follower“ nix als durch analysen klar erkennbarer fäjhk ist.

[…] sieben Millionen Follower. Das Resultat: 26 bis 31 Prozent davon sind unecht: fast ein Drittel der vermeintlichen Zielgruppe existiert gar nicht

Tja, schon kacke, wenn man in dieser S/M-scheiße sein geld verbrennt!

Aber hej, werbeheini an der enthirnungsfront: die untersuchung betrifft ja nur die schweiz. Woanders, also da, wo du die scheißreklame machst, sieht es bestimmt besser aus. Und es geht nur um „instagram“. Wenn du bei fratzenbuch und zwitscherchen deine scheißreklame machst, wo käufliche „follower“ seit jahren öffentlich angeboten werden, sieht es bestimmt auch gleich viel besser aus… :mrgreen:

Feierfox des tages

Das neue waschmittel von mozilla, firefox quantum, wäscht jetzt noch weißer und ist viel ergiebiger. Das steht im redakzjonellen teil von heise onlein, ist also keine reklame und muss deshalb wohl stimmen:

All die Neuerungen sorgen dafür, dass Quantum „oft schneller ist als Chrome“, aber weniger RAM beansprucht

Und ich dachte schon, die feierfox-entwickler kümmern sich nur noch um die weitere verschlimmerung der benutzerschnittstelle und um irgendwelche in den feierfox-kern verbauten unerwünschten trojaner mit S/M-spämm-funkzjon. Wer lust auf probleme hat, installiere sich die beta! Die ist wenigstens für den benchmark optimiert, den die feierfox-entwickler benutzen, und vielleicht ist sie ja auch im richtigen web schnell und schlank… :mrgreen:

Hauptsache das foto ist ohne titten und nippel…

Algorithmen kennen keine Gefühle und können deshalb ziemlich unsensibel sein, wie die Facebook-Tochter Instagram bewies: Sie nutzte für Werbung ein Foto, das die Drohung enthielt, „Ich werde dich vergewaltigen, bevor ich dich töte.“ Es handelte sich dabei um einen Screenshot einer Hass-Mail, die die Journalistin Olivia Solon vor fast einem Jahr erhalten hatte

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen S/M-algoritmen und der US-neurotischen angst vor brüsten. Übrigens: diese klitschen wollen „targeted advertising“ können und daraus ein geschäft machen. :mrgreen:

Wertneutral geschäftsbeflissen…

Nicht nur bei Facebook sondern auch bei Google und Twitter konnten Werbeanzeigen platziert werden, die gezielt nur Rassisten und Antisemiten angezeigt wurden. Bei Google schlug der Algorithmus sogar selbst rassistische Suchbegriffe vor

Aber hej, „keine sorge“, zwitschert das zwitscherchen in den hellsten PR-tönen in die ohren jener, die solch verlogene kunde weitertragen, „das war nur ein inni-mini-klitze-kleiner softwäjhrfehler bei uns, der kohd hat sich ganz sicher von allein geschrieben, und ab jetzt bekämpfen wir wieder häjhtspietsch, statt daran geld zu verdienen“…

Übrigens: man kann damit durchaus agitierende rassisten und judenhasser nebst ihrer freunde und netzwerke auffinden und dingfest machen. Es reicht, einfach reklame dafür zu buchen, da den üblichen träcking-kohd reinzumachen und schon hat man die IP-adressen dieser leute. In der BRD handelt es sich ja um straftaten, so dass man sicher die anschlussinhaber rauskriegt — das klappt ja sogar schon, wenn man kinderraubmordfickkopien über torrent anbietet, was nur zivilrechtliche ansprüche zur folge hat. So ist das eben bei den fratzenbuch-idjoten, die nichts zu verbergen haben und denen ihre privatsfäre scheißegal ist. Und wenn man kein neonazi oder rassist ist, dann ist man oder frud vielleicht homosexuell (und ist damit in vielen staaten kriminell), zweifelt daran, dass muhammed den koran vom erzengel gabriel diktiert bekommen hat (und ist damit in vielen staaten kriminell) oder hat irgendwann einmal eine weltanschauung kundgetan, die näxstes jahr erst kriminalisiert wird.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit „targeted advertising“. Geld stinkt ja nicht, nicht einmal die dreißig silbertaler für Judas Iskariot. Und es ist bei diesem S/M-krams alles so ein spaß und so einfach und verbindet menschen. Schöne neue welt!

