Da-da-digitaler impfpass

Es geht also, wie fast immer in der IT bzw. wenn etwas digitalisiert wird, um Vertrauen. Der Apotheker muss darauf vertrauen, dass der gelbe Impfass zur Person gehört, die sich ausweist. Als Geimpfter muss man darauf vertrauen, dass die Apotheke die personenbezogenen Daten sicher an das RKI übermittelt, das RKI diese nicht dauerhaft speichert und sofort wieder »vergisst«, sobald der QR-Code übermittelt wurde. Und letztendlich muss man als Geimpfter wiederum vertrauen, dass ein Veranstalter nur jene Informationen aus dem QR-Code ausliest, die tatsächlich relevant sind. Also: Geimpft bzw. ungeimpft. Das ist eine Vertrauenskette, die aufgrund der Digitalisierung entsteht. So gesehen bleibe ich vorerst bei meinem »gelben Lappen«.

Fefe des tages

Die Kandidaten aller großen Parteien sind nicht nur für politische Ämter ungeeignet, sie sind offensichtlich ungeeignet

Huj, Fefe hat gemerkt, dass es in den parteienapparaten einer so genannten „repräsentativen demokratie“ nur abschaum und geschmeiß nach oben spült, aber will es noch nicht wirklich wahrhaben. Obwohl es offensichtlich ist und man diese beobachtung in allen „repräsentativen demokratien“ dieser welt machen kann.

Sei billig und willig und komm zum BRD-parteienstaatsfunk

Endlich! Dafür haben wir echt lange gekämpft! Ab 1. Juli 2021 werden alle Praktika beim ZDF im Inland – unabhängig ob es sich um Pflicht- oder freiwillige Praktika handelt und unabhängig von einer Mindestdauer – mit 350 Euro pro Monat vergütet. (…) Das ZDF zielt darauf ab, als Ausbildungunternehmen attraktiv zu bleiben und jungen Menschen das Sammeln von Erfahrungen und eine Mitarbeit im ZDF unabhängig von ihrer finanziellen Situation, ihrem sozialen Status und ihrem kulturellen Hintergrund zu ermöglichen

[Archivversjon]

Und immer schön eure wohnungssteuer… ähm… euren schundfunkbeitrag abdrücken! Sonst gibts knast!

Hadmut Danisch des tages

Einfach mal nur nachzuprüfen, ob die Angaben in Baerbocks eigenem Lebenslauftext stimmen und nicht frei erfunden oder aufgepumpt oder phantasiert sind, gilt jetzt als „unsachliche Kampagne“. Wieder mal was für die Sammlung der Doppelbegriffe, denn wenn es in linke Politik passt, dann heißt sowas „Faktencheck“

Fefe des tages

Ich würde mir ja wünschen, dass sich ein paar der Leute, die gerade den Lebenslauf von Annalena Baerbock durchforsten, auch mal ein paar andere Lebensläufe aus Politik und Führungsetagen anschauen würden […] Die Frage ist, ob das besser gewesen wäre, wenn sie ehrlich gesagt hätte: Ich hab keine fachliche Kompetenz, ich trete hier eher für meine Visionen an. Ich glaube ja, die Grünen hätten die trotzdem gewählt. Denen ist ja eh egal, wofür jemand steht. Hauptsache zwischen den Beinen ist das richtige Genital

Das wahre wort des tages

In der Beschwörung des „Respekts vor religiösen Anschauungen“ sind sich alle Religionen einig, und mittlerweile nicht nur die. Pochten früher nur ultra-religiöse und konservative Kreise auf unbedingte Einhaltung der „Gewissens- und Religionsfreiheit“ (deren Einschränkung ja nirgendwo propagiert wird, allenfalls das Recht, Religionen, ihre Dogmen und Verkünder zu kritisieren oder diese zu verspotten), machen sich mittlerweile auch vermeintlich progressive, antirassistische Bewegungen für die Einschränkung oder Abschaffung der Meinungsfreiheit stark. Das Bündnis zwischen Religionsvertretern und progressiven Denkern sagt viel aus über die geistige dogmatische Verwandtschaft

Der enttäuschte sozjaldemokrat Fefe mag die natoolivgrünen auch nicht…

Da frage ich mich ja eh immer, was das für Leute sind, die mir sowas schreiben. Die Mauertoten sind auch länger als 10 Jahre her, und der Holocaust ist noch viel länger her!!1! Sowas verjährt doch nicht!

Ich jedenfalls werde niemals den beitrag der scheißgrünen zur militarisierung der BRD-außenp’litik vergessen. Bis die sich davon nicht ganz deutlich und überzeugend distanziert haben, können sie meinetwegen gepflegt verrecken. Aber das mit dem distanzieren wird nix, denn wer in narzissmus und doppelmoral gefangen ist, ist zur selbstkritik unfähig.

