Wort des tages zu bigdäjhta

Gerichtet an und gegen alle, die an die erlösung und endlose profite durch datensammlungen, simulierte neuronale netzwerke und datenanalysen glauben:

Das Zeitalter der Kausalität ist Vergangenheit, dank unbegrenzter Datenmengen wird Korrelation zu Kausalität. Der damit erzeugte Hype hat zu einer faszinierenden Kritiklosigkeit geführt […] ist die Digitalisierung zu einer Ideologie verkommen, die als Staatsraison realisiert werden muss. Die Frage nach Zielen und Sinn wird tunlichst vermieden

Wenn es nicht erst januar wäre, hätte ich ja „wort des jahres“ drübergeschrieben. 😉

Zitat des tages

ENDLICH!!!1!!elf!!elf!!!1! Der kampf gegen die kriminalität in berlin wird aufgenommen!

Wir durchbrechen den Mythos der Unangreifbarkeit krimineller Strukturen. Das fängt beim Parken in der zweiten Reihe an geht über lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Belastungen sowie Gewalt auf der Straße und endet bei der organisierten Kriminalität

Es ist Barbara Slowik, polizeipräsidentin von berlin, die hier den mytos der unangreifbarkeit krimineller strukturen an falschparkern festmacht. 🤦

Und jetzt alle mitsingen… [link geht zu juhtjuhbb]

Vince Ebert (WDR, unter anderem: wissen vor acht) bestätigt versehentlich: die rundfunkabgabe ist eine steuer…

Als »Wissen vor acht« Moderator bin ich gewissermaßen ja auch ein Repräentant des WDR. Ich möchte daher ein kurzes Statement zu dem Kinderlied-Skandal abgeben. -- Ich sage es ganz ehrlich: Auch ich habe mit dem Lied ein Problem, denn ich halte es für problematisch, Kinder für politische Statements zu benutzen. Alle, die derzeit meinen, das wäre doch eigentlich keine große Sache, sollen sich einfach mal vorstellen, man hätte mit Zehnjährigen ein Lied eingespielt, im dem per se Migranten in ein negatives Licht gerückt worden wären. Der Aufschrei wäre - völlig zu Recht - noch viel größer. -- Der Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien lautet, möglichst neutral und wahrheitsgemäß zu berichten. In meiner »Wissen vor Acht« Sendung versuchen wir daher immer, wissenschaftliche Zusammenhänge möglichst ohne eine Bewertung oder eine persönliche Einordnung zu präsentieren. Denn ich bin der Überzeugung, dass der Zuschauer ein Recht darauf hat, sich seine eigene Meinung zu bilden. Das sollte im übrigen für alle Themen gelten. -- Neutralität ist schwer, ich weiß. Erst recht, wenn man über Themen berichtet, von denen persönlich eine sehr starke eigene Meinung hat. [!!! Hervorhebung von mir !!!] Aber wir Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden nun mal von allen Steuerzahlern finanziert. [!!! Hervorhebung von mir !!!] Deswegen müssen wir - so gut es geht - unabhängig berichten und informieren. Das sind wir den Bürgern schuldig. Wir stehen daher in der Pflicht, uns permanent selbstkritisch zu überprüfen und uns ggf. zu korrigieren.

Einmal ganz davon abgesehen, dass ihm das mit der steuer so rausgerutscht ist und damit einen eindruck vom unterschwelligen denken von mitarbeitern des BRD-parteienstaatsfunks vermittelt, handelt es sich bei dieser öffentlichen mitteilung von Vince Ebert um die bislang nachvollziehbarste, reflektierteste und erfreulichste stellungnahme eines dieser hochbesoldeten WDR-rundfunkbeamten. Und ich lobe diese leute doch so ungern. 😉

Ob der jetzt wohl auch „nazi“ ist? Weil er die rundfunkabgabe wie ein „nazi“ als eine „steuer“ bezeichnet und den propagandistischen missbrauch niedlicher kinder, die von erwaxenen geschriebene p’littexte runtersingen, wie ein „nazi“ als „problem“ betrachtet? Ich meine ja nur… so tief und lichtverdunkelnd schwarmhaft, wie die nazivorwürfe gerade fliegen…

P’ltischer kindesmissbrauch des tages

Dieser gesungene Kinderkreuzzug wurde von Erwachsenen geschrieben, inszeniert und produziert. Erwachsene Menschen haben Kinder benutzt, um eine politische Botschaft zu produzieren, die von staatlich eingetriebenen Beiträgen finanziert wurde

Vorsicht, das dort eingebettete video ist mit kotzwarnung.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der wohnkwasisteuer für den betrieb des BRD-parteienstaatsfernsehens!

