Feminismus des tages

Na, glaubt hier noch jemand, dass sich der feminismus für die „befreiung der frau“ einsetze. Um diesen glauben ein bisschen zu erschüttern, hier ein erschütterndes zitat vom ende der straße jahrzehntelanger frauenförderung ohne ergebnis¹:

Wir müssen die Frauen zwingen, Führungspositionen zu nehmen

Ich wünsche euch frauen auch weiterhin viel spaß beim gezwungenwerden zu dem, was andere frauen euch als freiheit und teilhabe definieren! An euch ist die möglichkeit zur Freiheit verschwendet. Die „frauschaft“ der feminist_innen ist keinen deut besser als die herrschaft, sondern nur ihr spiegelbild und damit genau so unterdrückerisch, Freiheits-verachtend und widerwärtig wie das zum schein bekämpfte urbild.

¹Frauenförderung ohne ergebnis? hier nur ein beispiel, direkt und umschweiflos so benannt. Und dafür wird einer ganzen generazjon von kindern die kindheit durch totalitäre ganztagsverschulung geraubt! Widerlich!

Hadmut Danisch des tages

Verlust der Artikulationsfähigkeit […] Eines ist, dass viele […] in ihrer Kommunikation dazu neigen, nicht inhaltlich-semantisch zu sprechen, sondern sich emotional zu synchronisieren

Ich wollte, es wäre auf frauen beschränkt! Männer brauchen für diese unterordnung ihres verstandes unter einem überpersonalen prozess nur ein bier und ein bisschen brüllball, viele können sogar das bier weglassen… 😦

Kriegspropaganda des tages

Hervorhebung von mir:

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel warnte die USA davor, die Syrien-Frage vollkommen dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterzuordnen und forderte, Assad für seine Verbrechen zu bestrafen

Nun, wenn ichs mir recht überlege, sind da in afrika noch eine ganze menge weiterer verbrecher, die mal „für ihre verbrechen bestraft“ werden könnten… zu schade, dass sie kein öl haben.

Dauerhaftes archiv des n-tv-artikels, damit er als beweismittel zur verfügung steht, falls die BRD-verfassungsfeinde und -kriegsvorbereiter wider erwarten doch mal vor einem gericht stehen sollten.

BRD-internetzzensur des tages

Das läuft auf die staatliche Einsetzung privater Meinungspolizei hinaus

Stephan Holthoff-Pförtner, obermotz des verbandes deutscher zeitschriftenverleger

Hej, scheißverleger, erst lasst ihr eure jornalisten so erschröcklich über häjhtspietsch schreiben, bis alle uninformierten und von euch uniformierten menschen glauben, es handele sich um ein echtes problem in der BRD, und dann jammert ihr, wenn irgendwelche rummsenden kompetenzgranaten mit ministerjumshintergrund im wahljahr euer verlogenes scheißgeschreibe (das sie in ihrer filterblase mit der wirklichkeit verwexeln) auswerten und bullschitt-gesetze vorantreiben, damit sie sich hinstellen können und so tun können, als ob sie etwas täten. Und dann seid ihr entsetzt, weil es auch euer eigenes geschäftsmodell mit irgendwelchen ausgedachten scheißgeschichten über adel, stars und nanoprominente gefährdet. Geht bitte einfach krepieren!

Stirb, presseverleger, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Kurz verlinkt

Es geht schon um ein verzweifeltes Rückzugsgefecht der klassischen Massenmedien, die erfahren müssen, dass immer mehr Menschen an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln. Hinzu kommt, dass sich viele Journalisten als Oberlehrer der Nation missverstehen – und das lassen sich viele Menschen nicht mehr bieten. Die Objektivität der Medien steht also nicht nur „erkenntnistheoretisch“ zu Debatte. Man hat als Leser oder Zuschauer immer häufiger den schlechten Geschmack der Manipulation auf der Zunge

Aufmerksame leser hatten diesen „geschmack“ schon vor zwanzig jahren auf der zunge, und wer auf keinen fall stumpf und kalt werden wollte, hat sich in diesen ganzen jahrzehnten voller lüge und ständiger psychischer schubserei durch angestellte von irgendwelchen verlagsmilljardären und staatsfernsehsendern immer noch nicht daran gewöhnt.

