„P’litische motivazjon“ des tages

Die Morde des rechtsextremen NSU gelten der offiziellen Statistik nach nicht als politisch motiviert. Stattdessen werden sie als organisierte Kriminalität geführt

[Archivversjon]

Ach, so kriegt man das in der BRD hin, dass es so wenig „rechte“ gewalt und so viel „linke“ gewalt gibt! Dieser praktische kleine rechentrick wird ja bestimmt öfter mal in der BRDDR angewendet, um das kriminalitätsplansoll auch schön zuverlässig zu erfüllen… 🏅

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal unter dem pseudonym Elisabeth Raether einen artikel für das bekannte fischblatt „die zeit“ geschrieben [archivversjon], in dem er/sie/es rausgekriegt hat, dass die hartz-IV-scheißgrünen gar nicht so richtig grün, geschweige dann in ihren p’litischen ambizjonen übereinstimmend mit ihren reklamelügen sind, sondern nur so tun.

Voller atemlosen erstaunens wartet jetzt eine völlig verdutzte welt darauf, dass prof. dr. Offensichtlich in weiteren artikeln rauskriegt, dass die scheiß-CDU/CSU nicht kristlich, konservativ, demokratisch oder gar sozjal ist; dass die scheiß-SPD weder sozjal noch unterschichtsfreundlich noch fortschrittlich ist; dass die FDP seit jahrzehnten nichts mehr mit liberalismus, aber dafür viel mit apoteker- und gauselmannprivilegjen zu tun hat; dass die stark um sich selbst kreisende linkspartei auch eher so eine zweite SPD ohne wirklich gesellschaftsverändernde ambizjonen ist und dass die selbsternannte „alternative für täuschland“ alles andere als eine alternative für irgendwen oder irgendwas ist. Gar nicht auszudenken, wenn prof. dr. Offensichtlich dann womöglich noch bemerkt, dass die parteien nix als vereine zur verhinderung von demokratie sind. :mrgreen:

Ditschitäll detox

Das bekannte fischblatt „die zeit“ reizt zurzeit die lachmuskeln mit dem folgenden artikel, der hoffentlich als satire gemeint ist:

Digital Detox: Ein Leben nach dem Internet. Jetzt. -- Rumscrollen, hierkurzwaslesen, daschnellwasposten. Ah WhatsApp, oh Twitter, wow Tinder. Das digitale Leben macht uns krank und wir wissen das. Wir müssen es beenden! -- Von Anna Miller -- 11. August 2019, 10:15 Uhr

Oh, schön, habe ich mir gedacht. Endlich verlassen die scheißjornalisten in einem großen ditschitäll detox das internetz und bestempeln wieder bäume, damit das internetz wieder mehr für die menschen da ist. Leider habe ich nach genuss der ersten seite — wisst ja, contentindustrielle scheißzeitungswebseits wollen, dass ihr umblättert, als ob ihr es noch mit papier zu tun hättet, damit möglichst viel werbeplatz vermarktet werden kann — zu meiner großen erheiterung die folgende klickaktive ergänzung zum artikel gesehen:

Schaltflächen zum weitersagen auf fratzenbuch und zwitscherchen, schaltfläche für flipboard, schaltfläche für pocket, schaltfläche zum weitersagen über mäjhl -- Darunter eine schlagwortliste (hier nicht vollständig abgebildet): Soziale Netzwerke, Facebook, Netflix, Instagram, Social Media, Smartphone

Nicht einmal fäuleton kriegen diese kwatschjornalisten so hin, dass es nicht lächerlich, unglaubwürdig und dumm wird.

Danke, M., für den hinweis…

In der BRDDR wird lieber geflüstert…

Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland hält sich mit der eigenen Meinung zu vermeintlichen Tabuthemen öffentlich zurück. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, über die die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Demnach achten zwei Drittel der Befragten sehr darauf, was sie im öffentlichen Raum sagen […] Zu den heikelsten Themen zählt der Erhebung zufolge die Flüchtlingspolitik. So sind 71 Prozent der Befragten der Meinung, dass Äußerungen zu der Thematik mit Vorsicht ausgesprochen werden sollten. Gleiches gilt der Studie zufolge für Äußerungen über Muslime oder den Islam

[Archivversjon]

Tja, wenn massenmedial und in S/M jedermensch sofort pfui und nazi ist, wenn mensch mal feststellt, dass nicht jeder flüchtling oder jeder muslim eine bereicherung des miteinanders ist, dann kehrt halt der flüsterton in die kommunikazjon ein. Das ist ganz normale sozjale anpassung nach vorsätzlich und systematisch verabreichter jornalistischer volxerziehung. Dafür braucht man gar bei den meisten menschen keine umerziehungslager. Propaganda funkzjoniert eben. (Sie funkzjoniert so vortrefflich, dass selbst noch viele verarmte nach genuss der wie eine chinesische wasserfolter verabreichten propagalügen im staats- und kaufjornalismus sagen, es gehe der BRD — meist als „deutschland“ bezeichnet — gut. Ganz ohne dass sie mit richtiger folter dazu gebracht werden müssten.)