Zitat des tages

Der Vorteil von Deutschlands internetmäßigem Dauertrauerspiel ist, dass ich leider das Notebook nicht mit dem Firmennetz verbinden und somit nicht arbeiten kann, was aber nur ein kurzer Sieg ist, denn den ganzen liegengebliebenen Scheiß darf ich später im Hotelzimmer nachbereiten anstatt sofort nach dem Einchecken saufen gehen zu können. Danke, Merkel

Anton-syndrom

In der Medizin gibt es ein seltenes neurologisches Phänomen, das bekannt ist als das Anton-Syndrom: Die Betroffenen sind blind, sie merken das aber nicht. Sie sind auch nicht der Meinung, dass ihr Sehvermögen eingeschränkt wäre. Wenn man ihnen einen Gegenstand zeigt, beschreiben sie ihn sehr genau und ausführlich, allerdings vollkommen falsch. Wenn Journalistinnen und Journalisten über Fehler sprechen, die in ihren Redaktionen gemacht werden, erinnern ihre Einschätzungen manchmal an dieses Syndrom

Verschwörungspraxis und forsche meinungsforschung

Einige Jahre später, es muss 1985 gewesen sein, habe ich persönlich erlebt, dass der für den Wahlkampf verantwortliche Sozialdemokrat in Nordrhein-Westfalen in einem engen Kreis der Wahlkampfberater, einschließlich des Agenturchefs, zu Beginn der Sitzung erklärte, der Chef des für die NRW-SPD arbeitenden Umfrageinstituts habe gefragt, welches Ergebnis wir bei der nächsten unmittelbar anstehenden Umfrage haben wollten. Zur Auswahl stand eher eine gute, um den Mitzieheffekt auszulösen, oder eher eine für die SPD schlechte, um die potenziellen Wählerinnen und Wähler und vor allem die Sympathisanten an die Urne zu bekommen und zu veranlassen, noch richtig Wahlkampf zu machen

Wo kommt nur diese ganze ausländerfeindlichkeit her?

Die Studie zeigt: 2019 verweist jeder dritte Fernsehbeitrag und fast jeder zweite Zeitungsbeitrag über Gewaltkriminalität auf die Herkunft der Tatverdächtigen […] Die Herkunft wird aber vor allem dann genannt, wenn die Tatverdächtigen Ausländer sind. „Die Berichterstattung kehrt die Erkenntnisse der Polizei komplett um“, schreibt Hestermann. Ausländische Tatverdächtige werden in Fernsehberichten 19 Mal so häufig erwähnt, wie es ihrem statistischen Anteil entspricht. In Zeitungsberichten sind sie sogar 32-fach präsent. Die Verzerrung der statistischen Daten werde insbesondere am Beispiel sogenannter Messerdelikte deutlich. Laut einem Lagebild der saarländischen Polizei sind rund 70 Prozent solcher Delikte Deutschen anzulasten: Die häufigsten Vornamen der Tatverdächtigen sind Michael, Daniel und Andreas. „Im deutschen Fernsehen dagegen heißen die Messerstecher Sayed, Alaa oder Ahmad“

Scheißjornalisten sind, waren und bleiben diejenigen menschen, die erst alles mit benzin übergießen, um dann aufmerksamkeitsheischend und werbeplatzvermarktend ihre doppelmoralische empörung zu heucheln, wenn endlich mal einer zündelt. Oder klarer ausgedrückt: contentindustrielle scheißjornalisten sind feinde, arschlöcher, hirnficker, lügner und werbelügenplatzvermarkter, die man bei erster sich bietender gelegenheit zum astronautenberuf umschulen sollte, damit hienieden ein bisschen mehr frieden einkehrt. Bis dahin meidet man am besten jeden kontakt mit diesem geschmeiß. Aber nicht, ohne immer wieder seine verachtung auszudrücken, denn in der jornalistischen filterblase gibt es das perfekte selbstbedienungssystem für den narzissten am täterschreibtisch, das dringend der korrektur bedarf.