Der jornalist ist dein feind.

So läuft das in der BRD

Es ist eine Botschaft an alle, die da lautet, dass jeder, der ein falsches Wort erhebt, den Ruin riskiert

Für menschen, die schon ein bisschen länger in der BRD eine webseit betreiben, ist das eine seit langen wohlbekannte tatsache. Irgendeine rechtsverdrehung in kombinazjon mit asozjaler menschlicher niedertracht hat sich da immer gefunden, um menschen durch ansetzen existenzjeller angst mundtot zu machen. Neben den drexjuristen haben vor allem scheißjornalisten mit ihrer lobbyarbeit alles dafür getan, dass dieser zustand in den letzten anderthalb jahrzehnten immer schlimmer wurde.

Wohl dem, der nicht in der BRD leben muss, und wohl dem, der in der BRD lebt und keine andere mitteilung als das abnicken vorgefertigter „meinungen“ kennt. Ohne gehirn und eigene persönlichkeit kann man richtig gut in der BRD leben und es sogar zu etwas bringen…|

Das ist nicht der postilljon

Ein Leser weist mich gerade darauf hin, dass ich da mit den Männer- und Frauenhandy was falsch verstanden habe. Rechteckig müssten die beide sein. Männer bräuchten für Jacket-Taschen aber Handys im bekannten Hochformat, die höher als breit sind, während man für Frauenhandtaschen Handys im Querformat braucht, die also breiter als hoch sind. Die Bundesregierung habe deshalb einen Frauenfördertopf und 7 Sonderprofessuren aufgesetzt, um von den Männer-orientierten Handys im Hochformat wegzukommen und für Frauen Handys im Querformat zu entwickeln. Die ersten Promotionsstipendien seien bereits vergeben worden

Wenn so ein rechteck doch nur drehbar wäre und so ein wischofon doch nur einen lagesensor hätte! :mrgreen:

Wisschenschaft des tages

In den USA wird derzeit sehr viel über soziale Medien und die Auswirkungen von Fake News auf die Politik diskutiert. Soziale Medien sind ein Vehikel, mit dem Falschmeldungen transportiert werden. Ich denke aber, dass wir soziale Medien und die Frage, welche Auswirkungen sie auf Gesellschaft haben, noch immer nicht wirklich verstehen. Die Wissenschaft hinkt hinterher

Werter herr Rahwan,

wenn sie wirklich probleme damit haben, S/M wissenschaftlich zu verstehen, möchte ich ihnen gern einen kleinen tipp geben, der ihnen vielleicht dabei hilft. Es soll ja manchmal in der wissenschaft hilfreich sein, die erscheinungen der realität so zu lassen, wie sie sind und sie so genau wie möglich zu beschreiben, um sich dann einen reim darauf zu machen.

Schauen sie sich zum beispiel mal die benutzerschnittstelle vom zwitscherchen an. Da rollen allerhand kürzsttexte aus von jedem teilnehmer selbstgewählten kwellen vorbei, und unter jedem kürzsttext ist ein kleines graues herzchen, das rot wird, wenn man draufklickt und auf diese weise seine zustimmung bekundet. Dieser mechanismus ist so einfach, dass vermutlich auch gut dressierte meerschweinchen damit klarkommen, ohne sich intellektuell überfordert zu fühlen. Widerspruch ist indessen viel aufwändiger, denn er erfordert die sprachliche formulierung eines gegenstandpunktes oder zumindest einwandes, was mit gedanklicher tätigkeit und bis zu einhundertvierzig tastendrücken verbunden ist, und zwar, während in mechanischer eile die fiepser durch das fenster rollen und an der geringen aufmerksamsfähigkeit des S/M-datenviehs zerren.

