Zitat des tages

Das Gesagte gilt auch für „Flüchtlinge“. Schon der Begriff zeigt die suggestive und die hierzulande paternalistisch gemeinte Absicht. Das Wort „Einwanderer“ hört sich für die urbanen Mittelschichten offenbar viel zu einfach an, wäre aber ehrlicher, weil man sich nicht erdreisten sollte, aus der bloßen Tatsache, dass jemand irgendwie nach Deutschland kommt, auf die Motive schließen zu können. Viele flüchten unstrittig vor dem Elend und den Kriegen, darunter sind aber auch Glücksritter, religiöse Fanatiker, Kriminelle und andere Gestalten, mit denen man nicht ernsthaft etwas zu tun haben möchte. Wenn man sich die Sprechblasen und mantraförmigen Textbausteine der „Linken“ ansieht, könnte man meinen, Einwanderer seien ihnen wichtiger als das Elend in deutschen Pflegeheimen.

Burkhard Schröder

Wisst ihr, was die brüllballfänns so sehr vermissen?

Das brüllball-magazin FAZ erklärt es euch: beschimpfungen, bier im plastikbecher und ein lauwarmes würstchen in einem schlaffen brötchen. Ich bin gern zu liefern bereit: für jetzt nur noch zehn øre drücke ich jedem ein warmes bier und ein kaltes würstchen nebst geschmacksneutralem pappfluffbrötchen in die hand — und als besonderen kundendienst für die freunde des brüllballs beschimpfe ich den idjoten auch noch für seinen kauf. :mrgreen:

Wie schön uns der scheißjornalismus doch immer die welt erklärt…

Konrad Adam, AFD-gründungsvorstandsmitglied, über die AFD

Auch anderswo führen die Lobbyisten das große Wort, doch nirgends sonst so ungeniert wie in der AfD. Das unter Zeitdruck, in gerade einmal zwei Tagen zusammengeflickte Parteiprogramm strotzt nur so von hohlen Phrasen und üblen Dissonanzen, manche Kapitel lesen sich, als wären sie aus den Werbeprospekten der Energiewirtschaft, des Bauernverbandes oder der Autoindustrie abgeschrieben […] Die AfD dürfte die einzige Partei sein, die es fertiggebracht hat, eine der dümmsten Parolen, den Ruf nach freier Fahrt für freie Bürger, in den Rang einer politischen Forderung zu erheben

Denen, die trotz ihrer täglichen lebenserfahrung weiterhin an die „repräsentative demokratie“ und den scheißparteienstaat glauben wie die kristlich-konsumistisch verdummten kinder an den weihnachtsmann, wünsche ich nach lektüre des verlinkten artikels viel spaß beim näxsten versuch, eine partei zu gründen, in der es dann wieder mal zur allgemeinen unterhaltung der p’litikgenießer einen anderen abschaum nach oben spült. Die farben sind ja mittlerweile alle durch, orangsch und türkis waren die letzten farblücken, und braun geht nicht mehr in der BRD. Da muss man sich schon ein anderes merkmal ausdenken, an dem man erkannt wird. Wie wäre es mal mit vernunft, anstand, wissenschaft, ideologiefreiheit und empatie? Diese fünf haltungen in kombinazjon sind nämlich das einzige, womit sich die menschheit vor einer zivilisazjonskatastrofe und den rückfall ins mittelalter (oder wahrscheinlicher: in die steinzeit) bewahren kann. Und nein, waxtum und unternehmensgewinne haben diese eigenschaft nicht.

Zitat des tages

Ich kann ja verstehen, dass jemand nicht länger die paar hundert øre im jahr für ein abo der FAZ blechen will, aber manche schreiben dazu auch noch ein schönes brieflein, damit niemand in der redakzjon sagen kann, er habe von nix gewusst:

Es trifft wohl zu, was in den letzten Jahren immer wieder festgestellt und auch von Peter Hoeres bekräftigt wurde: Journalisten schreiben heute in erster Linie für ihresgleichen. Sie suchen die Anerkennung in ihrem eigenen Milieu, was in der wechselseitigen Verleihung von Journalistenpreisen seinen Höhepunkt findet. Dem „Portal für preisgekrönten Journalismus“ – das gibt es tatsächlich, und zwar offenkundig ohne jede satirische Absicht – entnehme ich, dass es in der Bundesrepublik 548 Journalistenpreise und 17 253 Preisträger gibt. Wenn mehr als ein Preis pro Tag verliehen wird, kommt sicher jeder mal dran, der nicht allzu sehr aneckt.

Da will ich als Leser und Abonnent nicht weiter stören.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Nehmt euer herbeilobbyiertes scheiß-leistungsschutzrecht mit in die würmergrube!

Grüße auch an Claas Relotius, der beim hirnficken stets wortgewandten und vielfach von anderen scheißjornalisten preisgekrönten edelfeder des ehemaligen nachrichtenmagazins „der speichel“. 👋

Kennt ihr den schon?

