S/M des tages

Vorhin habe ich Xing mit Fußpilz verglichen. Diese Äußerung war unbedacht und geschah im Zorn, weshalb ich sie neu formulieren möchte. Xing ist nicht wie Fußpilz. Xing ist wie Herpes. Denn egal was man tut, irgendwann sucht einen der Mist wieder heim

Wenn der werte herr jornalist lernfähig ist, hat er spätestens jetzt gelernt, dass man sich für jede verdammte anmeldung auf irgendeiner drexseit eine eigene mäjhladresse macht, die man dann einfach wegwerfen kann, wenn die dumme, asozjale, illegale und dreiste drexspämm kommt. Aber lernfähige jornalisten… sind keine jornalisten mehr.

Contentindustrie des tages

Golem kennt ihr. Verlinke ich ja auch manchmal. Golem war einer dieser webseit, die sich vor etwas mehr als zwei jahren entblödet haben, ihre leser zum abschalten der adblocker aufzurufen, scheiß auf eure kompjutersicherheit, hauptsache, der wertvolle content wird monetarisiert¹.

Nun, auf diesem hintergrund finde ich es ganz besonders hochnotlächerlich, dass golem jetzt seinen content an eine S/M-webseit ohne seriöses geschäftsmodell gibt, damit er da gelesen werden kann.

¹Im gegensatz zu anderen mitmachern bei dieser kranken akzjon der contentindustrie hat golem allerdings etwas aus der kritik gelernt. Es ist möglich, golem ein paar euro zu zahlen und die webseit ad-frei zu benutzen — so dass man nur noch die hirnfickende schleichwerbung abgeschriebener PR-kacke und gekaufter artikel (neudeutsch: content marketing) ins hirn gestanzt kriegt. Die größeren contentindustriellen betreiber anderer jornalistische webseits waren zu solchen einsichten nicht mehr imstande.

Abmahnistan des tages

Abmahnfähig ist es in der BRD — das ist da, wo die p’litiker der CDUSPDCUSFDPGRÜNETC gern in ihren maschinenstürmerischen technikhassreden sagen, dass das neuland kein rechtsfreier raum sein dürfe — wenn der link aufs impressum einer gewerbsmäßig genutzten webseit am unteren rand platziert ist und eine kleine schriftgröße hat. Also eigentlich jede verdammte webseit, denn jeder macht das so. Auch weiterhin viel spaß in abmahnistan, wo jede internetznutzung ein unkalkulierbares juristisches risiko sein kann!

S/M unwichtig fürs geschäft

Prof. dr. Offensichtlich hat mal wieder eine studie gemacht und völlig überraschende ergebnisse erzielt: fratzenbuch, zwitscherchen und dergleichen sind keine erfolgsfaktoren für unternehmen. Einige PR- und „consultant“-enthirnungsreste sind sogar so erschüttert von diesem ergebnis, dass sie sich jetzt neue maschen ausdenken, um den leuten geld aus der tasche zu ziehen. Die kollegen von prof. dr. Offensichtlich allerdings sagen, dass der erfolg sich schon zeigen werde, wenn man klicks zählt…