Könnt ihr euch noch erinnern?

Könnt ihr euch noch erinnern, wie meikrosoft ganz große wischofon- und wischopädd-pläne hatte und alles am beispiel der wischofon-benutzerschnittstellen neudeseinen wollte? So weitgehend, dass sogar die desktop-rechner meikrosofts tolle neue flitsch-flatsch-fliesenleger-oberfläche anstelle des altmodischen startmenüs bekommen sollten? Und zwar mit gewalt und völlig alternativlos?

Das ist noch gar nicht so lange her und hat zum glück für den rest der menschheit auch nicht geklappt. Und das wischofon-windohs scheint jetzt endgültig tot zu sein, wenn meikrosoft selbst dazu rät, doch besser andere betrübssysteme zu verwenden:

Auf die Frage, ob es Zeit sei, die Windows-Mobile-Plattform zu verlassen, antwortet Belfiore, dass es für den normalen Anwender besser sei, die Plattform zu wechseln, weil die Vielfalt an Geräten und Apps auf anderen Plattformen wesentlich größer sei. Belfiore selbst habe die Plattform bereits gewechselt

Unvergessen, was ich mir damals alles von irgendwelchen meikrosoft-lemmingen und opfern des schleichwerbe-jornalismus anhören musste, was für ein rückständiger, die zukunft nicht mehr erkennender mensch ich doch sei. 😀

Jemand, der erst einmal die reklamegeschaffene religjon einer marke angenommen hat, ist genau so hirnlos und tatsachenblind wie einer, der eine klassische religjon angenommen hat. Der kollektive wahnsinn der markenfetische ist aus dem gleichen holz geschnitzt wie der kollektive wahnsinn der religjonen.

Meikrosoft des tages

Könnt ihr euch noch an diese „surface“-klappopäds erinnern, mit denen meikrosoft sein flitsch-flatsch-fliesenleger windohs acht besser verkaufen wollte? Die, die sie auch gern in der tollen reklame für ihr tolles windohs acht gezeigt haben? Nun, das ladekabel von diesen dingern fängt manchmal an zu brennen. In den USA werden gerade 2,25 milljonen davon zurückgerufen. (Nee, besser haben sich die überteuerten dinger mit dem krüppelwindohs nicht verkauft.)

„Überraschung“ des tages

Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

Was wunder! Wer so ein alfawellen-stimulanzgerät zu unterhaltungszwecken will, das man mit wenigen bedienelementen wie eine leicht transportable glotze mit integriertem fratzenbuch und zwitscherchen benutzt, der wird sich ja auch eines dieser hochgehypten wischopädds holen, wo der grabscheschirm durchaus angemessen ist. Und wer sich einen richtigen klapprechner holt, wird damit wohl eher programme nutzen wollen, die eine benutzerschnittstelle haben, die sich mit dem fetten grabbelfinger eher etwas unhandlich bedienen ließe. Dass das völlig verschiedene anwendungsfälle sind, hätte einem menschen mit gehirn eigentlich vor der versuchten markteinführung (am besten zusammen mit dem rohrkrepierer windohs acht, der ebenfalls von lochfraß im hirne mitgestaltet wurde) auffallen müssen.

Aber hej, als ich das vor zwei gefühlten jahren zusammen mit der versuchten gewaltmarkteinführung einer händischnittstelle für den schreibtischrechner immer wieder mal gesagt und geschrieben habe, da hat mitmensch marketinggläubig mir gern nachgesagt, rückständig zu sein… von den vielen spezjalexperten im heise-forum gar nicht erst zu reden… :mrgreen:

Windohs acht des tages

Nicht nur, dass die fliesenoberfläche von windohs acht als bildschirmfüllendes programmstartdingens demnächst wohl verschwinden wird, auch die andere tolle idee der verrannten aus redmond wird sich in wohlgefallen auflösen: diese unsichtbar am rand versteckte optionsleiste von windohs acht wird ebenfalls in der näxsten versjon entfernt und hoffentlich durch etwas besseres ersetzt.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit Microsoft die Charms-Funktionen anderweitig unterbringen wird, da einige der Modern UI-Apps auf diese angewiesen sind. Windows spielt mit diversen Ideen, ein neues Charms-Konzept sinnvoll in das neue System zu implementieren, ohne den Workflow zu stören

Und, was bleibt am ende von windohs acht? Ungefähr so viel wie von windohs vista in windohs sieben gegangen ist… plus dem umbau des kompjuters in ein technisches gefängnis, der über den ganzen windohs-acht-scheiß beinahe völlig vergessen wurde.