Der Pandemie-Delegierte der WHO fordert die Regierungen auf, keine Lockdowns mehr zu verhängen

Wir in der Weltgesundheitsorganisation befürworten keine Lockdowns als primäres Mittel zur Kontrolle dieses Virus […] Wir glauben, dass ein Lockdown nur dann gerechtfertigt ist, um Zeit zu gewinnen, um die Ressourcen umzustrukturieren, neu zu gruppieren, wieder ins Gleichgewicht zu bringen und um erschöpftes Gesundheitspersonal zu schützen. Aber im Grossen und Ganzen würden wir das lieber nicht tun […] Schauen Sie sich an, was mit der Armut passiert. Es scheint, dass wir bis zum nächsten Jahr eine Verdoppelung der weltweiten Armut haben müssen

via Blauer Bote

Fefe des tages

Auch Fefe hat ein paar wörtchen zu diesem „schadsoftwäjhrangriff“ auf die „software AG“ gefunden:

Ja aber echt mal! Dieser ganze Security-Scheiß hält doch nur auf bei den ganzen Innovationen, für die die Software AG berühmt ist! All die hochinnovativen Produkte, die die so haben! Ihr wisst schon! Sowas wie… äh… hey was machen die eigentlich? Früher haben die mal eine Datenbank namens Adabas, die dann eines Tages SAP kaufte, um das Überleben der Software zu sichern. Mit der Kohle hat sich die Software AG dann umorientiert und macht jetzt „Enterprise Integration“ und „Internet of Things“. Genau die Felder, auf denen man Security offensichtlich nicht braucht. Das bremst nur.

Nichts hinzuzufügen!

Die meisten Beiträge der ARD-aktuell zur Thematik Flucht/Asyl sind vom politischen Kontext losgelöst und damit Volksverdummung

Außer vielleicht, dass das leider nicht nur zum tema flüchtlinge, sondern zu jedem relevanten tema für die ARD-tagesschau-redakzjon passt…

Das wahre wort des tages

Dann kann man die ganze Sendung doch gleich ganz bleiben lassen

Könnte man sowieso. So lange die US-flagge keine 51 sternchen hat und die BRD noch kein bundesstaat der USA geworden ist, geht mir der wahlkrampf in den USA am arsch vorbei, und es ist mir auch scheißegal, welcher milljardärsgünstling dort zum präsidenten gemacht wird. Das einzige, was mich ärgert: ich habe so oft behauptet, dass die wähler in den USA Trump noch einmal zum präsidenten machen, und jeder konsument von BRD-presse und BRD-glotze hat das völlig absurd gefunden, weil er nichts von der krassen, explosiven stimmung in den USA mitbekam — da bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher. Aber hej, dann hätte ich halt den ruf verloren, ein toller profet zu sein… 😉

Ich werde Donald Trump jedenfalls als einen der friedlichsten präsidenten in meiner gesamten bisherigen lebenszeit in erinnerung behalten. Und unterhaltsam war er auch oft, wenn auch immer ziemlich verstörend dabei.

Zitat des tages

Was die AFD oben hält? Dass es euch scheiße geht, hält die AFD oben:

Je schlechter es Deutschland geht, desto besser für die AfD. Das ist natürlich scheiße, auch für unsere Kinder. […] Aber wahrscheinlich erhält uns das

Christian Lüth, früherer pressesprecher der AFD. Schön, dass der mal klar gemacht hat, wie man in der AFD-führung die eigenen erfolge sieht. Was meint ihr wohl: werden leute, die so denken, etwas zum besseren ändern? :mrgreen:

S/M des tages

Der frühere fratzenbuch-mänätscher erklärt euch jetzt mal, was die sich gedacht haben, als sie das fratzenbuch aufgebaut und weiterentwickelt haben:

Die Social-Media-Dienste, die ich und andere in den letzten 15 Jahren aufgebaut haben, reißen Menschen mit alarmierender Geschwindigkeit und Intensität auseinander […] Wir trachteten danach, so viel Aufmerksamkeit wie menschlich möglich zu erlangen und haben uns dabei ein Scheibchen bei der Tabakindustrie abgeschnitten, indem wir daran gearbeitet haben, unser Angebot von Anfang an süchtig machend zu gestalten

[Archivversjon]

Manchmal bin ich wirklich froh darüber, dass das fratzenbuch an mir vorbeigegangen ist. Nachdem ich von diesen scheißspämmern zugespämmt wurde, war für mich klar, dass ich niemals und unter keinen umständen dort sein würde, nicht einmal, um es mir anzuschauen. Spämm ist kein gutes zeichen. Damit habe ich ein bisschen glück gehabt, denn ich sehe an vielen meiner mitmenschen, was dieses drex-fratzenbuch für eine entsetzliche klebkraft entwickelt, wenn man sich erst einmal darin verfangen hat. Ich kenne tatsächlich mehr menschen, denen es gelungen ist, mit dem rauchen aufzuhören (was wirklich schwierig ist) als ich menschen kenne, die sich trotz immer schlimmerer zumutungen und immer größerer bedenken vom fratzenbuch loslösen konnten… 😦