Hirnfickanalyse des tages

Der jornalistische hirnficker Bernd Ulrich — für solche tätig- und tätlichkeit bezahlt vom fischblatt „die zeit“ — macht mit den üblichen menschenverachtenden und kryptofaschistischen frasen propaganda für den feminismus und wird großartig zerlegt:

Der Begriff „toxische Männlichkeit“ ist doppeldeutig: Er kann bedeuten, dass Männlichkeit an sich toxisch wäre, er kann sich aber auch auf diejenige Männlichkeit beziehen, die aus welchen Gründen auch immer „toxisch“ ist – im Unterschied zu anderen, nicht-toxischen Formen der Männlichkeit. Wer also nicht aussagen möchte, dass Männlichkeit irgendwie an sich schon vergiftend wäre, wird deutlich machen, auf welche Art der Männlichkeit er sich bezieht. Ulrich macht das nicht: Für ihn stehen Frauen einfach positiv besetzt für Weiblichkeit, Männer negativ besetzt für Männlichkeit.

Der Begriff eignet sich also für ein unseriöses sprachliches Spiel, das so aus den Codierungen rechter Gruppen bekannt ist: Er verletzt wichtige zivile Grenzen, aber wenn dann diese Verletzung kritisiert wird, können sich seine Benutzer darauf berufen, es so doch gewiss nicht gemeint zu haben.

Der Begriff „toxisch“ gehört, wenn er für Menschengruppen verwendet wird, politisch in den Rahmen von Reinheitsideologien. In seiner biologistisch-medizinischen Anlage impliziert er, dass ein eigentlich gesunder Volkskörper allein schon durch die Existenz von Menschen gefährdet wird, die in diesen Volkskörper von außen eindringen. Die Vermischung erscheint als Vergiftung, die Gefährdung der Reinheit als Gefährdung der Existenz. Der Hass auf Juden beispielsweise ist traditionell voller Vergiftungsphantasien und -metaphern.

Wer für eine demokratische Politik einsteht, wird daher misstrauisch gegenüber Vergiftungsmetaphern sein, sie als faschistoid wahrnehmen und sie gewiss nicht leichtfertig verwenden. Schließlich ist eben die Vermischung, die in Vergiftungsmetaphern als existenziell bedrohlich diskreditiert wird, ein wesentliches Element demokratischer Kultur: als Begegnung und gegenseitige Beeinflussung verschiedener Milieus, Stile, Perspektiven, Interessen, Argumente.

Zugespitzt formuliert: Der Begriff „toxische Männlichkeit“ ist, so wie Ulrich ihn benutzt, faschistoides Dahergerede.

Nein, ich konnte dieses zitat nicht kürzen. Es ist zu herrlich dazu… 😉

Dummstudierte arschlöcher fällen ihre urteile…

An BRD-universitäten dummstudierte riesenarschlöcher mit volxerziehungshintergrund fällen ihre urteile darüber, was eltern mit mehr geld anfangen:

In einer Befragung vom Diakonischen Werk in Braunschweig sagten die Eltern etwa, sie würden erst ganz zuletzt bei den Ausgaben für die Kinder sparen, wenn das Geld knapp wird. Sozialarbeiterinnen und Spzialarbeiter [sic!] waren hingegen eher der Meinung, dass dieselben Eltern zuletzt an Kaffee, Alkohol und Zigaretten sparen würden

[Archivversjon]

Klar, wenn man aus ideologischen gründen glaubt, dass die kinder möglichst schnell und umfassend enteltert und in staatliche oder kwasistaatliche instituzjonen verklappt werden müssen, dann betrachtet man eltern auch als feinde der kinder. Das menschenbild dieser dummstudierten arschlöcher und arschlöchinnen ist nun einmal sehr unerfreulich.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich mal die berichterstattung durch professjonelle reklameplatzvermarkter (so genannte jornalisten) bei lokalen temen näher angeschaut und eine feststellung gemacht, nach der die welt nicht mehr die gleiche ist:

Einer Studie zufolge berichten viele Lokalzeitungen zu unkritisch und scheuen sich vor Kommentierungen

Niemand, nein, wirklich niemand hätte damit rechnen können, dass lokalfischblätter nicht daran interessiert sind, ihre lokalen reklameplatzmieter zu verärgern. Und dementsprechend klingt der scheiß dann auch meist: wie abgeschriebene PResseerklärungen, wie wiederholung der reklame im redakzjonellen teil.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Talkscheiß

Beim fischblatt „die zeit“ haben sie sich mal den alltäglichen talkscheiß im BRD-parteienstaatsfernsehen angeschaut und ein paar worte drüber geschrieben:

Immerhin wird so hübsch das Problem der Form von – kann man das eigentlich noch sagen? – Journalismus illustriert, wie solche Talkshows ihn vorstellen. Es geht einer Sendung wie Dunja Hayali fast nie um inhaltliche Auseinandersetzung, um Erkenntnisinteresse, um den Versuch, etwas zu verstehen und zu durchdenken, sondern immer nur ums Abhaken von vorher festgelegten Plotpoints, die das Ganze scheinbar fesch aufbereiten

