Wirecard des tages

Ich gebe mal weiter zu Fefe

Aber hej, es gibt jetzt ja einen parlamentarischen untersuchungsausschluss [archivversjon]. Ich gehe mal davon aus…

Die Ermittlungen sind allerdings zeitaufwändig

…dass der bis zum ende der legislaturperiode nicht zu einem abschluss kommt und dass man hinterher einfach gras über die sache waxen lässt. Ist ja die BRD hier, hier schmeckt alles nach banane. 🍌

Dass man die kriminellen, die mal eben eine unternehmensbilanz um mindestens 1,9 gigaøre gefälscht haben, einfach vor ein gericht stellt und anschließend ins gefängnis steckt, ist in der BRD natürlich nicht drin. Der knast ist ja schon voll mit hartz-IV-contäjhnerbrötchendieben, schwarzfahrern und cannabisrauchern, da kann man leider nix machen.

Ehemaliges DAX-unternehmen des tages

Wirecard verbrannte demnach Woche für Woche jenes Geld, das ihm Banken geliehen und Investoren anvertraut hatten. Vor der Insolvenz im Juni waren es zehn Millionen Euro – pro Woche

[Archivversjon]

Das nenne ich mal eine sportliche cash-burn-rate. 💸🔥

Leute, ihr müsst aufhören zu sparen und anfangen zu investieren, haben sie euch gesagt. Das ist solide und da gibt es viel mehr rendite abzuholen, haben sie euch gesagt. Deshalb läuft auch jeden abend vor der tagesschau „casino vor acht“ als direktübertragung aus dem rulettsaal von baden-baden… ähm… „börse vor acht“ aus dem börsensaal von frankfurt. Schaut nur, die tragen alle so schöne anzüge und so teure krawatten aus so edlem zwirn, das sind alles ganz tolle menschen, denen ihr euer sauer erarbeitetes geld anvertrauen könnt.

Was sie euch nicht sagen, ist, was ein privater anleger ist: das kanonenfutter des börsenbetriebs.

Übrigens werdet ihr von der tagesschau des BRD-parteienstaatsfernsehens ARD schon darauf vorbereitet, dass wieder einmal niemand zur rechenschaft gezogen wird:

Auf das Team des Insolvenzverwalters wartet ein Mammutverfahren. Um den komplexen Geschäften nachzugehen, hat Jaffé zwei Millionen Gigabyte Daten sichern lassen. Ausgedruckt, rechnet der Insolvenzverwalter vor, entspräche dies einer Billion Blatt Din-A4-Papier, für deren Lagerung man 12.000 Kilometer Regalfläche benötigte. Oder wie es Jaffé veranschaulicht: „München – Peking wären rund 7750 km Luftlinie“

So schade, dass die ermittler keine kompjuter haben, dass es keine datenbanken gibt und dass die ermittler kein SQL können und nicht wissen, wie man reporting-tuhls benutzt. Da können die wohl nur alles ausdrucken und mit ihren vier mitarbeitern von hand durchgehen, nachdem alle wälder der erde für das buchführungspapier gerodet wurden. Und deshalb geht wieder keiner von den organisiert kriminellen der BRD mit ihren stets guten p’litikbeziehungen in den knast. Das ist aber auch besser so, denn der knast ist ja schon voll mit hartz-IV-contäjhnerbrötchendieben, schwarzfahrern und cannabisrauchern.

Seit 2015: tradizjon verpflichtet

Demnach waren die Beschuldigten seit 2015 übereingekommen, die Bilanzsumme des Finanzdienstleisters künstlich aufzublähen […] Spätestens seit 2015 sei den Beschuldigten aber klar gewesen, dass Wirecard tatsächlich Verluste erzielt

[Archivversjon]

Na, wenns fünf jahre lang keiner merkt… 🍌

Hui, „festgenommen“? Die werden doch nicht etwa diese milljarenbetrüger in den knast gesteckt haben? Nicht, dass die dafür noch einen dieser pösen haschischraucher, hartz-IV-contäjhnerbrötchendiebe oder schwarzfahrer entlassen mussten!

Das interessiert in bananistan doch keinen…

Das Finanzministerium wurde laut einem Sachstandsbericht offenbar bereits im Februar 2019 darüber informiert, dass die BaFin dem Verdacht der Manipulation bei Wirecard nachgeht

[Archivversjon]

Ich gehe immer noch davon aus, dass wegen dieser kleinen schummelei (meine sprache entspricht hier der jornalistensprache beim dieselskandal) mit einer um rd. zwei milljarden øre gefälschten bilanz kein mensch ein BRD-gefängnis von innen sehen wird. Das geht ja auch gar nicht. Der knast ist ja schon voll mit schwarzfahrern, cannabisrauchen und hartz-IV-contäjhnerbrötchendieben.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal wieder einen nebendschobb angenommen, diesmal bei der staatsanwaltschaft münchen, und hat da zum erstaunen des gesamten rechtspflegeapparates rausgekriegt, dass eine betrugsbank, die ihre bilanz mal eben um fast zwei milljarden øre fälscht, sich wohl schon seit ein paar jahren in „positiv denkender buchführung“ geübt hat und damit gut durchgekommen ist [archivversjon].

Bereits 2014 sollen Verantwortliche der Wirecard AG sich dazu entschlossen haben, Einnahmen vorzutäuschen, meinen die Ermittler der Staatsanwaltschaft München. So hätten sie die Bilanzsumme und den Umsatz des Unternehmens künstlich aufgebläht. Sie hätten Einnahmen angegeben, die es in Wirklichkeit nie gegeben habe

Niemand hätte das für möglich gehalten!

Mein voraussage: in der tiefbananengelben BRD mit ihren „rechtsfreien räumen“ für reiche und großverbrecher geht keiner dieser gängster und verschwörer von „wirecard“ in ein gefängnis. Da ist leider kein platz mehr drin. Die knäste sind ja voll mit schwarzfahrern, haschischrauchern und hartz-IV-contäjhnerbrötchendieben.

Ich bin ja mal gespannt

Ich bin ja mal gespannt, ob dieser Markus Braun oder einer seiner komplizen für die „kleine bilanzfälschung“ um fast zwei gigaøre jemals ein BRD-gefängnis von innen sehen wird [archivversjon], oder ob das wieder nicht geht, weil die knäste ja leider gerade voll mit haschischrauchern, schwarzfahrern und hartz-IV-contäjhnerbrötchendieben sind.

Nein, so eine „kleine bilanzfälschung“ passiert nicht aus versehen. Unschuldsvermutung hin oder her. Das ist absicht, vorsatz, kriminell.