SETI des tages

Habt ihr mal vom „wow-signal“ aus dem jahr 1977 gehört? Es gibt jetzt eine viel zu passende hypotese, wie dieses signal entstanden sein wird, als dass ich noch an einen kommunikazjonsversuch von außerirdischen glauben möchte.

(Ich glaube ja, dass im umkreis von zwei jahren um unser sonnensystem warnbojen im raume schweben, die deutlich darauf hinweisen, dass es in einem bereich voller geisteskrank-intelligenter lebensformen geht, die alles verbrennen, was sich anzünden lässt und alles totmachen, was sich nicht dagegen wehrt. Am äußersten rand dieser kosmischen kwarantäne-blase um die erde sitzt eine kleine forschungseinrichtung von ruhigen, flauschigen wesen, die sich am wissen und an der aritmetischen lyrik erfreuen und dort auf die erlösende elektromagnetische signatur eines termonuklearen weltkrieges warten, um die bojen wieder wegräumen zu können und die überreste der bunten vielfalt des „planeten wahnsinn“ genauer erforschen zu können…)

Hat hier jemand arachnofobie?

Wissenschaftler haben im Nordwesten von Mexiko eine ungewöhnlich große Spinnenart entdeckt […] Die Wanderspinne der Art Califorctenus cacachilensis hat einen relativ kleinen Körper, sehr lange Beine und misst rund 23 Zentimeter im Durchmesser

Es gibt auch ein hübsches foto… 😯

Wer mag, kann ja noch die passende musik dazu hören.

Wissenschaft des tages

Forscher haben eine ultrakalte Atomgruppe mit negativer effektiver Masse erzeugt. Dadurch reagieren die Atome auf einen Impuls genau umgekehrt wie normalerweise: Ein Schubs bewegt sie auf den Impuls zu statt von ihm weg

Endlich gibt es mal etwas, was nicht nach unten, sondern nach oben fällt – im fysikalischem sinn natürlich, denn geld gibt es ja schon etwas länger.

„Künstliche intelligenz“ des tages

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal kurz mit der „künstlichen intelligenz“ beschäftigt und dabei rausgekriegt, dass es zwar möglich ist, durch verarbeitung menschlicher kommunikazjonsausflüsse in neuronalen netzwerken ein paar intelligenzleistungen von menschen zu simulieren, dass dabei allerdings auch rassismus und vorurteile rauskommen. Tja, wenn die eingabe scheiße ist, dann ist die ausgabe als ergebnis eines rechenvorganges eben immer noch scheiße. Vielleicht hätte man die aufgeblasenen kompjuter lieber mit wirklich intelligenten wesen träjnieren sollen, aber die haben sich bislang noch nicht auf der erde angefunden und machen vermutlich einen riesengroßen bogen um das gesamte sonnensystem… 😦

Übrigens: es ist nach wie vor für menschen viel billiger und zudem wesentlich lustvoller, „natürliche intelligenz“ zu erzeugen. Leider wird diese natürliche intelligenz dann nicht von den menschen gefördert, sondern mit allen mitteln der psychischen manipulazjon, schulischen geistauslöschung, systematischen kondizjonierung zur wissensvermeidung und lüge, lüge, lüge auf allen nur denkbaren kanälen bekämpft.

Wissenschaft des tages

Die beobachtete „dunkle energie“, die dazu zu führen scheint, dass sich das universum aus zurzeit unbekannten gründen beschleunigt ausbreitet, könnte ein artefakt der gegenwärtigen hypotesenbildung und beobachtungstechnik sein und folglich gar nicht existieren. Die kosmologie geht davon aus, dass die materje im universum auf hinreichend großem maßstab gleichverteilt ist, in wirklichkeit ist es jedoch (aus gründen, die auch noch nicht bekannt sind, sich aber durch eine fase der kosmischen inflatzjon unmittelbar nach dem urknall zumindest erklären lassen) eine großräumig klumpige anordnung mit riesigen leerräumen. Eine kleine kompjutersimulazjon hat gezeigt, dass es in einem derartigen universum je nach dichte des raumes zu stark unterschiedlichen ausdehnungsgeschwindigkeiten kommt, während der durchschnitt dem teoretisch erwarteten wert entspricht.