Zerstört die reklame, wo ihr sie seht!

Ab heute betrachte zumindet ich jeden akt des so genannten „vandalismus“ an irgendwelchen reklametafeln im öffentlichen blickraum als legitime und not-wendige selbstverteidigung — wenn es keinen klaren und entschlossenen widerstand gibt, wird es nur immer schlimmer werden.

Auch in Deutschland wurden ähnliche Systeme bereits eingesetzt

Da sind werbetafeln im öffentlichen blickraum? Anzünden, abreißen, überkleben, übermalen! Klar, das ist alles illegal… doch es richtet sich gegen machenschaften von menschenfeinden, die auch zunehmend auf die legalität ihrer taten und tätlichkeiten scheißen. Wer ernsthaft glaubt, dass der banananrepubliks-rechtsstaat etwas dagegen unternehmen wird, hat den schuss nicht gehört. Hier in der BRD mit ihrer „marktkonformen demokratie“ (A. Merkel) sind die gefängnisse für schwarzfahrer und brötchendiebe vorgesehen, nicht für kriminelle aus der wirtschaft — und die BRD-scheißpresse würde einen derartigen vorgang gar nicht erst wahrnehmbar berichten.

Krokodilskullertränchen des tages

Hier flennt anlässlich eines treffens professjoneller lügner (schönsprecherisch als „werber“ bezeichnet) ein vertreter der contentindustrie über die kontrollverluste (speitüte bereithalten!):

So enthielten 30 Prozent der Werbemittel mehr als fünf Traffic-Pixel, mit denen Werbetreibende und Technikdienstleister Ausspielung und viele weitere Daten zu erfassen versuchen. Spitzenreiter beim Hamburger Verlag war ein Werbebanner, der zusammen mit 86 Tracking-Pixeln ausgeliefert wurde.

Diese Praxis schlage nicht nur auf das Datenvolumen der Endnutzer, sie sorgten auch dafür, dass Verlage kaum noch Kontrolle über die eigenen Daten hätten: „Wir kennen ein Viertel der Firmen nicht, die dort drin sind“. Diese Auswüchse seien auch das Ergebnis langer Vertriebsketten. So starteten Werbemittel oft richtliniengemäß, bekämen bei jedem Bearbeitungsschritt jedoch durch einen anderen Dienstleister weitere Daten und Skripte hinzugefügt

Hej, du mutmaßlich nicht so hirnbegabter vermarktungssportler, du sprichst also als vertreter eines berufsstandes, der seine eigenen webseits freiwillig mit solchen überreich dargebotenen leservertreibungsmetoden unbenutzbar macht und hast dabei allen ernstes die stirn, darüber zu klagen, dass dir die übersicht verloren gegangen ist?! Komm, geh gepflegt wirtschaftlich verrecken, du speerspitze der unaufhaltsamen idiocracy! Den ast, auf dem du sitzt, sägst du schon seit anderthalb jahrzehnten selbst an. Wer von seinen lesern lebt, sollte sie besser nicht verachten…

S/M des tages

Gibt es hier jemanden, der dem fratzenbuch geld dafür gibt, dass es reklame transportiert? Weil man damit so viele leute erreicht? Man erreicht damit sogar bis zu dreißig mehr leute aus der BRD, als die BRD überhaupt einwohner hat!

Laut dem Fachmedium war professionellen Werbetreibenden nicht bewusst, dass die Angaben in diesem Ausmaß unglaubwürdig sind

Tja, das ist schon bitter, wenn man vom lügen lebt, und dann auch noch selbst angelogen wird. Geh sterben mit deiner scheißreklame, werber!

