Datenschleuder des tages

Die büchereien der stadt wien haben die namen, anschriften, geburtsdaten, telefonnummern und mäjhladressen von mindestens rd. 77.000 nutzern veröffentlicht [archivversjon], möglicherweise auch mehr. Nicht einmal beim guten, alten ausleihen von büchern aus einer leihbücherei ist man vor datenschleuderern sicher. Hoffentlich hat es den betroffenen wenigstens spaß gemacht, den wisch für die DSGVO zu unterschreiben! :mrgreen:

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall mit großen worten und fehlenden taten versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Wie die gefühlte kriminalität gemacht wird

Die Polizei bestimmt durch ihre Mitteilungen, welche Kriminalfälle in der Zeitung stehen werden und welche nicht. Über 200.000 Anzeigen im Jahr in Wien stehen weniger als 2.000 Pressemitteilungen gegenüber. Das führt unweigerlich zu Verzerrungen der Wirklichkeit. Wir haben alle Polizeimitteilungen der Jahre 2013 und 2014 ausgewertet. Das Ergebnis: Über Handtaschenraub und Drogenkriminalität berichtet die Wiener Polizei auffallend häufig, über Vergewaltigung und rassistisch motivierte Gewalt fast nie