Wiedergänger des tages

Digitales Vermummungsverbot
Schäuble drängt auf Klarnamen im Netz

Nee, Wolfgang, du oller, erfahrener troll! Diesen ball nehme ich nicht an. Die nummer, die du da versuchst, ist so ausgelutscht und durchdiskutiert, dass ich deinen dummen versuch als zeichen der beginnenden demenz deute.

Wiedergänger des tages

Fachkräftemangel:
Zahl der offenen Informatikerstellen auf Höchststand

Aber ihr wisst da schon in der karl-wiechert-allee, dass massenhaft zombie-stellen in die dschobbbörse der bummsagentur für armut und ausbeutbare körper eingestellt werden? Teilweise von irgendwelchen völlig inakzeptablen, lohndrückerischen und ausbeuterischen zeitarbeitsklitschen, und teilweise von adresshändlern. Da werden die offenen stellen natürlich gleich ein paar mehr.

Wer wissen will, wie groß der „fachkräftemangel“ in wirklichkeit ist, schaue sich die gehälter an. Was knapp ist, wird teuer. Das gilt für jeden markt, obs getreide, arbeitskraft oder drogen sind. In den siebziger jahren und bis in die mitte der achtziger jahre hinein konnte ein facharbeiter sein haus abzahlen, sich sein auto leisten, war verheiratet, hatte zwei kinder und die frau musste nicht wirklich mitarbeiten, weil es auch so gereicht hat. Die rente, die er erwartet hat, führte nicht zur altersarmut. Seitdem gehts bergab. Das ist p’litischer wille. Aller parteien, ob sie ein „C“, eine „S“ oder ein „F“ im parteinamen haben, und die scheißgrünen würden sowieso am liebsten das ganze land in die steinzeit schubsen, wenn sie nur selbst nicht davon betroffen sind. Und demnächst werden hier unter dem wehen banner des „der fachkräftemangel bedroht unsere wirtschaft“ ein paar hunderttausend leute reingeholt, die noch billiger als BRD-passbesitzer arbeiten, und dann gibts noch mehr lohndrückerei. Denn das ist seit vierzig verdammten jahren das einzige und eigentliche problem: dass niemand mehr dazu bereit ist, für arbeit angemessen zu bezahlen.

Was hatten wir denn lange nicht mehr?

Mit knapp 490.000 unbesetzten Stellen hat der Fachkräftemangel in den MINT-Fächern ein Allzeithoch erreicht

Vorab mein einzig halbwegs sachliches wort: das „institut der deutschen wirtschaft“ ist fest mit der „inizjative neue sozjale marktwirtschaft“ verbandelt und in keiner weise unabhängig. Alles, was die von sich geben, ist propaganda für immer mehr lohndrückerei und verarmung der menschen in der BRD. Warum die sich hinter so einer vielzahl von lustigen firmierungen verstecken? Ich habe keine ahnung. Vermutlich haben sie das von der UFO-sekte scientology abgeschaut.

Richtig, den fachkräftemangel hatten wir lange nicht mehr. Es gibt übrigens auch einen porschemangel in der BRD. Ich versuche jetzt schon seit jahren einen porsche für tausend øre zu kaufen, aber niemand verkauft mir einen zu diesem preis. Es gibt einfach keinen porsche in der BRD!!!1!ölf!!1! Ich muss wohl unbedingt einen billigen inder kaufen… die machen bestimmt eine sechzig-stunden-woche für nur noch zwanzigdausend øre im jahr und freuen sich auch noch drüber, wenn der völlig kompetenzlose schlipsheini mit jura- oder betrübswirtschafts-hintergrund das siebenfache verdient und einen als „fachidjot“ verachtet, weil man sich im gegensatz zu ihm mit dem zeug auskennt, womit das unternehmen geschäfte macht. Vor allem, wenn man für die kenntnislosen versprechungen dieser nutzlos studierten friehkshowexemplare im feinen zwirn und dummen hirn immer wieder die kohlen aus dem feuer holen muss, während die unfähigen und kenntnislosen pfosten einen auf jahrzehnte sicheren arbeitsplatz haben, von dem man selbst nur träumen kann. Aber hej, wer braucht für sein leben schon planungssicherheit. Maschinen sind doch viel schöner als kinder, und unbezahlte überstunden in einem scheißumfeld ohne persönliche sicherheit machen viel mehr spaß als bummsen.