Nur prof. dr. Offensichtlich war darüber überrascht. 😀

Und, werte scheißjornalisten bei der zeit: so läuft das mit jedem dieser angeblichen gespräche im zwangsgebührenfinanzierten fern-sähen. Seit jahren. Aber da war es für euch wohl nicht so wichtig…

Wenn jornalisten schreiben…

Wenn jornalisten über temen schreiben, von denen sie nix verstehen und dabei auch noch den text auf die contentindustriell gewünschte füllmassengröße runterkürzen — wie etwa in diesem wetterartikel im fischblatt zeit [archivversjon] — tritt beim lesen nicht klarheit ein, sondern verwirrung und verdummung.

Der Zeitraum von April bis August könnte zwar die heißeste und trockenste Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen sein, teilte der DWD mit […]

Aha, es war in den letzten rd. anderthalb jahrhunderten noch nie heißer als im durchschnitt des jahres 2018, außer…

[…] Allerdings werde die Durchschnittstemperatur von 2003 aller Voraussicht nach nicht übertroffen

…man betrachtet durchschnittswerte. 😀

Es gibt eigentlich nur eine erklärung dafür, wie ein kwalitätsjornalist zwei einander schrill widersprechende sätze direkt hintereinanderschreiben kann: er hat überhaupt keine ahnung von matematik, nicht einmal auf dem niewoh eines hauptschulabgängers.

Na, hauptsache der scheißjornalist kennt sich mit den ganzen anderen sachen aus, über die er so schreibt. :mrgreen:

Demoskopie des tages

Na, wie kommt die AFD-nachahmerkampanje der CSU bei den stimmberechtigten in bayern an? Nicht so gut:

Zugleich sehen die Menschen in Bayern die CSU als das größte Problem in ihrem Land, auch das ist ein Ergebnis der Umfrage. 39 Prozent der Teilnehmer antworteten auf die Frage „Was sind die größten Probleme in Bayern?“ mit „CSU“. Die bayerische Regierungspartei liegt damit auf dem ersten Platz, vor „Flüchtlingen“ (30 Prozent) und „Lage am Wohnungsmarkt“ (24 Prozent). Die Frage wurde offen gestellt, es waren keine Antwortmöglichkeiten vorgegeben

Bwahahahaha!

Ein mögliches wahlplakat für eine BRD-weit antretende CSU habe ich ja schon fertig. :mrgreen:

Fluchhafen des tages

Der berliner fluchhafen soll ja angeblich 2020 eröffnet werden, aber das sieht doch nicht so gut aus:

Verkabelung am BER elf Monate hinter Zeitplan […] 1.415 Mängel, davon 863 „wesentliche Mängel“

Aber achtung, kwelle der kwalitätsjornalistischen meldung ist eine meldung des lügenblattes „bildzeitung“, das in seinem hirnfickenden jornalismus aus leeren flaschen auch schon einmal „leere molotovcocktails“ macht.

Demnächst: kurdische flüchtlinge in der BRD…

Syrien:
Mehr als 150.000 Kurden fliehen aus Afrin

Wäre ja schade, wenn die panzer und sonstigen waffen, mit denen Sigmar Gabriel den in der türkei inhaftierten jornalisten Deniz Yücel eingetauscht hat, nicht in einem völkerrechtswidrigen angriffskrieg für massenhaft flüchtlinge sorgen würden, die dann wiederum in der BRD landen. Und nein, die kriegsmordwaffenindustrie kommt nicht für die kosten der massenhaften flucht auf…

Denn dass der von der türkei betriebene, völkerrechtswidrige angriffskrieg noch ausgeweitet wird, wohl auch auf die kurdischen gebiete im irak, ist eine sichere wette.

Kennt ihr den schon?

Amazons Sprachassistentin gibt jetzt Widerworte und bezeichnet sich als Feministin

Eine bessere realsatire auf den mechanisch auf gewisse kondizjonierte reize reagierenden trollfeminismus der jetztzeit ist kaum noch denkbar. Völlig erwartungsgemäß ist der scheißjornalismus davon begeistert. :mrgreen:

Gruß auch an Erich Mielke!

Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis ein entnervtes »shut up, bitch!« zum kompjuter zu einer strafanzeige wegen frauenverachtendem häjhtspietsch führt…

Linksautonomer randaletuhrist des tages

Ein Polizist aus München war offenbar an den gewaltsamen Protesten rund um den G20-Gipfel in Hamburg vom Juli beteiligt […] Einem Bericht der Welt zufolge soll der Mann am Vorabend des Gipfels mit Bierdosen auf Beamte gezielt haben

Schon kacke, wenn mal wieder so richtig randale läuft, aber man hat gerade keinen dienst und kann unter dem schutz seiner uniform und seines hoheitszeichens mit dem knüppel zulangen, nicht?!