Internetz der dinge des tages

Unbekannte Täter haben die Server des spendenfinanzierten Wikimedia-Projekts, zu dem auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia gehört, sabotiert […] Den Angaben zu Folge nutzen sie Geräte des Internet der Dinge (IoT). Immer mehr Verbraucher und Unternehmen nehmen vernetzte Geräte in Betrieb, die sich durch mangelhafte Sicherheitsmaßnahmen auszeichnen und kaum Updates erfahren

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen smartdingern, mit denen ihr euch eure wohnungen und eure leben vollrümpelt und für die es niemals irgendwelche sicherheitsaktualisierungen gibt, weil ihr sie als fabrikneuen müll gekauft habt! Die verbrecher dieser welt freuen sich jedenfalls schon drüber. Aber damit „normale“ menschen mit ihrer BRD-typischen umfassenden informatikblödheit erstmal begreifen, was für eine einladung für was für ein geschmeiß das ist, müssen sie wohl erstmal die polizei mit hausdurchsuchungsbefehl vor der tür stehen haben, weil über ihren internetzzugang fotos und videos von sexuellem kindesmissbrauch verbreitet werden… 😦

Im moment ist es ja „nur“ vandalismus zum schaden aller menschen und die eine oder andere erpressung, da erschreckt sich ja noch keiner.

Häufig besteht die beste Abhilfe darin, vernetzte Dinge offline zu nehmen und dem Recycling zuzuführen

Und erzählt ja niemandem, dass ihr nicht gewarnt gewesen seid! Ihr seid von anfang an gewarnt gewesen. Ein kompjuter, auf dem ihr nicht selbst darüber bestimmt, welche softwäjhr darauf läuft, ist von anfang an ein kompjuter anderer leute. Wenn der am internetz hängt, ist das gleich ein paar größenordnungen gefährlicher. Wer so etwas kauft und sich leben und wahnzimmer damit vollrümpelt, weiß entweder, was er tut und sollte alle konsekwenzen dafür tragen; oder er ist dermaßen dumm und/oder verantwortungslos, dass es ernsthafte zweifel an der geschäftstüchtigkeit geben sollte. Und wer sich dann von irgendwelchen reklameversprechen (auch im redakzjonellen teil der scheißzeitungen) oder — demnächst gibt es die ganz sicher — „sicherheitssiegeln“ verblenden lässt, der beweist damit, dass er dringend einen vormund braucht, weil er sonst sich selbst und andere gefährdet. ☣️

Ja, das gilt auch für eure scheißwischofone! 💩

Entdoktorung des tages

Plagiatsvorwürfe: Bei Wikipedia abgeschrieben
Hamburgs Ex-Innensenator Michael Neumann verliert Doktortitel

[Archivversjon]

Hat sich der Dr. rer. clipb. Neumann doch gesagt: ich kopiere einfach aus der wicked pedia, das merken die nie. Das muss doch lästig sein für diese p’litischen parteien, dass sich in ihnen immer so viele betrugsdoktoren, hochstapler und wissenschaftliche betrüger ansammeln… :mrgreen:

„First world problem solution“ des tages

Wikipedia für alle:
Petition fordert geschlechtergerechte Sprache

Menschen, forkt doch einfach die wicked pedia! Ach, ihr wisst selbst ganz genau, dass eure hirnfickend-propagandistische (und oft kaum aussprechliche) kunstsprache so abschreckend auf die meisten menschen wirkt, dass sie sofort die flucht ergreifen? Und deshalb wollt ihr mit den üblichen tricks eure kunstsprache in der richtigen wicked pedia erzwingen, auf die viele menschen in ihrem alltag ganz einfach angewiesen sind? Und jeden, der noch altsprech in der wicked pedia verwenden will, ausstoßen und als nazi bestempeln? Ich verstehe. (Und nicht nur ich.)

Die scheißgrünen nebenan beim scheißgrünen u-boot netzpolitik finden die idee jedenfalls gut und faseln schon in der überschrift einen von „demokratie“. Nun, scheißgrüne, ich wills mal so sagen: der größte teil der bevölkerung redet ohne eure kunstsprache. Aber was hat für volxerziehungsbesoffene arschlöcher aus einer pädagogen- und päderastenpartei schon die „demokratie“ mit dem zu tun, was die bevölkerung macht und möchte… da könnte ja jeder, jede und jedes kommen!

Wicked pedia des tages

Protest gegen Artikel 13:
Wikipedia schaltet sich ab

Ich finde ja eher schade, dass es nur ein tag sein soll. Ein großteil der idjoten da draußen würde erst was merken, wenn guhgell, fratzenbuch und juhtjuhbb abgeschaltet werden… und das wird nicht passieren, die haben ja schon alles, was man zum zensieren… ähm… filtern so braucht. Dass es am tag danach ein paar null-punkte-referate an den schulen geben wird, juckt doch niemanden.

