Internetzzensur des tages

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Kennt ihr noch diesen schönklingenden satz aus dem grunzgesetz für die bummsrepublik deutschland (hervorhebung von mir):

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten

Dieses grundrecht ist jetzt abgeschafft. Nur für den fall, dass diese abschaffung auch im grunzgesetz „nachgetragen“ wird, hier eine dauerhafte archivversjon des heute angeblich „unmittelbar geltenden rechtes“.

Auch weiterhin viel spaß dabei, von menschenrechtsfeinden regiert zu werden!

„Pirate bay“ des tages

Die zurzeit in etlichen europäischen staaten zensierte webseit „the pirate bay“ ist selbstverständlich auch als TOR hidden service verfügbar.

Wer mir das nicht glaubt und sich gerade darüber wundert, dass der brauser beim klick auf den link nur eine fehlermeldung anzeigt, probiere einfach diesen brauser aus, und schon regnet es schokotschipps vom himmel. Willkommen im „darknet“! War doch gar nicht so schwierig… 😉

„Geistiges eigentum“ des tages

Filesharing-Plattformen wie The Pirate Bay verstoßen gegen das Urheberrecht. Das hat nun der Europäische Gerichtshof entschieden

Übrigens: lt. EuGH ist damit ein link oder eine unzensierte (also gegenüber den inhalten neutrale) suchmaschine eine „öffentliche wiedergabe“ urheberrechtlich geschützten materjales. (Auf „the pirate bay“ werden keine torrent-dateien vorgehalten, sondern magnet-links ausgeliefert, ganz ähnlich, wie eine suchmaschine im ergebnis links ausliefert.) Und noch besser: es ist in der europäischen unjon damit für rechtens erklärt worden, eine unzensierte (also gegenüber den inhalten neutrale) suchmaschine mit dieser begründung zu zensieren, statt die straftat zu verfolgen. Es handelt sich also um eine weitere formale legalisierung der immer weiter ausgeweiteten internetzzensur, die in folgenden urteilen gewiss noch bis an den äußersten rand der ausdehnbarkeit auf andere sachverhalte ausgedehnt werden wird.

Das einzig erfreuliche an diesem urteil ist, dass die werten rechteverwerter (das sind die leichenfledderer an immaterjalgüterrechten) nur noch wenige jahre von der entdeckung entfernt sind, dass ein solcher juristischer sieg mit keinerlei steigerung der umsätze und des profits verbunden sind. Angesichts der tatsache, dass mit scheißfilmen und scheißmusik trotz des internetzes immer noch obszöne umsätze gemacht werden, hält sich mein mitleid in sehr bescheidenen grenzen…

Ich wünsche allen menschen in der BRD auch weiterhin viel spaß dabei, die „urheberabgabe“ beim kauf von druckern, festplatten, händis, datenzäpfchen, DVD-rohlingen und dergleichen zu bezahlen, obwohl die damit „abgegoltene“ tätigkeit illegal ist. Papier ist übrigens noch abgabenfrei, ebenso schreibgeräte — mal schauen, wie lange noch.

BRD-internetzzensurgesetz (nach Heiko Maas) des tages

Steinhöfels Informationsstand nach wird diese Woche ein weiteres Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes fertig, in dem die Vereinbarkeit des NetzDG mit dem deutschen Grundgesetz geprüft wird. „Dem Vernehmen nach“, so der Rechtsanwalt dazu, „sind die Juristen über die fachliche Qualität des Gesetzes fassungslos und die Verfassungsrechtler des Wissenschaftliches Dienstes haben schwerste Bedenken.“

Das wird der aus praktizierenden gegnern der menschenrechte und des grundgesetzes für die BRD bestehenden scheiß-CDU-SPD-CSU-regierung aber scheißegal sein, wenn sie die zumutung schnell durchpeitschen und das gesetz vielleicht (aber nur, wenn man glück hat) in fünf bis sieben jahren von der karlshure für ungültig erklärt wird. Und nachdem „klar erkennbar illegale inhalte“ dann ebenfalls zensiert werden müssen, kann man (nach ein paar milden gaben der scheißpresseverleger) adblocker und vergleichbare brausersicherheitssoftwäjhr gesetzlich verbieten und die zensur der addon-verzeichnisse der großen webbrauser erzwingen. So langsam wird es zeit, zum schwierig zensierbaren USENET zurückzukehren, wenn man noch frei kommunizieren will…

Na endlich!

Na, endlich wird der ganze scheiß-häjhtspietsch aus dem EU-parlament mal wegzensiert! Das wurde aber auch mal zeit!

