Corona des tages

Wie mit den Kosten dieser Tests umgegangen wird, ist aber überhaupt nicht nachvollziehbar. Einen festgelegten Preis hat der Abstrich nicht – manche Labore berechnen um die 130 Euro, andere mehr als 200 Euro. Hinzu kommen mögliche Kosten für den Arzt oder etwaiges Material. Diesen Betrag für Rückkehrer aus Risikogebieten zahlen künftig wir alle – entweder die Steuerzahler, sollte sich der Vorschlag durchsetzen, dass Bund und Länder für die Kosten aufkommen; oder die Krankenversicherten, wenn die Tests – das ist ein anderer Vorschlag – künftig von den Krankenkassen übernommen werden. Die vielen, die in diesem Jahr aus Respekt vor dem Virus zu Hause bleiben – oder es sich gar nicht erst leisten können, eine Reise in die zumeist außereuropäischen Risikostaaten zu unternehmen -, zahlen also für die wenigen, die das nötige Kleingeld haben oder die nötige Risikofreude oder beides. Insofern ist es eine völlig verrückte Idee

Auch weiterhin viel spaß mit der bummsregierung unter der bleiernen raute Angela Merkels!

Das ist ja mal ganz was neues in der BRD…

Es gibt demnächst schärfere, rückgratlos durchgesetzte tier- und menschenrechte in der BRD:

Nach dem Fleischskandal […] kündigt die Politik Verbesserungen in der Tierhaltung an. Außerdem sollen Arbeiter künftig richtige Arbeitsverträge mit Sozialstandards erhalten

So in einem atemzug genannt klingt es sogar noch viel wahrer. :mrgreen:

Ach ja, eines noch. Werter kwasibeamteter SWR-kwalitätsjornalist Adrian Peter…

Warum dürfen sich kriminelle Multimillionäre auf Kosten ihrer Arbeiter bereichern? Das Geld, das diese Leute verdienen, gehöre in die Taschen der Arbeiter, die das Geld erwirtschaften, fordert der SWR-Journalist Adrian Peter

…haben sie sich eigentlich schon einmal das staatlich subvenzjonierte und von den dschobbcentern mit einem unendlichen strom ausgelieferter, weitgehend entrechteter und wehrlos gemachter menschen versorgte zeitarbeitsgewerbe angeschaut? Oder ist das in ihren blinden kwalitätsjornalistenaugen wieder gut, weil es ja mit stolzgeschwellter brust von der scheiß-SPD und den scheißgrünen unter Donald Schröder eingeführt wurde? Ach so ist das: sie stürzen sich nur wegen der aktuellen nachrichtenlage auf einen teilbereich der p’litisch gewollten ausbeutung, und ansonsten ist ihnen das ganze tema scheißegal? Na, dann halten sie ihr verdammtes lügenmaul, damit es nicht mehr so stinkt, sie feind! Und wundern sie sich nicht, wenn sie als feind betrachtet und behandelt werden, sie arschloch! 🤮

Bundeszentrale für politische propaganda

Zwar kann jeder Verschwörungstheoretiker alles ignorieren, was ihm bei seinem Gedankengebäude nicht in den Kram passt. Aber wie gut ist es für eine Gesellschaft, wenn sich eine staatliche Instanz mit dem Titel „Bundeszentrale für politische Bildung“ sich auf dieses Niveau begibt, so dass man ihre Botschaften von denen von Verschwörungstheoretikern nicht mehr unterscheiden kann? Das ist für eine Institution, die selbst „digitale Desinformation“ anprangert, ein Schuss ins eigene Knie […] Die Bundeszentrale für politische Bildung hat entschieden, sich von Seriosität und Verlässlichkeit zu verabschieden, um sich stattdessen der Sicht eines extremen Lagers zuzuneigen. Dass damit auch ihre tatsächlich seriösen Beiträge ins Zwielicht geraten, nimmt man offenbar billigend in Kauf

Grüße auch an den bummsinnenminister Horst „der horst“ Seehofer, der dafür verantwortlich ist!

Wenn das die ganzen grünen taz-leser lesen…

Ideengeschichtlich ist aber nicht zu leugnen, dass alles „Alternative“, das Faschistoide wie das Ökologische, der gleichen Ursuppe entstiegen ist. Nudisten, Naturschützer, Wandervögel, Vegetarier und andere Lebensreformer wandten sich vom autoritären Kaiserreich ab, strebten mit reinen und schlanken Körpern „ins Freie, ins Licht“ und damit einer Moderne entgegen, der das Reaktionäre („Zurück zur Natur!“) in Teilen so tief eingeschrieben war, dass es von den Nationalsozialisten wie Rahm abgeschöpft werden konnte

🎯

Achtung, jornalismus! Mit lesergängelung, also besser mit abgeschaltetem javascript lesen, sonst werden die inhalte von einem gib-geld-nervfräjhm überdeckt. Deshalb mache ich auch keine archivversjon, denn es ist die eigene entscheidung dieser bullschitt-jornalisten von der contentindustriellen front, ihre texte mit beachtlichem technischem aufwand so ins web zu stellen, dass sie nicht mehr zitierfähig sein sollen (und dazu einen von frei zugänglich zu blahfaseln), statt sie einfach zu veröffentlichen. Das ist ganz schön dumm. Und heute mal zur krönung des feierlichen zitates auch mit instännt-realsatire:

Screenshot des nervläjhers der taz mit dem text, der darunter noch sichtbar wird -- Nachrichten statt News. -- Wir machen keinen Online-Journalismus, wir stellen Journalismus online: Unsere Informationen auf taz.de sind frei zugänglich – für alle. Jeden Tag. Das geht nur, wenn uns viele Leser*innen freiwillig unterstützen. Schon 5,- Euro im Monat helfen uns und sichern die Zukunft der taz. -- Unterstützen Sie die taz mit Ihrem Beitrag -- [Ja, ich will] [Schon dabei!] -- Zu den heftigsten und zugleich hübschesten Zuschreibungen, zu denen meine Oma fähig war, gehörte die Einschätzung, jemand habe „eine Meise unterm Pony“. Die betreffende Person war demnach nicht ganz bei Sinnen, bei Trost, bei Verstand. Der Clou der Formulierung ist nicht die Meise, sondern der Pony – als Grund, warum man den Vogel oft nicht bemerkt.

Passt vorzüglich. 😉

Zitat des tages

Bereits nach wenigen Wochen Corona-Angst ist ein Klima entstanden, das die Preisgabe der Grund- und Persönlichkeitsrechte als Selbstverständlichkeit voraussetzt

Marcus Klöckner in der telepolis

(Ja, ein großteil des kommentares ist… ähm… leicht absurd, aber das zitat ist es wert, zitiert zu werden.)

Zitat des tages

Zugegeben – und vermutlich eine unverzeihliche Bildungslücke: Ich wusste gar nicht, dass es eine so genannte Leopoldina und die dazu passenden Experten gibt.

Jetzt weiß ich, dass diese Damen und Herren sich schon vor zwei Jahren für ein profitorientiertes Gesundheitssystem ausgesprochen haben. („Qualifiziertes medizinisches Personal ist derzeit im Grunde ausreichend vorhanden, aber auf zu viele Häuser verteilt.“ WTF?)

Von denen soll ich mir Ratschläge anhören, ob der „Lockdown“ gelockert werden darf und kann? Da frage ich doch lieber einen x-beliebigen Taxifahrer oder Polizisten aus Wuhan

Hadmut Danisch des tages

Hadmut Danisch hat sehr genau verstanden, dass das tun des gegenteils des bekämpften nicht etwas anderes als das bekämpfte, sondern nur sein spiegelbild hervorbringt:

Ich lasse mir von diesem Staat meine Meinung nicht diktieren.

Genau das würde ich – insbesondere im informationstheoretischen Sinne – aber tun, wenn ich zwangsweise die Gegenmeinung zum Verkündeten einnähme. Dann nämlich würde mir der Staat meine Meinung vorgeben. Dann würde das, was morgens im Radio in den Nachrichten kommt, meine Meinung für den Tag festnageln

Ein kleines bisschen von dieser einsicht würde ich mir bei viel mehr menschen wünschen!

Zitat des tages für ein „schwarzbuch ideologie“

Eine virale Pneumonie ist ein medizinisches und kein politisches Problem. Dank des politisch-ideologisch begründeten Ignorierens medizinischer Fakten hat sich Europa in kürzester Zeit selber zum weltweiten Pandemie-Zentrum gemacht

Aber hej, die märkte, die märkte, die werden das schon regeln…

Der sehr lange und doch recht kompakte text lohnt sich.

Zitat des tages

Mein Arbeitgeber (Arbeitskraftnehmer) hat zwar seinen Betrieb weitgehend eingestellt, kann sich aber nicht dazu durchringen, seine Arbeitnehmer (Arbeitskraftgeber) einfach ab Montag vom Erscheinen am Arbeitsplatz bei voller Lohnfortzahlung zu entbinden. An diesem Verhalten messe ich die Entscheidungsträger und nicht an aufgeblasenen Pandemieplänen und Presseerklärungen

„Ich bin’s“ im diaspora-netzwerk

Endlich ein machtwort der kanzlerin

Die bleierne raute Angela „wir schaffen das“ Merkel so [archivversjon]:

60 bis 70 Prozent der Menschen in Deutschland werden sich mit dem Coronavirus infizieren

Ich halte diese abschätzung ja eher für etwas optimistisch. Aber vermutlich freut man sich in der berliner volxverkäuferregierung schon darüber, dass das wohnungsproblem kleiner wird, wenn mal eben ein paar prozent dieser lästigen bevölkerung verrecken. Und der vollbeschäftigung kommt man auch gleich viel näher. Und der CO2-Ausstoß sinkt auch, wenn der Verwesungsprozess erst einmal durchschritten ist. Von den positiven wirtschaftlichen impulsen für das tischler- und bestattungsgewerbe will ich gar nicht erst anfangen. Spätestens im näxsten bummstagswahlkrampf wird das alles den überlebenden im lande alzheim als großer erfolg der CDU-p’litik in der großen koalizjon erklärt… 😦