Ich wünsche auch weiterhin allen viel spaß mit den beglückungsideen von meikrosoft. Früher hat man dort seine kunden weniger offensiv verachtet.

Realsatire des tages

Microsoft arbeitet an einem weiteren Update für Windows 8.1, mit dem das Startmenü zurückkehren wird

Bwahahahaha!

Und es kommt noch besser: die äpps müssen nicht mehr — ähnlich wie alte anwendungen unter MS/DOS — im vollbild laufen, sondern können demnächst auch in fenstern laufen. Wenn das so weiter geht, dann entdeckt meikrosoft bald noch die vorzüge heutiger grafischer benutzerschnittstellen. Wer weiß, vielleicht wird sogar die bezeichnung „windows“ wieder sinnvoll… :mrgreen:

Meikrosoft des tages

Meikrosoft so: hej leute, dass euer XP rottig ist, das haben wir euch ja neulich zusammen mit dem update in einer hübschen alarmmeldung auf den desktop gebracht. Möchtet ihr nicht einfach einen neuen PC — den braucht ihr auch, weil unser acht auf eurem alten rechenschrott nicht mehr läuft — mit windohs acht drauf, wir schenken euch auch hundert dollar. Das muss ja nur so weggehen, dieses windohs acht, fast wie damals das geile vista! :mrgreen:

Die erfolgsgeschichte „windohs acht“ geht weiter!

Der feierfox als äppchen für die bunte idocracy-fliesenleger-oberfläche wird eingestellt. Scheint wohl nicht ganz so wichtig gewesen zu sein:

Seit Ende 2012 hatte Mozilla viel Energie in die Entwicklung einer Modern UI-Version von Firefox gesteckt. Seit dem hatte man die Adaption der Metro-Oberfläche von Windows beobachtet und festgestellt: Praktisch niemand nutzt diese. Während jeden Tag Millionen Menschen Vorab-Versionen von Firefox testen, hatte die Metro-Version von Firefox nie mehr als 1.000 aktive Nutzer.

Das könnte eine studie von prof. dr. Offensichtlich sein. :mrgreen:

Und noch eine riesenerfolgsmeldung für windohs acht!

Meikrosoft plant angeblich kostenlose versjon von windohs 8.1. Natürlich mit dem versuch, einnahmen aus einer kostenlosen windohs-versjon zu erzielen — also vermutlich mit reklame auf dem desktop, jede menge enteignung durch klaut und totalen ausverkauf der nutzer. Wer würde sich darüber nicht freuen! :mrgreen:

Ach!

Tablets mit Windows RT verkaufen sich nicht so gut, wie Microsoft es sich erhofft hatte

Na, wer hätte das gedacht: der markt für einen kastrierten kompjuter, auf dem ein kastriertes windohs läuft, existiert vor allem in den köpfen irgendwelcher marketing-idjoten. Und damit das „RT“ hinter dem windohs nicht mehr so sehr „die kunden verwirrt“, lässt man es in zukunft einfach weg. Tolle idee. Und wisst ihr was, ihr kompjuterbenutzer da draußen: wir bei meikrosoft lassen jetzt alle entscheidungen über windohs von einem typen treffen, der die entwicklung von oberflächen für händis geleitet hat. Das ist doch eine tolle wahl!!1!

Fliesenleger-Windohs des tages

Unsere „geliebte“ bummsverwaltung warnt vor windohs acht:

Durch den Verlust der vollen Oberhoheit über Informationstechnik sind die Sicherheitsziele „Vertraulichkeit“ und „Integrität“ nicht mehr gewährleistet

Ach, und mit windohs sieben habt ihr die „volle oberhoheit“! Löst das „problem“ doch einfach, indem ihr ein betrübssystem in einem gesetz als „sicher“ erklärt. Oh, das macht ihr nur mit dieser de-mail-scheiße fürs volk… ich verstehe.