Oh, die ganzen menschen- und intelligenzhassenden lügen schlechter p’litschauspieler in einem entmachteten teaterparlament ohne inizjativrechte laufen weiter, so lange sie nur nicht rassistisch sind oder das gegenteil feministischer welterklärmodelle postulieren? Schade.

Denn die stoßrichtung ist eine ganz andere:

Was würde passieren, wenn Abgeordnete mit einem Banner hereinkommen, auf dem steht, alle Muslime sollen ausgewiesen werden?

Ich würde ja sagen, das nennt man demonstrazjonsfreiheit. Und dass „extremisten das parlament als bühne missbrauchen“, und zwar unter heftigem beifall ganzer bürgerlicher frakzjonen, habe ich bis jetzt bei jeder debatte um jedes „sicherheits“-gesetz mit noch mehr überwachung, geheimdiensten und internetzzensur erlebt.

Gruß auch an den offenen grundgesetz- und menschenrechtsfeind Hans-Peter Uhl (CSU), an alle seine brüder im geiste und an die scheißparteien, in denen so ein menschenrechtsverachtendes riesenarschloch groß werden konnte. (siehe hier, hier, hier oder auch in bester rabulistik hier, hier und hier)

Stell dir mal vor…

Stell dir mal vor, du bist gar nicht beim scheiß-fratzenbuch, sondern machst ein blog. Und auch da wirst du irgendwann mit den zensurforderungen des fratzenbuches konfrontiert. Da wird aber bei manch einem die schere im kopfe waxen.

So, leute: wenn jemand von euch so doof ist, beim fratzenbuch rumzulungern und irgendwelche texte von hier dort zweitverwertet, obwohl die alle kriterjen für zensurfähigkeit nach Heiko Maas erfüllen und überdem keine duden-rechtschreibung haben, dann lasst mich mit den folgen eurer doofheit in ruhe! Nein, ich werde hier nicht ein kwäntchen stil ändern, damit etwas fratzenbuch-kompatibel wird, denn der stil hier, der ist mein vorsatz. (Natürlich kann ich auch anders, und ich mache auch anders.) Bleibt beim fratzenbuch, und bleibt beim fratzenbuch unter euch! Ihr könnt dort ja mit scheißjornalisten, PR-arschlöchern, neupuritanischen leifsteil-linken, vollidjoten und nach scheiße stinkenden lügenp’litikern irgendwelche belanglosigkeiten austauschen, die keinen blockwart der kryptokratischen fratzenbuch-webschrifttumskammer stören. Am besten, ihr koppelt euch alle vom rest des internetzes ab und lebt in eurer schönen, sauberen fratzenbuch-welt. Ich wünsche euch viel spaß mit eurer totalverdatung und eurer STASI-akte zum selberschreiben! Sterbt schön!

Und ihr ganzen idjoten, die ihr eure „sichtbarkeit“ mit dem fratzenbuch vergrößern wolltet, könnt euch jetzt schön darin üben, so zu schreiben, dass ihr weiter eure „sichtbarkeit“ im fratzenbuch vergrößert. Ihr seid ganz große! Und nein, das wird nicht besser, das wird alles noch schlimmer… wenn euch doch nur vorher jemand gewarnt hätte! Ach, ist euch egal, ihr macht das mit dem web eh nur wegen des geldes. Ja, das merkt man!

Heiko Maas des tages

In einer ganzseitigen Verteidigung seines Internet-Zensurgesetzes in der Zeit geht Heiko Maas mit keinem Wort auf den wichtigsten Punkt seiner Kritiker ein: dass letztlich nur Richter entscheiden können, was rechtswidrig ist. Durchgängig tut er so, als sei die Rechtswidrigkeit eines Inhalts dadurch bewiesen, dass jemand sich darüber beschwert

Auch weiterhin viel spaß mit der zensursula 2.0 aus der scheiß-SPD!

Ich kann unzensiertes Internet einfach nicht ertragen. Deshalb mag ich Heiko Maas. SPD. Mit Schulz-Effekt. Außen rot. Innen tot.

Übrigens: bei Tichys einblick kann man noch etwas sehr gruseliges über die weiteren internetzzensurpläne der scheiß-SPD lesen.

Der SPD-Abgeordnete Lars Klingbeil plädierte in einem Vortrag dafür, dass zukünftig Angebote von ARD und ZDF in den Netzen bevorzugt behandelt werden sollen.
Wesentlicher Teil der SPD-Digital-Forderung ist im Leitantrag zum Wahlprogramm eine „Must-be-Found“-Regelung, die sicherstellen soll, dass faktisch regierungsnahe Medien bei Facebook und Twitter als erste sichtbar werden sollen

Das ist ja auch bitter, wenn die menschen mal was anderes als überall die gleiche regierungspropaganda sehen!