Zitat des tages

Der linksliberale Kulturkampf gegen rechts spielt damit der Rechten die Bälle zu. Wer immer wieder hört, er sei rechts, für den klingt rechts zu sein irgendwann nicht mehr bedrohlich, sondern vertraut. Und je arroganter und zurechtweisender der Tonfall, mit dem jeder, der die kosmopolitischen, identitätspolitischen und EU-freundlichen Thesen des Linksliberalismus nicht teilt, rechter Sympathien verdächtigt wird, desto wahrscheinlicher werden die Betroffenen ihre politischen Sympathien tatsächlich denen zuwenden, von denen sie wenigstens nicht beschimpft und moralisch herabgesetzt werden

Sahra Wagenknecht [Archivversjon]

Gründlich gescheitert: Volker Bruch

Unser Ziel war, die Kritik an den Maßnahmen aus dieser als extremistisch gebrandmarkten Ecke zu holen

Tja, herr Bruch, und jetzt haben sie und ihre kollegen sich wegen ihrer „lustigen videos“ für einen großen teil der menschen in der BRD selbst in diese ecke gestellt. Mit allen folgen, einschließlich ratzefummel zensur durch die S/M-unternehmen — gegen die so ein haufen von rundfunkabgabegepämperten dummerchen wie sie und ihre freunde natürlich vorgehen können, die meisten „normalen“ menschen mit normalem BRD-elendslohn auf der schwelle zu armut und obdachlosigkeit können es hingegen nicht. Dümmer als sie, herr Bruch, kann man kaum scheitern.

Und dass sie sich jetzt immer wieder noch mal in pose werfen, um in der bürgerlichen springer-lügenpresse in heiter schwätzelnden interwjuhs an ihre unter heldenhaftem denkverzicht hervorgebrachte tat zu erinnern, macht es nicht besser, sondern ganz im gegenteil. Aber es hat viel mehr unterhaltungswert als die öffentlich-schrecklichen produkzjonen, für die sie ihr geld bekommen.

Zitat des tages

Das ist das Schlimme an dieser Zeit. Sie können die ganzen völlig aus dem Ruder gelaufenen Konventionen, das schiefe Bild einer zerfickten Gesellschaft, diese vielen neuen elenden Worthülsen gar nicht mehr vernünftig persiflieren, weil die Wirklichkeit jede Persiflage in ihrer Absurdität übertrifft. Deswegen nicken sie so zufrieden, wenn jemand so plump und doof die Weisheit der Leitung preist. Eine wirklich irre Zeit ist das. Ironie und Sarkasmus sind keine geeigneten Mittel für Satire. Und jede Übertreibung klingt vernünftiger als jeder Frontbericht aus dem Regierungsviertel

Der Maschinist

Scheiß auf wahlen, es gibt doch „künstliche intelligenz“

Da wir genau wissen, was Leute tun und möchten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen

Was kann dabei schon schiefgehen, wenn man so etwas wie leicht kontrollierbare und öffentliche wahlen durch eine völlig intransparente „künstliche intelligenz“ ersetzt, deren entscheidungen niemand mehr nachvollziehen kann und deren fehler niemand so analysieren kann, dass man sie beseitigen könnte?

Nur für den unwahrscheinlichen fall, dass diesem dokument unserer bundesregierung etwas zustoßen sollte, gibt es hier noch eine dezentrale sicherheitskopie des dokumentes mit seinem grußwort von Gunther Adler, staatssekret im bummsministerjum für unwelt, naturschmutz, bausünden und reaktorunglücke. Nicht, dass in ein paar jahrzehnten jemand sagt, er hätte nichts gewusst.

Hej, „verfassungsschutz“, da habt ihr eure feinde des grundgesetzes. Greift zu!

Zitat des tages

Jetzt 2021 steht links die Kanzel. Von dort kommen die Predigten. Von dort wird die Regierung unterstützt. Werden Vorschriften rezitiert. Wird Moral in die Hälse gefistet. Bitterer Ernst auf Podien in eitlen Posen ausgestellt. Es lebe die Einschlussfreude. Das Einsperren. Die Reduktion. Das Minimale. Wider die Üppigkeit. Wider das pralle Leben. Verbieten. Mehr verbieten. Und anweisen. Und harte Sanktionen beim Verstoß gegen die Linie fordern. Die einst bunte Meute für Meinungsvielfalt, Frischluftfreiheit, Respekt und Toleranz, die ich aus meinem alten Jugendhaus kenne, kämpft nun verbissen auf allen Kanälen für maximale Unfreiheit. Kommt mit dem Wunsch nach einem durchzusetzenden Verhaltenskorsett daher. Sympathisch wie ein Falschparkeraufschreiber

Der Maschinist

Zitat des tages

Mir geht es um die schwindende Akzeptanz der gesellschaftlichen Linken. Die aktuelle Situation muss uns doch umtreiben. Die Union zerlegt sich auf offener Bühne – sowohl in der K-Frage als auch durch ihr miserables Krisenmanagement. Und trotzdem kommen SPD und Linke in der Wählergunst zusammen kaum noch auf 25 Prozent. Dafür gibt’s doch Ursachen.

Und eine Ursache ist, dass Linke dazu tendieren, Themen in den Vordergrund zu stellen, die an den wirklichen Problemen der Menschen vorbeigehen, mehr noch: die von vielen Menschen als Herabsetzung empfunden werden. Wenn sie etwa von „woken“ Akademikern belehrt werden, wie sie zu sprechen und zu denken haben, wenn eine sehr privilegierte Lebensweise als progressiv verklärt wird. E-Auto fahren, Bio-Produkte kaufen oder in der Innenstadt wohnen, wo man mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann – das sind alles Dinge, die man sich erstmal leisten können muss.

[…] Ich stelle etwas fest, was uns erschrecken muss: Dass gerade die Arbeiterschaft inzwischen überproportional rechts wählt, nicht nur in Deutschland. Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg war die AfD bei den Arbeitern wieder die stärkste Partei. Im Osten hat sie noch höhere Werte. Wer daraus nicht den Schluss zieht, dass die Linken etwas falsch gemacht haben, ist wirklich selbstgerecht

Sahra Wagenknecht [archivversjon]