Und jetzt noch der populistische seitenhieb, der mir gerade so juckt: Wisst ihr noch? Da wurden uns doch von der bummsmutti Merkel mit dem „refugees welcome“ so viele hochkwalifizierte flüchtlinge versprochen, die unsere probleme mit dem mangel an billigen und willigen fachleuten lösen würden… da sollten wir doch alle von profitieren… :mrgreen:

Zu Greta sage ich jetzt mal nix. Vermutlich sind frauen vor allem wegen des immer wieder von jornalisten und anderen propagandisten postulierten „gender pay gap“ bei ausbeutern so irre beliebt, denen kann man ja einfach noch weniger geld für die gleiche arbeit zahlen. 😈

Zum guten schluss noch ein kleiner witz: was sagt der vor zwei jahren von der uni abgegangene diplommatematiker zum zweiundvierzig jahre alten diplomfysiker an der pommesbude? „Einmal currywurst mit pommes rot-weiß bitte“.

Wiedergänger des tages

Könnt ihr euch noch an guhgell glahßß erinnern? Damals, so um 2012, 2013 herum? Diese tolle datenbrille mit eingebauter kamera, bei der irgendwelche leute mit wenig eigenhirn, aber dafür großer sehnsucht nacht borgimplantaten einen mondpreis für eine frühe beta-versjon hingelegt haben und dann überall mit dem dingens rumgelaufen sind, bis guhgell das produkt erstmal nicht mehr weiterpflegte und später völlig mit der vermarktung aufhörte?

Das war ja rückblickend betrachtet alles sehr erfreulich, weil es eine menge deppen von ihrem geld trennte. Es wäre zwar schöner gewesen, wenn das geld für den techniktinnef nicht ausgerechnet an eine schon gut kapitalisierte unternehmung gegangen wäre, sondern etwas sinnvolles hervorgebracht hätte, aber hej, man kann ja nicht alles haben.

Dieses guhgell-glahßß-dingens kommt jetzt wieder, aber diesmal für „enterprise“, nicht für idiocracy. :mrgreen:

Wiedergänger des tages

Vorab ein hinweis vor allem für jornalisten: die andersfarbig hervorgehobenen textbestandteile sind so genannte hyperlinks. Da kann man draufklicken. Die führen dann irgendwo anders hin, auf eine andere webseite. Ich pflege auf diese weise — die für euch als jornalisten ja ziemlich ungewohnt ist und deshalb wohl leicht ein bisschen wirr erscheint — meine kwellen zu belegen. Lasst das mal zehn sekunden sacken, damit ihr das prinzip versteht, und dann überzeugt euch davon, dass hier nicht etwa irgendwelche haltlosen behauptungen — wie sie zum beispiel eure arbeitgeber so gern von sich geben — aufgeführt sind. So, und jetzt könnt weiterlesen! Das mit diesem internetzdingens, das werdet ihr schon noch mal verstehen…

Was hatten wir denn mal so richtig richtig lange nicht? Na… :mrgreen:

Das Medienhaus M. DuMont Schauberg plant eine digitale Bezahlschranke für den „Kölner Stadtanzeiger“ und die „Berliner Zeitung“. Die Digital-Abos sollen im Juli dieses Jahres eingeführt werden

Richtig, der ewige erlöser der contentindustrie, „paid content“. Der wird wohl auch in fünf jahren noch erlöser sein, nur erlöse kommen eher nicht dabei raus. Selbst guhgell, sonst durchaus bekannt für langen atem und langjähriges durchtragen nicht-rentabler ideen hat diese bescheuerte idee auffallend schnell wieder aufgegeben. Vermutlich, weil absehbar war, dass die idee nicht wirtschaftlich ist.

Ich hoffe, ihr macht es anders als eure kollegen von der braunschweiger zeitung, deren von extrakompetenten spezjalexperten hingeproggte bezahlschranke mit einem adblocker überwunden werden konnte. Sonst ersetzt ihr ja nur das nicht funkzjonierende geschäftsmodell mit eingeblendeter drexreklame (nur echt mit mindestens zehn träckingskripten) durch das nicht funkzjonierende geschäftsmodell mit einer dysfunkzjonalen strokelscheiße.

Nicht einmal die feuchten träume von kostenpflicht durch irgendwelche wischofon-äpps scheinen sich so richtig erfüllt zu haben. Tja, das ist schon mistig, dass dinge, die man veröffentlicht, öffentlich werden. Und wenns nur abgeschriebene DPA-meldungen sind, die gibts weiterhin aus tausend kwellen. Dabei hat sich doch schon lange herausgestellt, dass es ein irrglaube ist, dass leute für zeitungen in einer äpp geld hinlegen, wenn diese keinen vorteil gegenüber dem frei verfügbaren web bietet. Da helfen alle dankgebete eurer kwalitätsjornalistischen exzellenzen an den großen gott des geldes nicht, unnützes wird nicht dadurch schon attraktiver, dass es auch noch geld kostet. Kann ich gut verstehen, diese leute, die eure beglückungsideen nicht haben wollen. So ein gehirn neigt ja doch manchmal zum denken. (Außer bei verlegern, versteht sich — und jornalisten sind auch gern mal denkresistent. Da werden dann entscheidungen getroffen, dass man leuten für eine ausgabe einer wischofon-zeitung mal eben 350 MiB daten ins wischofon steckt. Das macht vor allem bei volumenverträgen spaß, und ich habe mir sagen lassen, dass die bei händis gar nicht so selten sein sollen…)

Ach, übrigens der fürs wischofon hoch dankbare herr Döpfner, der hat immerhin für seine wischofon-bezahl-blutzeitung in einem kwartal stolze 785 abos verkaufen können.