Ist es nicht toll, dass die nach scheiße stinkende drextrojaneräpp dieser kriminellen, spämmenden scheißklitsche auf den meisten eurer wischofone in nicht-deinstallierbarer weise vorinstalliert ist. (Zumindest nicht ohne garantieverlust deinstallierbar.) Da freut man sich doch! Das ist doch fast so lecker wie rattengift im bonbon! Ach, ist euch egal? Na, dann guten appetit! Es gibt lecker rattengift. Ihr seid so große helden im giftfressen! Ihr macht das internetz zu dem scheißdreck, der es inzwischen geworden ist.

Zitat des tages

Eine orientierungslose Präsidentin, die sich eigens ein Appartement im Kommissionsgebäude einbauen lässt, um sich mit ihrem z.T. sehr überbezahlten deutschen Beraterstab darin zu verschanzen, die ihre Twitter-Botschaften gegen Zeilengeld von Kai Diekmann, vormals „Bild“, formulieren lässt, und in ihren schlecht choreographierten Reden den Eindruck erweckt, es sei alles bestens bestellt in der EU, sie habe die ultimative Problemlösungskompetenz und befördere die Belange im Sinne der Bürger – das ist schon bizarr

Martin Sonneborn, abgeordneter der EU-volxkammer ohne legislative befugnisse

Kennt ihr den schon?

Als der schwarze tod, eine fürchterliche pest-epidemie, in europa rd. ein drittel der bevölkerung totgemacht hat, da haben sich die pfaffen ja hingestellt und verkündet, dass es gottes strafe für die sündhafte menschheit sei. Das war finsteres mittelalter, mit so einem bullschitt könnte heute keiner mehr kommen? Dann schaut euch mal an, was die vereinten nazjonen für einen bullschitt rauszwitschern:

Die Corona-Pandemie beweise, dass wir in einer patriarchalischen, männerdominierten Kultur lebten, die jeden schädige – Frauen, Männer, Mädchen, Jungen

Ich hätte ja bei „is demonstrating“ an stelle von „beweise“ eher „zeige auf“ übelsetzt — aber das ist dann ganz genau so meschugge.

Brüller des tages

Na, habt ihr lust auf eine alternativtechnische flugreise mit ganzheitlich-harmonieenergetischem technikersatz?

Sehr geehrte Fluggäste, willkommen an Bord der Air Globuli, mein Name ist Christian Swami Kreil. Ich bin ihr achtsamer Begleiter im Cockpit, das autoritäre Wort „Kapitän“ lehnen wir ab. Wir sind mit einer zweistrahligen Hahnemann C-100 unterwegs bei unserem Retreat in großer Höhe mit den bewährten Schüsslersalz-Triebwerken. Es ist mein erster Flug, aber keine Angst, ich habe mir das Flugwissen an fünf langen Wochenenden in der Flugpraktikerschule nach Dr. Waldorf angeeignet. Und außerdem haben wir kinesiologisch ausgetestet, ob das Flugzeug zu mir passt. Was bei mir alles ausgeschlagen hat, als ich mich auf das Höhenruder gelegt habe, fragen Sie nicht! Bei mir hier vorne im Cockpit ist alles ein wenig aufgeräumt, es ist eine sehr bewusste Abkehr von der kalten Schul- und Apparatenavigation mit den vielen grellen Lämpchen und den sterilen Digitalanzeigen, die haben wir abgeschaltet. Sicherheit gibt mir und Ihnen die Schamanentrommel zwischen meinen Beinen, die ersetzt den Steuerknüppel und dessen polarisierende und dichotome Rauf-und-Runter-Systematik aus der alten Zeit. Neben mir sitzt mein Flugpraktikerkollege mit seinem Biotensor, mit der Rute aus Edelmetall ist er für die Navigation zuständig. Er ist ein ziemlich geerdeter Typ, haha, auch in der Luft

Gute Reise! 😀

Hadmut Danisch des tages

Triggerwarnung: es kann das eine oder andere schneeflöckchen schmelzen, was der herr Danisch da wieder in die tasten gekloppt hat:

Sex mit Feministinnen ist wie der Untergang der Titanic: Kalt, eisig, finster, unangenehm, es richtet sich nur kurz auf, gegen Ende wird’s dann feucht, die Männer überleben’s nicht, man hat dann eine Katastrophenstory und die Suche nach den Ursachen geht los, die Fregatte war minderwertig, man hätte dem Problem ausweichen können, und an allem sind nur Männer schuld

🤣