Corona des tages

Nach auffassung der herrschenden und besitzenden in unserer „marktkonformen demokratie“ verbreitet sich corona nur, wenn man zusammensitzt und spaß hat, aber niemals, wenn man zusammensitzt, weil man arbeitet oder zur arbeit fährt.

Im Lockdown dürfen sich nur Menschen aus zwei Haushalten treffen, „dritte Orte“ wie Cafés oder Bibliotheken müssen schließen. Wo Ausgangsbeschränkungen gelten, darf nur noch in „Ausnahmen“ das Haus verlassen werden, etwa für Spaziergänge, zum Einkaufen oder für die Arbeit. Dieses kurze Wörtchen „Arbeit“ steht ganz unschuldig in den Aufzählungen, irgendwo zwischen Gassigehen und dem Wocheneinkauf. Dabei bringen der Arbeitsplatz sowie An- und Abfahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln ungezählte Kontakte zu Menschen fremder Haushalte mit sich, und das zumeist in geschlossenen Räumen. Der neuerliche Lockdown ändert hier nichts

Aber hej, so lange so genannte „linke“ nebst angekotztem bürgertum angst davor haben, gegen demonstrazjonsverbote zu klagen, weil das ja so genannten „rechten“ nützen könnte, so lange wird der hirnriss regieren, ohne dass jemand widerspricht, den man ernst nehmen müsste. Die, die sich zum mindestlohn kaputtmachen, damit sie nicht wieder in den staatlichen hartz-IV-terror fallen, haben längst nicht mehr die kraft zum demonstrieren.

Unwelt des tages

Ein harter schlag für die bevölkerung und den wirtschaftsstandort

Hej, kommt leute! Atmet einfach das giftigste atemgas direkt aus dem auspuff ein! Lecker lecker gift. Das ist ein weicher kuschler für die wirtschaft und für euch, und bald schon ist jeder dritte reich und allen gehts besser.

Datenschutz des tages

Der datenschutz (und damit der schutz der würde und privatsfäre der menschen, also ein verdammtes grundrecht für jeden menschen) muss weg, denn er ist schlecht für die wirtschaft!!!1!1!!!elf!

(Morgen im gleichen kino: kriminelle beschweren sich, das gesetze schlecht fürs geschäft sind.)

Kann man natürlich nicht als „der datenschutz“ muss weg sagen, weil das ja auffällt. Also sagt man es ein bisschen anders:

Jeder EU-Bürger soll das Recht haben, zu entscheiden, mit wem er Daten teilen will

Klicken sie hier, um die autonomie über die (im laufe der zeit größer werdenden) digitalen anteile ihres daseins aufzugeben und die damit verbundenen geschäftsmöglichkeiten an irgendwelche klitschen ohne seriöses geschäftsmodell zu übertragen, damit diese klitschen die digitalen gutsherren der zukunft sind. Von guhgell und fratzenbuch lernen, heißt siegen lernen! Und hej, wäre ja schade, wenn die daten nach dem tod des datenabbaugebietes… ähm… menschen einfach so sinnlos würden:

Als Antwort auf die Keynote der EU-Kommissarin schlug Floridi am Ende des Tages ein europaweit gültiges „Data Donation Protocol“ vor: jeder Mensch bestimmt, was nach seinem Tod mit seinen Daten passieren soll. Sie könnten gelöscht, von den Erben verkauft oder etwa der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden, ganz im Sinne des Digital Death Designs

(Ja, „digital death design“ steht da wirklich!)

Klicken sie hier, um der datamine inc. ein ewiges nutzungs- und vermarktungsrecht zu übertragen. Sie bekommen dafür auch glasperlen… ähm… webdienste, äpps und unterhaltung.