Übrigens: die englischsprachige wicked pedia ist sowieso viel erträglicher und vollständiger.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich ist jetzt unter die blogger gegangen, hat sich mal die wicked pedia angeguckt und seine erkenntnisse unter dem pseudonym Fefe veröffentlicht:

Man würde ja denken, die Wikipedia trennt sich schon aus Selbstschutz von solchen Leuten, aber die besteht wohl nur noch aus Aktivisten, die befürchten, dass ihr eigener Aktivismus auch beendet werden könnte, wenn sie zulassen, dass jemand anderes für seinen Aktivismus Ärger kriegt

Und morgen guckt sich prof. dr. Offensichtlich die PR-lügner und die reklamelügner an, die in der wicked pedia mitschreiben und dafür sorgen, dass die gewünschten eindrücke entstehen.

Wicked pedia des tages

Propaganda durch wikipedia-edits ist ja nichts neues, aber doch immer wieder bemerkenswert:

Wussten Sie zum Beispiel, dass Anetta Kahane, Vorstandsvorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung (die Hate Speech in Sozialen Medien identifiziert und entsprechend berät), Stasi-Mitarbeiterin war? Nun, wenn Sie es wissen, dann wahrscheinlich nicht aus Wikipedia, denn die Information wurde inzwischen auf perfide Weise marginalisiert

Wicked pedia des tages

Säxische staatsbeamte oder p’litiker wollten wohl ein bisschen gegenwartsklitterung betreiben und haben deshalb ein paar seiten in der wicked pedia… ähm… leicht umformuliert — und zwar so überdurchschnittlich derb und brechstangenhaft, dass sich ein wikipedia-admin nur noch mit einer brachialbremsung zu helfen wusste:

Sächsische Landesbedienstete und Mitarbeiter im Landtag sind derzeit weitgehend vom Schreiben in der Wikipedia ausgeschlossen. Ein Wikipedia-Administrator hat am Mittwoch alle Rechner aus dem Sächsischen Verwaltungsnetz von der Bearbeitung ausgeschlossen. Gesperrt wurde der komplette Adressbereich von mehr als 2000 Adressen, das betrifft auch die Rechner im Landtag […] Der komplette Absatz über Rassismus in Sachsen war gelöscht worden. Von der gleichen Adresse aus waren auch Änderungen zur Bewertung von Pegida und zu einem sächsischen AfD-Abgeordneten vorgenommen worden

Ist schon dumm, wenn man für die propaganda nicht wie die bummsverwaltung oder die meisten anderen landesverwaltungen ein paar für das propagandistische reputazjonsmänätschment besoldete leute rumsitzen hat, die das überarbeiten der freienzyklopädischen wirklichkeit mit den mittlerweile in p’litik und wirtschaft üblichen, weniger auffälligen metoden (austausch von wörtern durch weniger klare synonyme, anbringen von gegenstandpunkten, herunterspielen durch umformulieren) erledigen.

Auch weiterhin viel spaß mit der wicked pedia!

BRDDR des tages

Können sich die älteren noch an polizeiruf 110 erinnern, eine durchaus sehenswerte produkzjon des DDR-fernsehens? Nein? Zu jung? Zu lange her? Gut, ich zitiere mal ein bissjen aus der wicked pedia:

Im Gegensatz zum Tatort, der sich eindeutig auf die polizeilichen Hauptpersonen konzentriert und auch deren Privatleben darstellt, stand in den früheren Polizeiruf-Filmen die polizeiliche Ermittlungsarbeit stärker im Vordergrund. Die Drehbuchautoren legten besonderen Wert auf die Darstellung des Täters und seiner Psyche sowie der Hintergründe der Tat […] Grundsätzlich hatten die Drehbuchautoren und die Regisseure im Polizeiruf mehr Möglichkeiten, um z. B. Gesellschaftskritik anzusprechen. Dies geschah oft in der Form von Rede und Gegenrede: Der Kriminelle führte seinen gesellschaftswidrigen Standpunkt aus und begründete ihn mitunter sogar einigermaßen nachvollziehbar, sogleich antwortete ihm jedoch ein in der jeweiligen Folge als Sympathieträger aufgebauter systemtreuer Bürger, der den entgegengesetzten Standpunkt vertrat. Fachberater vom Ministerium des Innern (MdI), dem auch die Deutsche Volkspolizei unterstand, wachten bereits während der Produktion darüber, dass die Inhalte, z. B. in sprachlicher Hinsicht, systemkonform blieben und die Kriminalisten so dargestellt wurden, dass sie dem offiziellen Wunschbild weitgehend entsprachen

Es ist doch schön und weckt ostalgische gefühlchen, dass diese bewährte vorgehensweise der propaganda weiterhin im staatsfernsehen der BRDDR praktiziert wird. In diesem sinne wünsche ich euch allen viel spaß mit dem sonntags-tatort im BRD-parteienstaatsfunk ARD! Das ist noch kwalitätspropaganda! Dafür zahlt man doch gern seine rundfunkgebühr! 😈

Nur für den kaum vorstellbaren fall, dass in kürze mal wieder die PR- und propaganda-radiergummis alles unerwünschte weißmachend durch die wicked pedia flitzen, hier eine dauerhafte archivversjon des jetzigen textstandes. Nein, auf die archivierung durch die wicked pedia kann man sich nicht verlassen. Ich sage das aus erfahrung.