Carl Sagan hat ja mal gesagt, dass sich der teppich in jedem astronomischen institut wellen müsste, wegen der vielen ungereimtheiten, die man darunter gekehrt hat… 😀

Smartdingens des tages

Was passiert eigentlich, wenn man so ein smartdingens wie… sagen wir mal… eine navigazjonshilfe für autofahrer verwendet? Prof. dr. Offensichtlich hat sich das mal angeschaut und rausgekriegt, dass die nutzer dann teile ihres gehirnchens abschalten. Brauchen sie ja auch nicht mehr zum orientieren, was soll die energievergeudung…

Sind ja schließlich auch smartdinger, nicht smartmenschen… :mrgreen:

ZDF des tages

Achtung, festhalten! Es wird jetzt noch ein bisschen zynischer als sonst…

Das jüdische volk ist ein auslaufmodell: bedingt durch gesellschaftliche einflüsse nimmt die vermehrung ab. Forscher nennen das erbgut der juden gar einen „genetischen schrotthaufen“. Muss sich die welt auf ein leben ohne juden einstellen? Und wäre solch ein leben nicht viel friedfertiger, gerechter und angenehmer? Ist eine „welt ohne juden“ die ultimative form der befreiung? Wäre sie überhaupt mit gewalt durchsetzbar? Das augenzwinkernde postulat der dokumentazjon „welt ohne juden“ der arierin Liz Wieskerstrauch wagt ein provokantes gedankenspiel auf der basis wissenschaftlicher erkenntnisse und zeigt auf, wie in der welt der pflanzen, tiere und menschen bereits jetzt die zuchtwahl durchgesetzt wird.

Oder so ähnlich beim 3sat-pressetreff… [Archivierte versjon gegen die depublikazjon]

Ich wünsche jener minderheit von rd. fünfzig prozent der bevölkerung, die hier propagandistisch zum abschuss freigegeben wird, auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der rundfunkgebühren!

Ach, das ist ja gar keine propaganda. Das ist ja wissenschaft…

Schräge nachricht des tages

Achtung, festhalten!

Eine von der american psychological association veröffentliche forschung kommt mit der spukhaft-klingenden behauptung, dass der name einer person die entwicklung der gesichtszüge dieser person im laufe der lebenszeit tatsächlich beeinflussen könne

Kwelle: mysterious universe (das ist natürlich eine unseriöse träsch-seite, und hier ist die richtige studie)…

Sollte sich das resultat in den untersuchungen kommender jahrzehnte bestätigen, dann bestätigt sich damit auch eine aussage, für die ich gern angefeindet und verlacht werde: das erste gewaltsame unrecht begegnet einem menschen, wenn andere menschen ihm einen namen geben, der ihm sein ganzes verdammtes leben anhängt und er sich gegen diese gewalt seiner eltern nicht wehren kann.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal angeschaut, bei welchen schiedsrichtern in der brüllball-bundesliga wie viel geld verwettet wird und vermutet systematische manipulazjon von fußballwetten durch korrupte schiedsrichter.

Wer zahlen sehen will: die studie ist verlinkt.

Wissenschaft des tages

Tja, auf dem mars hat es zwar flüssiges wasser gegeben, aber dieses wasser kann gar nicht existiert haben, weil es wegen der fehlenden kohlenstoffverbindungen im gestein mit sicherheit viel zu wenig kohlendioxid in der atmosfäre gab, um flüssiges wasser zu ermöglichen. So schafft grundlagenforschung immer wieder neue heitere einsichten.