Neben dem herzchen sieht man eine zahl, wie viele andere leute auf das herzchen geklickt haben, und diese zahl sieht auch der mensch, der den kürzsttext verfasst hat. Diese zahl ist ein maßstab für die zustimmung durch jene, die sich die kürzsttexte freiwillig in ihr virtuelles leben geholt haben. Nebenan beim fratzenbuch gibt es däumchen statt der herzchen, aber das grundsätzliche rauschmittel für die verhungerte psyche ist das gleiche.

Psychologisch führt eine große angezeigte zahl zu der illusjon, dass man auf einer großen welle der anerkennung, zustimmung und wahrheit durch einen ozean der bedeutungslosigkeit gleitet. In wirklichkeit plantschen die zwitscherchen-nutzer im regelfall mit gleichgesinnten in einem klärbecken.

Alle S/M-erscheinungen — von spämm über populistische vorgehensweisen bis hin zu dort üblichen propagandaformen — erklären sich aus diesem einfachen mechanismus zwanglos und einleuchtend von selbst.

In der hoffnung, ihnen, herr Rahwan, bei ihrer schwierigen wisschenschaftlichen arbeit geholfen zu haben verbleibe ich als ihr

Elias
S/M-experte

GNU-facepalm des tages

Dieses zitat mit einer anleitung, wie man die GNU-shell „bash“ kompiliert, dürfte für die meisten menschen eher uninteressant sein. Die, für die es interessant ist, werden vermutlich ein ähnliches gesicht ziehen wie ich…

Prepare Bash for compilation:

./configure --prefix=/tools --without-bash-malloc

The meaning of the configure options:

--without-bash-malloc
This option turns off the use of Bash’s memory allocation (malloc) function which is known to cause segmentation faults [sic!]. By turning this option off, Bash will use the malloc functions from Glibc which are more stable.

Ohne weitere worte. Eben gerade bei „linux from scratch“ gesehen.

Feminismus des tages

Achtung, sehr bitter!

Seitdem schreiben mir Menschen, die mich nicht kennen und nichts über mich wissen, und wünschen mir, dass ich vergewaltigt werde, weil sie Opfer schützen wollen. Wie kann das Schutz von Opfern sein?

Damit sind sie aber noch zurückhaltend. Viele führen aus, dass ich nicht nur vergewaltigt, sondern massenvergewaltigt werden solle. Und zwar von „ungewaschenen“ Geflüchteten

Kwalitätsjornalismus des tages

Man müsse doch nicht jedem Thema hinterherlaufen, dass irgendwelche Leute auf Facebook gerade vor sich hinposteten

Stimmt, werter unbekannter kwalitätsjornalist. Kampanjen zur einführung einer auf wunsch des werten herrn justizministers eingerichteten, privatwirtschaftlichen internetzzensur im rechts- und rechtefreien raum sind ja viel wichtiger, und die treibst du nur zu gern mit voran! An von milljardären für ihre tintenklexerei bezahlten löchern wie dir ist die pressefreiheit verschwendet.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, presseverleger, verrecke!

BRD-scheißpresse des tages

Ist vermutlich auch nur so ein verschwörungsteoretiker mit irgendwelchen fäjhknjuhs, der hier darüber spricht, dass jornalisten bei den presseverlagen nicht einfach schreiben dürfen, was sie wollen, sondern nur, was den milljardären gefällt:

Ich habe von Anfang an – damals war ich noch bei der Süddeutschen Zeitung – gegen die Agenda-Politik geschrieben. Im Politik-Ressort durfte ich das nicht, das ging nur im Feuilleton

Jakob Augstein

Auch weiterhin viel spaß mit der p’litischen bildung aus der scheißpresse!