DB: deutsche bananenbahn

1936, sagt also Kleber, „kam man im Sommer von Berlin nach Dresden in 1 Stunde 42 Minuten. Der D-Zug damals, gezogen von einer Henschel-Lok BR 61, war 23 Minuten schneller als die heutigen Züge der Deutschen Bahn AG! Auch die Dampfloks der DDR waren auf der Strecke schneller!“ […] Wer jetzt von Hamburg nach Westerland auf Sylt möchte, sagt Kleber, „braucht 36 Minuten länger als 1972, wer von Köln nach Hamburg möchte, sitzt heute 37 Minuten länger im Zug als 1989.“ Der ICE von Aachen nach Brüssel wurde vor neun Jahren mit genau einer Stunde Fahrzeit beworben, heute ist er 74 Minuten unterwegs – falls mal einer fahrplanmäßig durchkommt. 1939, vor genau 80 Jahren also, kam man von Berlin nach Breslau in zweieinhalb Stunden. Und heute? Da braucht man Geduld, gute Bücher, Wein, irgendwas, man hat auf jeden Fall sehr viel Zeit für sich. Die Fahrt dauert doppelt so lang, im schnellsten Fall fünf Stunden 17 Minuten, häufig jedoch über sieben Stunden

Transsternchen und kwalitätspresse

Jetzt reicht es aber endgültig mit dem sprachesoterischen Quatsch. Wie soll ich meinen Eltern, die beide über 90 Jahre alt sind und den „Tagesspiegel“ abonniert haben, diese Sprache erklären? Ist trans jetzt ein Adjektiv? Und Sternchen in Wörtern? Da drehen sich doch alle deutschen Schriftsteller von Rang und Namen im Grabe um (ich kenne keine lebenden deutschen Schriftsteller, die mir etwas sagen können, was mich interessierte)

Genau so müsst ihr weitermachen bei der scheißpresse: einfach eure scheißtexte in irgendeiner kwatschfeministisch verblendeten kunstsprache aus irgendeiner sozjologenhölle verfassen! Das wird die pressekrise beenden! Das wirkt überhaupt nicht nach propaganda und leserbestupsung! Ganz bestimmt! Müsst ihr nur ganz feste dran glauben! 🧚

Schade, dass das pressesterben immer noch viel zu langsam geht!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Standortvorteil

Der sächsische DGB-Vorsitzende Markus Schlimbach erklärt die Schlusslichtposition Sachsens so: „Das ist staatlich gewollte Niedriglohnpolitik, die in Sachsen besonders lange betrieben wurde. Die haben hier ja jahrelang Unternehmen mit niedrigen Löhnen angelockt.“ Begonnen hat das unter dem Westler Kurt Biedenkopf (CDU), der von 1990 bis 2002 Ministerpräsident des Freistaates war. Auch seine Nachfolger hielten an der Billiglohnpolitik fest, die angeblich einen Standortvorteil darstelle. So formulierte die Sachsen-Union noch 2004 in ihrem Wahlprogramm als Ziel die „weitergehende Entfesselung des Arbeitsmarktes von starren Regulierungen“. Und befand: „Das bislang geltende System des Flächentarifabschlusses ist auf den Prüfstand zu stellen.“

Nur für den fall, dass sich jemand fragt, warum viele menschen in saxen die CSPDUFDPGRÜNETC unwählbar finden, dass es mich nicht wundert, wenn es da demnächst keine koalizjonsmöglichkeit ohne AFD oder linke mehr gibt. Es ist nicht nur ein ruck nach rechts, es ist auch eine flucht vor korrupten arschlöchern aus der p’litik, die sich gegenüber denen, die sie wählen sollen, wie feinde aufführen. Und nein, das ist nicht einfach so in zehn, zwanzig jahren wieder vergessen. Dort wurden lebensentwürfe von menschen kaputtgemacht, unwiderbringlich zerstört. Willkommen in der wirtschaftskonformen demokratie (A. Merkel)!

Und übrigens: saxen ist dem rest der BRD nur vorausgegangen. Und die arschlöcher kapieren es immer noch nicht. Aber diese arschlöcher haben ja noch nicht mal kapiert, dass eine hundert-prozent-sankzjon gegen hartz-IV-empfänger grundgesetzwidrig ist, so dass es ihnen erst mal die karlshure in der roten robe erklären musste. 😦