Prof. dr. Offensichtlich

Der forsche prof. dr. Offensichtlich hat sich in seinem forschem forscherdrang einen nebendschobb als „investigativer“ jornalist geholt und unter dem pseudonym Georg Mascolo eine unfassbare und bislang völlig unbeobachtete tatsache enthüllt:

Im Netz nutzten Redaktionen teils nicht mal „einfachste Überprüfungsmechanismen“, bevor sie Falschmeldungen verbreiteten

Die welt wird nach dieser erschütternden und unerwarteten erkenntnis nicht mehr die gleiche sein! Und außerdem: deshalb muss man fratzenbuch und zwitscherchen zensieren, statt die nach scheiße stinkende scheißpresse in ihrem drang nach clickbait-reklamevermarktung zur verantwortung zu ziehen! Was habt ihr denn gedacht, ihr dummerchen?!

EU-beitrittskandidat des tages

In der Türkei ist die Website von Wikipedia nicht mehr erreichbar. Die Regierung wirft den Betreibern Terrorpropaganda vor

Na ja, passt ja, dass die BRD solche staaten in die EU holen will, denn die BRD-regierung würde ja selbst gern nach herzenslust durchzensieren und versucht dieses anliegen bei jeder möglichen und unmöglichen gelegenheit voranzutreiben.

Stellt euch mal vor…

Stellt euch mal vor, euer unrechtsminister macht euch ein gesetz gegen fäjhknjuhs, kann aber auf nachfrage keinen einzigen fall von fäjhknjuhs angeben, für den das gesetz angeblich gemacht wurde.

Würdet ihr da nicht auch denken, dass internetzzensur die wesentliche triebfeder solcher gesetze ist.

Die SPD mit Schulz-effekt ist, als ob man zyankali mit marakuja-aroma mischte, um es genießbarer zu machen.

Wisst ihr noch, freunde der zensur…

Wisst ihr noch, ihr dummen freunde der privatwirtschaftlichen internetzzensur, wie sehr ihr euch darüber gefreut habt, als ihr guhgell ganz viel druck gemacht habt, so dass guhgell keine werbung mehr bei rechtsradikalen (und bei denen, die ihr „rechtsradikal“ nennt) machte? Hach, was habt ihr euch gefreut! Was für ein Sieg! Endlich war das internetz wieder Heil! Und dann kommt auf einmal so etwas [archivierte versjon]:

Seit knapp einer Woche sind wir in der taz irritiert: Wenn wir das richtig verstehen, will Google, dass wir auf taz.de den Inhalt eines Textes ändern – und droht ansonsten damit, uns die Werbung zu entziehen […]

taz.de will kritischen Journalismus bieten und diesen mit dem Geld finanzieren, das der Verlag unter anderem durch Werbung erzielt, etwa durch Werbebanner auf taz.de. Deswegen will die taz, einerseits, die Anzeigebanner, die auf taz.de teils über den Google-Service „AdSense“ eingespielt werden, gerne behalten. Andererseits will die taz aber nicht ihre Texte (auf Internetsprache: Content) ändern, weil sich das Anzeigenkunden so wünschen

Das maß meiner spontanen heiterkeit ist kaum noch zu beschreiben.

Tja, so ist das, wenn man auf einmal feststellt, dass der schwanz nicht mit dem hunde wedelt, und wenn die geister, die ihr gerufen habt, damit anfangen, in eurem wahnzimmer pogo zu tanzen. Wenn die welt, die ihr alle mit euren lautstark eingeforderten sonderrechten für beleidigte leberwürsten schafft, nicht so trist, wortlos, angsterfüllt, durchzensiert, überwacht und dystopisch wäre, könnte ich sogar über euer scheißkarma lachen.

Scheißjornalist, such dir halt ein seriöses geschäftsmodell, dann brauchst du deinen „content“ auch nicht mehr mit leserverachtender und regelmäßig für den transport von schadsoftwäjhr benutzter reklame zu vergällen. Oder verkauft sich dein content etwa nicht so gut, weil er eh nur der köder ist, der den haken der werber schmackhaft machen soll? Und deshalb musst du zur gleichen monetarisierungsmetode greifen wie jede warez- und pr0n-webseit? Fürwahr, scheißjornalist und scheißpresseverleger, dann bist du endlich dort gelandet, wo du von deinem karakter und deiner etik her auch hingehörst.

Vielleicht schaffst du es sogar noch, scheißjornalist, deine reklame selbst zu hosten, statt deine leser an äußerst fragwürdige datensammler, träcker und überwacher zu verkaufen. Bis jetzt war es dir ja egal, es ging ja nur um deine leser (und um ihre kompjutersicherheit), aber das könnte sich nun einmal ändern, wenn es um dein geld geht. Arschloch!