Die ganze debatte um startknöpfe und fliesen…

Die ganze ziemlich idjotische debatte um die zumutung der startknöpfe und fliesen in windohs acht belegt nur eines: Wie viele menschen dermaßen stark psychisch von meikrosoft windohs abhängig sind, dass sie keine alternativen mehr sehen. Dass sie angst vor anderen betriebssystemen haben oder diese nicht nutzen können, weil sie auf eine handvoll anwendungen angewiesen sind, die windohs „als buhtlohder“ brauchen, sorgt dafür, dass der zustand der abhängigkeit betoniert wird. So wie die gedanken eines säufers ohne stoff nur darum kreisen, sich irgendwie alk reinzukippen und wie von diesem einen gedankenkreis der gesamte intellektuelle apparat beherrscht wird, so sind die leute unfähig, folgende möglichkeiten zu sehen:

  1. Einfach eine versjon überspringen. Die frühere versjon ist ja nicht schlecht geworden, und sie wird auch in zwanzig jahren noch alles können, wofür sie einmal angeschafft wurde.
  2. Einfach „Classic Shell“ benutzen und die neue versjon mit einer benutzerschnittstelle verwenden, die vertraut ist.
  3. Einfach ein anderes betriebssystem verwenden und dort für die paar anwendungen, für die windohs unentbehrlich ist, in einer virtuellen maschine laufen lassen — wenns sich um ein altes, nicht mehr unterstütztes windohs handelt, das keine sicherheitsaktualisierungen mehr bekommt, ist es sogar möglich, die virtuelle maschine ohne verbindung zum internetz zu betreiben und auf diese weise das sicherheitsrisiko, das mit der alten versjon einher geht, auf praktisch null zu bringen.
  4. Einfach mal nachschauen, wie gut die benötigten anwendungen unter „Wine“ laufen oder ob sie von „CrossOver Office“ unterstützt werden. Die mühe einer solchen überprüfung kostet vielleicht einen halben tag, was natürlich den nachteil hat, dass man seine süchtigen emozjonen nicht in irgendwelchen IT-foren unter gleichgesinnten ausbreiten kann.

Und das waren nur die einfachen möglichkeiten.

Die alltäglich benötigte menge von standardanwendungen steht natürlich unter linux zur verfügung. Es gibt „LibreOffice“ (örks!), es gibt gute brauser (natürlich auch den feierfox), gute mäjhler, ein sehr brauchbares programm zur bildbearbeitung (auch wenn gimp nicht fotoschopp ersetzen kann) und ein sehr brauchbares programm für vektorgrafik. Und wenns um die benutzerschnittstelle geht, in der man das system bedienen möchte, hat man eine ziemlich freie auswahl — ich empfehle übrigens immer den Xfce, weil ich selbst es eher schlicht mag.

Wer weiterhin abhängig von meikrosoft bleiben will — immerhin eine klitsche, die mit der NSA in der weltweiten überwachung zusammenarbeitet — bleibe weiter abhängig. Ich mache auch niemanden einen vorwurf, weil er säufer ist. Ich bezeichne es nur als alkoholismus…

Fischausgabe unterm kommentarbereich. 😉

Die oberfläche

Seltsam: den meisten menschen ist bewusst, das kompjuter und taschenrechner eine menge gemeinsamkeiten haben, aber für sehr verschiedene zwecke gebaut wurden — und dementsprechend fänden sie es schlechterdings bescheuert, wenn sie ihren schreibtischrechner mit der benutzerschnittstelle eines taschenrechners bedienen sollten, genau so, wie sie sich beim taschenrechner keine zu große komplexität wünschen. Aber wenn man den gleichen menschen eine oberfläche für wischofone und wischopädds auf ihrem schreibtischrechner zumutet — und genau diese zumutung ist windohs acht — dann finden einige den gadanken gar nicht mehr so schlecht und durchaus diskutabel, ja, etliche finden diese kranke idee so richtig gut.

Meikrosoft: eine frickelbude!

Damals war windohs wista, und meikrosoft wollte endlich die rechenleistung der prozessoren so richtig ausnutzen. Deshalb hat meikrosoft die hardwäjhr-schnittstellten aus seinem „DirectX“ rausgefrickelt, die CPU war ja schließlich leistungsfähig genug dafür. Dass es dabei auch, wenn nicht sogar vor allem, um die giererkrankte beglückungsidee DRM gegangen ist, haben die hirnfickwerber im namen meikrosofts natürlich nicht an die große glocke gehängt, so dass jemand wie ich von seinen mitmenschen als „verschwörungsteoretiker“ bezeichnet wurde, wenn er das mal sagte.

Und heute ist windohs acht, und da kommt das gleiche meikrosoft auf die idee, dass die stromfressende CPU doch länger schlafen könne, wenn die hardwäjhr wieder die soundausgabe übernimmt. Wovon die hirnfickwerber bei meikrosoft jetzt reden? Na, ist doch klar: Von besserer performanz.

Und nicht vom geschäft mit der kompjuterenteignung durch wischopädds und äppstohrs.

Das gedächtnis der konsumdeppen ist schließlich ein kurzes.