Übrigens: wer beim fratzenbuch ist, aber generell die scheißreklame hasst, sollte irgendwelche sockenpuppenkonten beim fratzenbuch aufmachen, damit die scheißwerber mehr kosten haben. Das ist doch mal eine schöne, aktive gegenwehrmöglichkeit. 😀

Rediesein industriefraß

Der Trend in Richtung mehr Natürlichkeit ist derzeit im Lebensmittel-Verpackungsdesign die wohl bedeutendste Entwicklung. Scriptuale Schriften statt Groteske, fließende, florale Formen statt eckig, dezente, grüne-erdige Farbgebung statt knallig. Ob die auf diese Weise vermittelte Natürlichkeit mit den Inhaltsstoffen der jeweiligen Produkte im Einklang steht, ist freilich eine andere Sache

„Diversity“ des tages

Ist schon ziemlich schiefgelaufen, wenn man in seinen reklamelügen zeigen will, wie sehr man für sexuelle vielfalt ist und deshalb ein transsexuelles, dunkelhäutiges fotomodell für die überall hingekleisterten plakate nimmt, wenn dieses fotomodell dann aber im fratzenbuch mit rassistischen beschimpfungen über hellhäutige menschen herzieht:mrgreen:

Ändräut des tages

Installiert die äpps für eure wischofone aus dem offizjellen äppstohr von guhgell, haben sie gesagt. Das ist einfach und viel sicherer, haben sie gesagt.

Im Play Store sind mehr als 500 Apps entdeckt worden, die zur Einblendung von Werbeanzeigen auf das SDK von lgexin gesetzt haben, und sich den Aufwand ein eigenen Implementierung sparen. Doch die Entwickler dieses SDKs haben auf der Suche nach einer neuen Einnahmequelle auch auf nicht ganz saubere Methoden gesetzt. In dem Framework befinden sich Spionagefunktionen, die aus der Ferne Daten über den Nutzer und sein Gerät abfragen, sammeln und dann wieder an einen Server zurücksenden

Auch weiterhin viel spaß mit der tollen kultur, die sich rund um die scheißwischofone überall breit gemacht hat! Seit irgendwelche S/M-klitschen euch ihre nach vergorenem durchfall stinkenden scheißtrojaner uninstallierbar auf eure stupidofone vorinstallieren konnten, und ihr das einfach gefressen habt und euch sogar wie die frisch lobotomierten idjoten mit teletubbies-blick über die tollen äpps gefreut habt, seitdem gibts halt kein halten mehr.

„Geistiges eigentum“ des tages

Mit Hilfe des US-amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA) hat der Adtech-Dienstleister Leven Labs eine seiner Domains erfolgreich von der Blockliste Easylist löschen lassen […] Begründet wurde das mit einer Regelung im DMCA, wonach die Umgehung von Kopierschutzmechanismen untersagt ist

Ich wünsche den psychoterroristischen webreklamefirmen auch weiterhin ganz viel spaß dabei, den leuten mit aller möglichen gewalt zeugs in die augen zu drücken, das die leute nicht in den augen haben wollen. Dass den leuten auch noch die kompjuter über verseuchte äds gepwnt werden, ist diesem gewalttätigen pack ebenfalls scheißegal, wenn die eigene kasse stimmt. Irgendwann kommt der hass, den ihr jeden tag an allen menschen auslebt, zu euch zurück, und zwar zu jedem einzelnem eurer kleinen, asozialen scheißschergen, und dann ist zahltag! Denn frieden ist mit den arschlöchern aus der reklamevermarktung nicht möglich…

Wenn das S/M-geschäftsmodell der vergällung mit reklame wegbricht…

Viele ziehen sich mittlerweile von Snapchat zurück, weil sie nicht mit einer sterbenden Plattform in Verbindung gebracht werden wollen. Einige glauben, dass Snapchat stirbt. Bei Werbeagenturen, auch hier hat CNBC mit einigen gesprochen, besitzt Snapchat mittlerweile keine Priorität mehr