BRD, juhtjuhbb, internetzzensur, wisst schon…

Hier der hinweis des tages (link für auf einen diaspora-pod, javascript erforderlich):

YouTube sperrt nun anscheinend mehr als vorher

Eben bin ich durch einen Zufall darauf aufmerksam geworden das YouTube inzwischen mehr als vorher sperrt. Und zwar nicht unbedingt bei Musik sondern generell. So habe ich auf YouTube drei Uploads der letzten Ausgabe der Sendung ‚Die Anstalt‘ vom 04.04.2017 gefunden und alle waren für Zugriffe aus Deutschland gesperrt. Aber sobald man einen Proxy oder VPN nutzt und somit für YouTube scheinbar aus dem Ausland kommt, geht es wunderbar.

Schöne neue Medienwelt.

Auch nach juhtjuhbbs einigigung mit der löscho-GEMA gilt: juhtjuhbb (und generell das internetz) mit einem proxysörver aus dem ausland zu benutzen, ist in der gegenwärtigen BRDDR das neue westfernsehen.

BRD-internetzzensur des tages

Das läuft auf die staatliche Einsetzung privater Meinungspolizei hinaus

Stephan Holthoff-Pförtner, obermotz des verbandes deutscher zeitschriftenverleger

Hej, scheißverleger, erst lasst ihr eure jornalisten so erschröcklich über häjhtspietsch schreiben, bis alle uninformierten und von euch uniformierten menschen glauben, es handele sich um ein echtes problem in der BRD, und dann jammert ihr, wenn irgendwelche rummsenden kompetenzgranaten mit ministerjumshintergrund im wahljahr euer verlogenes scheißgeschreibe (das sie in ihrer filterblase mit der wirklichkeit verwexeln) auswerten und bullschitt-gesetze vorantreiben, damit sie sich hinstellen können und so tun können, als ob sie etwas täten. Und dann seid ihr entsetzt, weil es auch euer eigenes geschäftsmodell mit irgendwelchen ausgedachten scheißgeschichten über adel, stars und nanoprominente gefährdet. Geht bitte einfach krepieren!

Stirb, presseverleger, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Juhtjuhbb-zensur des tages

Wisst ihr, wie die „häjhtspietsch-texte“ aussehen, die jetzt von juhtjuhbb weggelöscht werden, wie es die schwarzrotbraune BRDDR-regierung einfordert? Die sehen so aus:

Sie wollen wieder schießen dürfen Sie wollen wieder Zäune ziehen
Denn seine Heimat muss man schützen Sie laden schon ihr Magazin
Sie wollen wieder schreien dürfen Die Jugend neu zum Hass erziehen
Sie wollen wieder Fackeln tragen In den Straßen von Hamburg und Berlin

Das ist das gelobte Land Wo Milch und Honig fließt
Aber nur so lang, aber nur so lang man jeden Eindringling erschießt
Die Menschen an den Grenzen sind die Geister, die wir riefen
Und das weiß doch jedes Kind Geister kann man nicht erschießen

Sie wollen wieder sagen dürfen daß deutsch sein eine Tugend ist
Doch niemand wird je fragen dürfen wer die deutschen Kugeln frisst
Sie wollen wieder sagen dürfen wenn man nach der Lösung fragt
In diesem Fall ist es ganz einfach wir brauchen Blei und Stacheldraht

Gruß auch an Heiko Maas, den BRD-justizminister und förderer der p’litischen zensur im internetz!

Viel spaß noch in der BRDDR!

Guhgell des tages

Bei der guhgell-suchmaschine wird demnächst zens… ähm… werden demnächst irgendwelche aus der technokratischen anonymität heraus handelnde „kwalitätsprüfer“ den nutzer vor allzu aufregenden suchergebnissen schützen. Sucht euch schon einmal eine andere suchmaschine, wenn ihr unzensierte ergebnisse haben wollt!

(Natürlich nehmen die als beispiel die holocaustleugnung. Und wenn das niemanden überzeugt, werden es wieder kinderpornos. Aber treffen wird es alles mögliche. Zum beispiel kritik an der brüsseler korruptokratie, an monsanto, an religjonsgemeinschaften oder an türkische präsidenten. Oder auch mal inhalte, die das missfallen des BRD-justizministers erregen, aber nicht so illegal sind, dass man dagegen vorgehen könnte. Eine zensurinfrastruktur ist zum zensieren da, und sie wird benutzt werden. Und die scheißjornalisten und scheißpresseverleger werden die ersten bejubler der zensur sein, besoffen von pressefreiheit.)