Meist drückt sich die wikimedia foundation ja vorsichtig aus…

Schon heute wird das Urheberrecht oft dazu missbraucht, anderweitig störende Inhalte aus dem Netz zu bekommen. Uploadfilter würden das so vereinfachen, dass man dann wirklich von einem „Zensurheberrecht“ sprechen müsste. Sind Uploadfilter erst einmal für alle Online-Plattformen vorgeschrieben, sind auch weitere Rechtsbereiche jenseits des Urheberrechts denkbar, für die sie eingesetzt werden könnten, Stichwort: Salamitaktik

Nichts ist der derzeit herrschenden und besitzenden klasse so unsympatisch und macht ihr so viel furcht wie ein Freier, offener gedankenaustausch von menschen, Freies wissen und Freie inhalte. Deshalb wird alles dafür getan, um diese drei großen Freiheitsmöglichkeiten des internetzes auf jede nur denkbare weise kaputtzumachen und den leuten unterhaltsame surrogate dafür anzudrehen, damit die mehrzahl der menschen „wozu brauche ich noch Freiheit, ich habe das fratzenbuch in meinem händi und kann mit meinem händi sprechen“ denkt.

BRD — eine zensur findet nicht statt

Das Buch wurde von den Regierenden der Bundesrepublik weitgehend als „kommunistisches Propagandawerk“ abgelehnt, eine weitere Auflage 1967 auf der Frankfurter Buchmesse skandalträchtig beschlagnahmt. Die Bundesregierung erklärte, die erhobenen Vorwürfe träfen nicht zu […] Spätere unabhängige Nachforschungen ergaben dann, dass die meisten Angaben – abgesehen von mehreren Namensverwechslungen – zutrafen […] In einer Rezension von 2002 bezeichnete der Historiker Götz Aly das Buch zwar als „Propaganda“, betonte aber, dass die Irrtumsquote bei den Angaben deutlich unter einem Prozent gelegen habe

Damals wie heute… nur, dass heute eben das internetz durchzensiert werden muss und dass man die „kommunistische propaganda“ jetzt „häjhtspietsch“ und „fäjhknjuhs“ nennt.

EU-beitrittskandidat des tages

In der Türkei ist die Website von Wikipedia nicht mehr erreichbar. Die Regierung wirft den Betreibern Terrorpropaganda vor

Na ja, passt ja, dass die BRD solche staaten in die EU holen will, denn die BRD-regierung würde ja selbst gern nach herzenslust durchzensieren und versucht dieses anliegen bei jeder möglichen und unmöglichen gelegenheit voranzutreiben.

Wicked pedia des tages

Na, endlich greift so ein zertifizierter wikipedia-löscho mal durch und sorgt dafür, dass er nicht mehr so viel zu löschen hat:

IP-Sperre:
Wikipedia blockiert zehntausende „anonyme“ Österreicher

Der logische näxste schritt: alle bewohner der erde blockieren. Endlich ist ruhe!

Ach, geht nicht, weil dann die ganzen PR-fressen und p’litlügner nicht mehr die wicked-pedia-wirklichkeit an ihre wünsche anpassen können? Na gut, dann eben nicht.

Ganz tolle und für scheißjornalisten faszinierende technik…

Ein bot, der wikipedia-bearbeitungen durch scheißjornalisten rauszwitschert. Funktioniert aber nur bei scheißjornalisten, die zu dumm sind, für ihre PR-trächtige und hirnfickende bearbeitung ein VPN, TOR oder einen beliebigen proxy zu verwenden. (Dies alles erfordert nichts weiter als durchschnittliche anwenderkenntnisse und fünf minuten mit einer websuchmaschine, wenn man es bislang noch nie gemacht hat. Das kann jedes leidlich ambizjonierte häckkind nebenbei machen, während es auf dem pisspott sitzt. Unvorstellbar, dass PR-hirnfickerklitschen bei ihren wirklichkeitsabbildungskorrekturversuchen dazu nicht imstande sein sollten.) Das ist „transparenz“, wie sie der scheißjornalist total interessant findet, um sie mal in einem artikel dem leser zu unterbreiten, den er ja für viel zu dumm hält, um dieses interdingszeugs zu verstehen. Vielleicht merkt der scheißjornalist ja auch mal, dass die dummheit und inkompetenz, die er immer in seinen lesern sieht, nichts als ein spiegelbild seiner eigenen dummheit und inkompetenz ist.

Und morgen: der verband der gehörlosen erklärt die melodische schönheit in Beethovens sinfonien.