Ich (wohlgemerkt: ohne nennenswerte bildung in geologie oder den teilbereichen der astronomie, die sich den vorgängen auf planeten befassen) habe ja den verdacht, dass die wegen der gegenwärtigen irdischen situazjon wie gebannt auf das kohlendioxid starren und darüber völlig übersehen, dass es auch andere spurengase oder prozesse geben könnte, welche die oberflächentemperatur beeinflussen. Dann können die lange nach den spuren von kohlendioxid suchen…

„Prozesse“ meinte eben ausdrücklich auch exotische prozesse höherer komplexität, die vielleicht sogar mit dem vergleichbar waren, was wir auf der erde „leben“ nennen (oder vielleicht auch nicht). Die anwesenheit nennenswerter mengen des lösungsmittels wasser macht einiges möglich, und wir menschen kennen nur ein gut erforschtes beispiel von dem, was ich gerade „exotische prozesse“ genannt habe…

Dr. Frankenstein forscht wieder

[…] „Semisynthetische“ Organismen, kurz SSO […]

Wenn das stimmt, ist es ein heißer kandidat für einen der nächsten nobelpreise in biologie. Leider ist der FAZ-artikel zwar durchaus wortreich, aber verrät die hauptsache nicht: wie weit sind die forscher wirklich? Haben die wirklich ein sich reproduzierendes und lebensfähiges bakterium mit teilweise völlig fremdartig gebauter DNA, für die sie wirklich einen laufenden und sich selbst mitvermehrenden transkripzjonsapparat gebaut haben? Da, wo klarheit vonnöten wäre, wird der text ganz schön nebulös, was in merkwürdigem gegensatz zum teilweise überpräzise ausgebreiteten geschwafel steht.

Und: weia, ist das niewo der FAZ-wissenschaftsredakzjon in arsch gegangen!

Irgendwann die Möglichkeiten der biologischen Produktion zu erweitern und so möglicherweise im Bioreaktor Substanzen mit Hilfe von SSO zu produzieren, die therapeutisches oder sonstwie sinnvolles Potential besitzen. Was das konkret sein soll, ist den Wissenschaftlern offenbar selbst noch schleierhaft

Ja, das ist die FAZ. Nicht irgendein arsch- und tittenblatt.

Hej, jornalist! Deshalb nennt man so etwas auch grundlagenforschung. Im reßßor wissenschaft sollte das ein jornalist eigentlich wissen oder doch zumindest schon einmal gehört haben. Und deine tolle idee von der DNA als datenspeichermedium… ach, geh einfach kacken, das kannst du vermutlich besser als über ein wissenschaftstema zu schreiben. Wie, du bist wirklich so doof und begreifst nicht, warum das keine tolle idee ist? Nun, ich wills mal so sagen: Man möchte auf gespeichertes zeug auch mal wieder zugreifen, und zwar effizjent, denn sonst brauchte man es nicht erst zu speichern. Frag mal deinen kollegen, der wenigstens ein halbes semester biologie studiert hat, wie schnell man DNA sekwenzieren kann und vergleich die dabei herauskommenden bits pro tag mal mit den bits pro tag… ähm… einer altmodischen diskette! (Festplatte oder gar SSD wäre doch etwas ungerecht — und falls du nicht weißt, was eine diskette ist: das ist dieses ding, das so aussieht, wie diese für dich unverständliche hieroglyfe, auf die du schon so oft zum speichern geklickt hast.) Und selbst, wenn du die transkripzjon in aminosäuren als „auslesen“ bezeichnen willst, ohne das kleine problem zu lösen, die entstandenen, hochkomplex gefalteten proteine „inhaltlich“ zu deuten, sieht das tempo sehr bescheiden aus. Da hilft dann auch die große datendichte nicht mehr.

Ach, so einen kollegen mit richtigem studium — also etwas anderes als schwafelwissenschaft und volxerziehung — gibts bei der FAZ gar nicht mehr? Und rechnen hast du auch nicht gehabt, als du jornalist gelernt hast? Na, das merkt man aber auch!

Sollte dieser artikel demnächst ungekennzeichnet totalumformuliert werden, wie ich es von kwalitätsjornalisten kenne: hier ist ein dauerhaftes archiv davon.