Wisst ihr eigentlich, woran man inta… ähm… intellen… ähm… intelligenz erkennt? Daran, dass jemand aus seinen wahrnehmungen im großen und ganzen zutreffende schlüsse über die ursachen der erscheinungen und die folgen des tuns ziehen kann. Ein sechsjähriges kind, dass den test mit der glühenden herdplatte mehr als zwei bis drei mal macht, ist selbst für sein zartes alter ein bisschen schwach im denkmuskel. Bei deutschen verlegern ist doch schon 2011 (nach ein paar erfahrungen) die einsicht aufgekommen, dass „paid content“ unrealistisch ist.

Aber hej, da kann man ja nochmal auf die heiße herdplatte draufbatschen. Oh, das tut ja weh… na sowas!

Sucht also schön weiter, ob ihr einen findet, der für abgeschriebene PR-reklamehirnfickscheiße, die zudem auch noch in eine klickediklickediklickstrecke gebracht wurde ein onlein-abo bei euch abschließt. Also jetzt nur bei euch, also bei einer einzigen zeitung, die sich als betondummer pfeiler des kwalitätsjournalismus der ganzen vielfalt des offenen und frei zugänglichen web gegenüberstellt. Die mutter der doofen soll ja immer schwanger sein.

Und denkt dran, dass eure tricks, mit nicht-öffentlichen inhalten in den suchergebnissen guhgells und konsorten aufzuscheinen, nicht völlig schiefgehen. Das ist nämlich ein bisschen peinlich. Vor allem, wenn man sich hinterher hinstellt und sagt, dass man geglaubt hat, das würde doch keinen von den ganzen idjoten da draußen auffallen. Überheblichen arschlöchern geben die menschen nämlich noch viel lieber ihr geld, echt jetzt. Da müsst ihr nur ganz fest dran glauben!

Also los, macht es wie der „newsday“: investiert 650 megadollar in die einrichtung eurer bezahlschranke und habt nach drei monaten eure 35 abonnenten! Dieser Hans im glück hätte das als lohnendes geschäft empfunden. :mrgreen:

Und jetzt schön nochmal auf die heiße herdplatte batschen! Autsch!

Denn darin — so sagen es die ganz großen experten, deren weise worte in jedem jornalistischen produkt lautes echo finden — darin ist dieses deutschlanddingens vorreiter.

(Einmal davon abgesehen, ihr jornalisten- und verlegerlöcher, dass eure völlig offensichtliche propaganda-schreiberei kaum den strom fürs internetz wert ist. Ich freue mich jeden tag darüber, dass ich den anfang vom ende der presse noch erleben darf, dieser widerlichsten blüte unserer kultur, die sich während der ganzen zeit ihres bestehens hündisch schwanzwedelnd in so ziemlich jeden unterdrückerischen, unmenschlichen und mörderischen dienst der herrschenden und besitzenden gestellt hat, um sich dazu in die obszöne geste der aufklärung zu werfen. Stirb, verleger stirb; verrecke, jornalist, verrecke!)

Was hatten wir denn lange nicht mehr?

Was hatten wir denn so richtig lange nicht mehr? Richtig, einen ordentlichen versuch, das internet durchzuzensieren. Nachdem Zensursulas politisch zweitmissbrauchte kinder gescheitert sind, werden jetzt im namen des so genannten „jugendschutzes“ überall installierte zwangsfilter gefordert. Wisst schon, sonst könnte es ja passieren, dass kinder mal eine menschliche zitze oder gar einen venushügel zu gesicht bekommen und sich in kleine, bluttrinkende monster verwandeln. Das ist eine gefahr, die um jeden preis zu verhindern ist. Und als frontfressen in die kameras geführt werden für dieses tolle anliegen rundfunkmacher, weil das ist ja logisch, wenn man schon rundfunkgebühren für das internetz zahlen muss.

Wer mal einen fassungslosen menschen sehen will, muss nur einmal einem beliebigen menschen, der nicht aus der BRD kommt, erklären, warum man in der BRD für eine guhgell-hängaut eine rundfunklizenz benötigt, wenn der auch ein paar zuschauer hat…